Abo
  • IT-Karriere:

Canonical: Ubuntu-Entwickler zeigen X11-Anwendungen unter Mir

In einem Video demonstrieren Ubuntu-Entwickler die aktuellen Fähigkeiten des neuen Unity8 und Mir als Desktop. Sie zeigen dabei auch laufende X11-Anwendungen. Noch muss aber an der Integration gefeilt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Libreoffice als X11-Anwendung unter Mir in Unity8
Libreoffice als X11-Anwendung unter Mir in Unity8 (Bild: Ubuntu)

Mit dem neuen Unity8 soll Ubuntu künftig eine vollständig konvergente Oberfläche für Smartphones, Tablets und Desktop-Rechner bieten. In einem Video zeigen die verantwortlichen Entwickler nun den Status der Abwärtskompatibilität zu dem veralteten X11, immerhin setzt Unity8 auf das neue Mir als Displayserver.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, München, Bonn, Wilhelmshaven, Strausberg
  2. Medienwerft GmbH, Hamburg

Gezeigt werden etwa die Verwendung von Firefox mit einer WebGL-Demo, die Office-Suite Libreoffice oder der Gnome-Editor Gedit. Oberflächlich betrachtet scheint die Darstellung von X11-Anwendungen unter dem neuen Mir kaum noch Probleme zu bereiten. Allerdings zeigt das Video auch noch einige offensichtliche Fehler.

Noch deutliche Probleme erkennbar

Am auffälligsten sind dabei Grafikaussetzer, die zu vollkommen schwarzen Bereichen der dargestellten Fenster führen. Derartige Fehler können zwar auch vom Grafiktreiber verursacht werden und müssen nicht zwingend auf die Arbeit an Mir sowie Unity8 zurückzuführen sein, sie sprechen dennoch für eine nicht besonders erfolgreich umgesetzte Integration.

Ebenso nutzen die X11-Anwendungen nicht die Bedienelemente von Unity8, wodurch sich diese schlecht in die Oberfläche einfügen. Für die Entwicklung des Projekts sind die nun in der Demo vorgestellten Fähigkeiten wohl dennoch ein wichtiger Meilenstein. So existieren zwar Mir-Backends für GTK+ und Qt, sodass damit geschriebene Anwendungen auch unter Mir laufen. Für viele, insbesondere ältere X11-Programme muss deren Darstellung aber gewahrt bleiben.

Für Wayland, das für sämtliche Linux-Distributionen außer Ubuntu als designierter X11-Nachfolger gilt, gibt es mit XWayland ebenfalls eine Zwischenschicht, die für die notwendige Abwärtskompatibilität sorgt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 169,00€
  2. 54,00€
  3. 19,99€ (Release am 1. August)
  4. 69,00€ (Bestpreis!)

Baron Münchhausen. 09. Sep 2015

Ich finde die Kannone-Spatzen-Lösungen immer super. Ich begrüße es. Gerade von cannonical...


Folgen Sie uns
       


Demo gegen Uploadfilter in Berlin - Bericht

Impressionen von der Demonstration am 23. März 2019 gegen die Uploadfilter in Berlin.

Demo gegen Uploadfilter in Berlin - Bericht Video aufrufen
Recycling: Die Plastikfischer
Recycling
Die Plastikfischer

Millionen Tonnen Kunststoff landen jedes Jahr im Meer. Müllschlucker, die das Material einsammeln, sind bislang wenig erfolgreich. Eine schwimmende Recycling-Fabrik, die die wichtigsten Häfen anläuft, könnte helfen, das Problem zu lösen.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Elektroautos Audi verbündet sich mit Partner für Akkurecycling
  2. Urban Mining Wie aus alten Platinen wieder Kupfer wird

Homeoffice: Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
Homeoffice
Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst

Homeoffice verspricht Freiheit und Flexibilität für die Mitarbeiter und Effizienzsteigerung fürs Unternehmen - und die IT-Branche ist dafür bestens geeignet. Doch der reine Online-Kontakt bringt auch Probleme mit sich.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  2. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
  3. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?

e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Eon-Studie Netzausbau kostet maximal 400 Euro pro Elektroauto
  2. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren
  3. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten

    •  /