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Libinput verarbeitet die Eingaben in der Wayland-Displayarchitektur.
Libinput verarbeitet die Eingaben in der Wayland-Displayarchitektur. (Bild: ScotXW/Wikimedia/CC-BY-SA 3.0)

Wayland, Mir, X.org: Standard-Eingabebibliothek für Linux wird stabil

Libinput verarbeitet die Eingaben in der Wayland-Displayarchitektur.
Libinput verarbeitet die Eingaben in der Wayland-Displayarchitektur. (Bild: ScotXW/Wikimedia/CC-BY-SA 3.0)

Mit Libinput sollen sämtliche Eingabeergebnisse auf Linux-Systemen zentral verarbeitet werden, was Fehler minimieren soll. Genutzt wird die nun in Version 1.0 veröffentlichte Bibliothek von den Grafiksystemen Wayland, Mir und dem X-Server.

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Bei der Erstellung des neuen Linux-Grafiksystems Wayland war schnell klar, dass zusätzlich zu der Referenzimplementierung des Compositors Weston verschiedene Desktopprojekte eigene Compositor erstellen werden. Um dabei zumindest die Eingabe zu vereinheitlichen, entstand vor etwa eineinhalb Jahren Libinput. Die Bibliothek ist nun in Version 1.0 erschienen und kann unter Wayland, Mir und X11 eingesetzt werden.

Mit der Veröffentlichung gilt der Code entsprechend der Versionsnummer erstmals als stabil genug für den breiten Einsatz. Verwendet werden konnte die Software aber auch bisher schon, immerhin gelten die Programmier- und Binärschnittstellen seit März dieses Jahres als stabil. Diese sind aber seitdem für einige Bestandteile erweitert worden.

Einheit für weniger Fehler

Im X11-Fenstersystem ist der Umgang mit unterschiedlichen Eingabegeräten historisch bedingt in voneinander getrennte Treiber ausgelagert, die oft auch nicht miteinander kommunizieren können. Das führte zu meist unnötigen Doppelungen und Fehlern. Da mit Wayland dieser Teil der Displayarchitektur sowieso neu geschrieben werden musste, entschied sich das Team für eine einheitliche Bibliothek.

Libinput erkennt über Udev Eingabegeräte und kann benutzt werden, um deren Ereignisse zu verarbeiten sowie davon zu abstrahieren. Unterstützt werden dabei eine Vielzahl von Ereignissen wie etwa die Emulation von Mittelklicks mit der Maus, eine geräteabhängige Zeigerbeschleunigung, emulierte Knöpfe auf Touchpads, das Antippen und Scrollen mit mehreren Fingern, Gesten oder auch das Erkennen der unbeabsichtigten Ablage von Handballen oder Daumen auf einem Touchpad.

Die Software löst dadurch einige Probleme so gut, dass auch der von Canonical für Ubuntu entwickelte Displayserver Mir die Bibliothek verwendet. Ebenso können die Gerätetreiber des X.org-X-Servers Libinput inzwischen als Backend verwenden.

Details zu den Fähigkeiten der Bibliothek bietet die Dokumentation des Projekts.


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mnementh 28. Aug 2015

Und, wer sind die Top-Committer? Wen willst Du mit Deinem Argument überzeugen, Dich...

minecrawlerx 27. Aug 2015

Dieses Statement ist so nicht ganz richtig. Die Einstellungsmöglichkeiten haben sich...



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