Abo
  • IT-Karriere:

Hate Speech: Mozilla-Chef droht mit Rauswurf bei Hasskommentaren

Personen, die ihren Hass auf andere im Projekt ausdrückten, würden rausgeworfen, sagt Mozilla-Chef Chris Beard. Sollte es sich nicht um Angestellte handeln, sollten sie selbstständig gehen, da sie nicht willkommen seien.

Artikel veröffentlicht am ,
Mozilla-CEO Chris Beard stellt sich klar gegen Hasskommentare.
Mozilla-CEO Chris Beard stellt sich klar gegen Hasskommentare. (Bild: Mozilla - CC-BY-SA 3.0)

Sichtlich erzürnt nimmt Mozilla-Chef Chris Beard auf einem wöchentlich Projekttreffen zu einem Vorfall Stellung, bei dem die Richtlinien zum Umgang innerhalb der Gemeinschaft klar verletzt worden seien. Ein Reddit-Nutzer habe die Linie zum Hasskommentar deutlich überschritten, sollte es sich dabei um einen Angestellten von Mozilla handeln, werde dieser rausgeworfen, sagt Beard.

Stellenmarkt
  1. TÜV SÜD Gruppe, München
  2. IT-Systemhaus Dresden GmbH, Dresden

Der Nutzer mit dem Pseudonym Aoiyama äußerte sich abfällig über Christie Koehler, die das Unternehmen vor kurzem verlassen hatte. Sie kritisierte die aus ihrer Sicht zu geringe Diversität und Offenheit bei Mozilla sowie den vermeintlichen Unwillen, Einstiegshürden abzubauen. Aoiyama beschimpfte Koehler dafür als "Gerechtigkeitstyrann".

Keine Kritik, sondern Hass

In der bei Reddit nach wie vor verfügbaren Tirade, wird Koehler als "total gestört" und "andauernd beleidigt" beschimpft. Der Post enthält auch Beleidigungen gegen Feministen in der Branche. Für Beard sind derartige Kommentare bei weitem keine Kritik mehr, sondern eine klare Äußerung von Hass, die unter keinen Umständen toleriert werde.

In seiner kurzen Rede stellt Beard außerdem fest, dass Diversität und Inklusion sehr wichtige Werte für die IT-Industrie und insbesondere auch für Mozilla seien. Um diese zu fördern, gebe es sowohl in dem Unternehmen als auch in Zusammenarbeit mit den Freiwilligen verschiedene laufende Maßnahmen.

Rausschmiss vorprogrammiert

Laut Beard gebe es Hinweise darauf, dass es sich bei dem Nutzer um einen Angestellten von Mozilla handele. Sollte sich dies bestätigen, werde die Person entlassen. Mozilla werde sich nicht auf Diskussionen einlassen, bei denen Beteiligte ausgegrenzt werden. Denn auch wenn dies kein Hass sein sollte, ist dies zumindest aus Sicht Beards schon nah genug.

Darüber hinaus sei die Person, selbst wenn sie nicht für Mozilla arbeite, nicht in dem Projekt willkommen. Denn solch ein Verhalten sei nicht akzeptabel für Mozilla. "Verschwindet, wenn ihr diese Linie überschreitet", fordert Beard schließlich, was die Anwesenden mit Applaus honorieren.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 529,00€ (zzgl. Versand)
  2. 199,90€

Trollversteher 27. Aug 2015

Dummheit schützt nicht vor dem Gesetz. Auch "arme Idioten" haben sich an Regeln und...

Bitschnipser 27. Aug 2015

Ja, aber das war keine Meinung, sondern ein persönlicher Angriff. Also, das war...

Bitschnipser 27. Aug 2015

Unzutreffende Herabsetzungen sind Beleidigungen. Was sie tatsächlich dauerbeleidigt...

Pwnie2012 27. Aug 2015

hast du den kontext des posts gesehen? Es war eine reaktion auf Spekulation,sie würde...

Garius 26. Aug 2015

Man geht aber nicht zur Arbeit und macht dann dort emotionslos sein Ding. Früher oder...


Folgen Sie uns
       


AMD Ryzen 9 3900X und Ryzen 7 3700X - Test

Wir testen den Ryzen 9 3900X mit zwölf Kernen und den Ryzen 7 3700X mit acht Kernen. Beide passen in den Sockel AM4, nutzen DDR4-3200-Speicher und basieren auf der Zen-2-Architektur mit 7-nm-Fertigung.

AMD Ryzen 9 3900X und Ryzen 7 3700X - Test Video aufrufen
Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

Indiegames-Rundschau: Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten
Indiegames-Rundschau
Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten

In Stone Story RPG erwacht ASCII-Art zum Leben, die Astronauten in Oxygen Not Included erleben tragikomische Slapstick-Abenteuer, dazu kommen Aufbaustrategie plus Action und Sammelkartenspiele: Golem.de stellt neue Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Von Bananen und Astronauten
  2. Indiegames-Rundschau Verloren im Sonnensystem und im Mittelalter
  3. Indiegames-Rundschau Drogen, Schwerter, Roboter-Ritter

Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


      •  /