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Die Jewelbots-Armbänder lassen sich über ein Smartphone steuern.
Die Jewelbots-Armbänder lassen sich über ein Smartphone steuern. (Bild: Jewelbots)

Jewelbots: Ein Freundschaftsarmband, damit Mädchen programmieren

Die Jewelbots-Armbänder lassen sich über ein Smartphone steuern.
Die Jewelbots-Armbänder lassen sich über ein Smartphone steuern. (Bild: Jewelbots)

Ein Mini-Arduino mit LED, Bluetooth, USB 3.0 und einer Plastikblume - aus viel mehr besteht das smarte Freundschaftsarmband Jewelbots nicht. Die Macherinnen wollen mit ihrem Kickstarter-Projekt einen Einstieg für junge Mädchen ins Programmieren bieten.

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"Die Mädchen, die wir kennen, sind neugierig und kreativ", heißt es auf der Kickstarter-Seite von Jewelbots. Das wollen die Macherinnen des smarten Freundschaftsarmbandes nutzen, "um eine anhaltende Liebe zu Computern und zur Programmierung" zu erzeugen. Eine "Liebe, die die Mädchen durch ihre Leben und Karrieren begleiten wird".

Diesen Anspruch teilen die Initiatorinnen offenbar mit vielen anderen: Immerhin haben sie ihr ursprüngliches Finanzierungsziel von 30.000 US-Dollar in weniger als einem Tag erreicht und die Summe inzwischen mehr als verdoppeln können. Die Idee ist technisch relativ einfach und wohl auch deshalb so erfolgreich.

Ein Arduino in der Plastikblume

Als Grundlage für die Jewelbots dient ein angepasstes Arduino Gemma, einer der kleineren Chips in der Sammlung der freien Platinen. Dieser bietet Verbindungen über Bluetooth oder USB 3.0 für einen direkten Zugriff auf das Gerät. Mögliche Interaktionen können durch vier farbige LED oder ein Vibrationsmodul erzeugt werden.

Versteckt ist die Technik in einer kleinen Plastikblume, die wiederum an dem eigentlichen Armband befestigt ist. Das Aussehen ist dabei in Vorstudien in Teilen der USA mit hunderten Mädchen im Zielgruppenalter abgestimmt worden. Gleiches gilt für den Funktionsumfang.

Eine App und die Arduino IDE

Das Armband soll ohne weiteres genutzt werden können, denn die Geräte bilden auf Knopfdruck ein Mesh-Netzwerk via Bluetooth. Detailliert gesteuert wird das Verhalten aber über eine Smartphone-App, die für iOS und Android bereitstehen soll. So kann das Armband etwa auf neue Nachrichten hinweisen oder auch einfach nur aufleuchten, wenn Freunde in der Nähe sind.

Über die Webseite des Projekts soll es künftig möglich sein, die Funktionen zu erweitern und selbst programmierte Erweiterungen zu teilen. Einen Einstieg sollen Codebeispiele geben, die letztlich mit der Arduino IDE angepasst und auf dem Chip ausgeführt werden können.

Von Frauen für Mädchen

Hauptverantwortlich für die Jewelbots sind die Javascript-Entwicklerin Sara Chipps, die seit ihrer Teenagerzeit programmiert, Brooke Moreland, die die Software Platform der New York Fashion Week betreut, sowie Maria Paula Saba. Letztere erforscht an der NYU BluetoothLE, arbeitet an Arduino-Bibliotheken und hat einen der Jewelbots-Prototypen für ihre Abschlussarbeit erstellt.

Im August soll ein noch kleinerer Prototyp vorgestellt werden, der im Herbst an Beta-Tester verteilt wird. Mit der Serienproduktion soll Ende des Jahres begonnen werden, um die Jewelbots ab März 2016 an die Käufer zu verteilen.

Eines der Armbänder kostet 59 US-Dollar, zwei sind bereits für 89 US-Dollar zu haben.


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koelnerdom 18. Jul 2015

Und was ist so schlimm daran, jemanden für etwas zu begeistern? Ich frag mich wirklich...

NotAlive 17. Jul 2015

Die Idee ist vllt gar nicht so schlecht, aber ich kann mir bei besten Willen nicht...

Zeitvertreib 16. Jul 2015

Achso und ebenso einen schönen Feierabend! Ich werde mich jetzt mal von meinem Bildschirm...

Zeitvertreib 16. Jul 2015

Na wenn das mal nicht eher die fehlgeleitete, vielleicht selbstverschuldete, Wut eines...

Sebbi 15. Jul 2015

Nah dran ist auch vorbei. Es gibt viele Arduinos mit Laderegler und es gibt viele mit...



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