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Spieleentwicklung: Editor der Unity-Engine für Linux verfügbar

Wenige Wochen nach der Ankündigung steht der Editor der Unity-Engine auch für Linux bereit. Damit können Spiele für Windows, OS X, Linux und das Web erstellt werden. Noch ist die Software aber nicht stabil.
/ Sebastian Grüner
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Der Editor der Unity-Engine steht nun auch für Linux bereit. (Bild: Na'Tosha Bard)
Der Editor der Unity-Engine steht nun auch für Linux bereit. Bild: Na'Tosha Bard

Anfang Juli beschrieb das Entwicklerteam der Unity-Engine es als Herzensangelegenheit, den hauseigenen Editor auch für Linux zur Verfügung zu stellen. Nun steht eine erste experimentelle Version(öffnet im neuen Fenster) bereit, die getestet werden kann. Für den Port habe das Team einiges an Arbeit leisten müssen. Denn es mussten Fehler behoben werden, deren mögliches Auftreten die Entwickler vorher nicht bedacht hatten. Schließlich sei die Portierung auf Linux ursprünglich nicht geplant gewesen.

Offizielle Unterstützung gibt es für den ersten verfügbaren Linux-Build noch nicht. Vielmehr möchten die Entwickler mit der Bereitstellung des Editors Rückmeldungen von Interessierten sammeln, um beurteilen zu können, ob sich die Pflege neben Windows und OS X langfristig lohnen könnte. Immerhin müsste damit für Spiele, die unter Linux laufen sollen, bei der Programmierung nicht mehr auf andere Plattformen ausgewichen werden, was sich als Vorteil für einige Entwickler erweisen könnte.

Exportiert werden können Werke, die nun unter Linux mit dem Editor erstellt werden, auf OS X, Windows und natürlich Desktop-Linux-Distributionen sowie Android, Tizen oder Samsung TV. Per Export für WebGL oder den Unity-Webplayer können auch Browsergames gestaltet werden.

Erstellt und getestet wird der nun bereitgestellte Installer offiziell nur für 64-Bit-Varianten von Ubuntu ab Version 12.04. In den Release-Notes im Forum des Anbieters(öffnet im neuen Fenster) findet sich zudem eine Auflistung der Abhängigkeiten, um den Editor zu nutzen. Dies und das inoffizielle Installationsskript sollten es aber relativ leicht ermöglichen, den Unity-Editor auch auf anderen Distributionen als Ubuntu ausführen zu können.


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