Abo
  • Services:
Anzeige
Hypercore richtet sich hauptsächlich an Wissenschaftler.
Hypercore richtet sich hauptsächlich an Wissenschaftler. (Bild: Hypercore)

Mini-Linux: Hypercore bietet einen Container-Host unter OS X

Hypercore richtet sich hauptsächlich an Wissenschaftler.
Hypercore richtet sich hauptsächlich an Wissenschaftler. (Bild: Hypercore)

Mit Hypercore Linux steht ein Mini-Betriebssystem bereit, das eine Container-Umgebung auch auf OS X bereitstellt. Gedacht ist das Projekt vor allem, um wissenschaftliche Daten und Berechnungen leichter nachstellen zu können.

Anzeige

Das Werkzeug Dat soll eine Art Versionskontrollsystem für Datensätze erstellen, damit diese "ähnlich wie Quellcode via Git" geteilt werden können. Das Entwicklerteam von Dat hat nun mit Hypercore eine Umgebung geschaffen, in der eben jene Daten in einem Container reproduzierbar ausgewertet werden können, was zunächst hauptsächlich für wissenschaftliche Zwecke genutzt werden soll.

Mini-Linux mit dezentralem Datenspeicher

Hypercore ist eine leicht angepasste Version der vergleichsweise sehr kleinen Distribution Tiny Core Linux, die als virtuelle Maschine nur wenige MByte im Arbeitsspeicher belegen soll. Um die VM zu starten, ist ein Wrapper um den Hypervisor des Hostsystems entstanden - zurzeit um Xhyve für OS X. Später soll das System auf Windows portiert werden. Wird als Hostsystem direkt Linux genutzt, ist der Umweg über den Wrapper wohl nicht notwendig.

Das Linux-System in der VM dient aber nur als eigentliche Grundlage für die restlichen Techniken. So steht mit Hyperfs ein Union-Dateisystem bereit, das Dateien und Verzeichnisse über das Netzwerk hinweg adressierbar macht und so unnötiges Kopieren vermeidet. Implementiert ist das Dateisystem im Userspace mittels FUSE, es wird von einem Daemon samt dazugehörigem Kommandozeilenwerkzeug gesteuert.

Berechnungen reproduzieren

Wie andere Linux-Distribution auch kann Hypercore dann genutzt werden, um verschiedene Anwendungs- oder gar Betriebssystem-Container zu starten. Diese Container können über Hyperfs dann wiederum Datensätze vom Hostrechner oder auch aus einer entfernten Quelle einbinden. Als Laufzeitumgebung soll der standardisierte Code der Open Container Initiative genutzt werden.

Mit diesem Aufbau könnte es deutlich vereinfacht werden, komplexe wissenschaftliche Analysen, Simulationen oder auch Berechnungen leicht zu wiederholen. Immerhin ließen sich mit Dat und Hypercore sowohl die genutzten Rohdaten als auch die jeweiligen Programme zur Auswertung leicht versionieren und plattformübergreifend einsetzen.

Der Code zu Hypercore ist auf Github verfügbar und kann auch über NPM installiert werden. Noch wird der Einsatz aber nur experimentierfreudigen Nutzern empfohlen.


eye home zur Startseite
Yeeeeeeeeha 12. Sep 2015

Alter... das war einer der schlechtesten Trollversuche, die ich je gelesen habe...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Hanseatisches Personalkontor Bremen, Großraum Bremen
  2. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  3. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  4. Bizerba SE & Co. KG, Balingen


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-15%) 42,49€
  2. 3,49€
  3. 47,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Amazon Channels

    Prime Video erhält Pay-TV-Plattform mit Live-Fernsehen

  2. Bayerischer Rundfunk

    Fernsehsender wollen über 5G ausstrahlen

  3. Kupfer

    Nokia hält Terabit DSL für überflüssig

  4. Kryptowährung

    Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

  5. Facebook

    Dokumente zum Umgang mit Sex- und Gewaltinhalten geleakt

  6. Arduino Cinque

    RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint

  7. Schatten des Krieges angespielt

    Wir stürmen Festungen! Mit Orks! Und Drachen!

  8. Skills

    Amazon lässt Alexa natürlicher klingen

  9. Cray

    Rechenleistung von Supercomputern in der Cloud mieten

  10. Streaming

    Sky geht gegen Stream4u.tv und Hardwareanbieter vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  2. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn
  3. Spielebranche Beschäftigtenzahl in der deutschen Spielebranche sinkt

Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

  1. Re: LTI = Lifetime Insurance

    SzSch | 05:12

  2. Nächstes Jahr um die Zeit...

    maverick1977 | 04:58

  3. Re: Aus Windows wird doch noch ein ordentliches...

    dvdged3 | 04:29

  4. So dass man die GEZ-Gebühren auch noch eintreiben...

    __destruct() | 04:13

  5. haben es ard und zdf denn mitterweile schon...

    Prinzeumel | 03:29


  1. 00:01

  2. 18:45

  3. 16:35

  4. 16:20

  5. 16:00

  6. 15:37

  7. 15:01

  8. 13:34


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel