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München: Limux-IT will weiter aktiv zu Open Source beitragen

Auf der diesjährigen Debconf hat ein Mitarbeiter des Limux-IT-Teams einen Überblick über den aktuellen Projektstand gegeben. Er führte auch aus, dass Limux weiteren Code upstream bereitstellen will.

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Die IT-Verantwortlichen von Limux tragen aktiv zu Upstream-Projekten bei.
Die IT-Verantwortlichen von Limux tragen aktiv zu Upstream-Projekten bei. (Bild: Stadt München)

Jan-Marek Glogowski ist Teil des IT-Teams von Limux und hat auf der Jahreskonferenz der Debian-Community einen Überblick über den Projektstand abgegeben. Dazu gehört auch, dass die Verantwortlichen weiterhin bestrebt sind, ihre eigenen Änderungen auch anderen zur Verfügung stellen zu wollen. Dies soll direkt in den Upstream-Projekten geschehen.

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Als aktuelles Beispiel nannte Glogowski die Arbeiten am Debian Archive Kit (Dak), einer Sammlung von Werkzeugen zur Verwaltung von Debian-Paketarchiven. So sei derzeit ein Informatikstudent als Praktikant damit beschäftigt, die für Limux entstandenen Neuerungen von Dak in den von Debian betreuten Code einzupflegen. Dies solle bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein.

Glogowski zählte außerdem die 96 Patches auf, die durch Limux zu Libreoffice beigetragen worden sind. Diese seien alle in Libreoffice 5.0 integriert. Darüber hinaus habe Limux meist durch externe Dienstleister Hunderte von Fehlern in Open-Source-Projekten behoben.

Limux-Pflege ist aufwendig

In seinem Vortrag legte Glogowski ebenso dar, dass die Pflege des Limux-Clients aus unterschiedlichen Gründen einen großen Aufwand bedeute. Das gelte insbesondere für die Unterstützung der sehr vielfältigen Hardware, die im Laufe der vergangenen 20 Jahre für die Stadt angeschafft worden sei.

Auch der lange Entwicklungszyklus bereite Probleme. So basiert die aktuelle Version des Limux-Clients auf Ubuntu 12.04 und nutze Libreoffice 4.1. Gegenüber dem vorher genutzten Openoffice.org 3.2 mussten deshalb verschiedene Macros sowie das hauseigene Wollmux erst angepasst werden. So seien auch etwa 300 Patches aus neueren Libreoffice-Versionen zurückportiert worden.

Als Oberfläche wird zurzeit KDE SC 4.12 eingesetzt, das mit Hilfe der Kubuntu-Community ebenso als Backport erstellt worden ist. Zudem mussten die ESR-Versionen von Firefox und Thunderbird für eine bessere Integration in die KDE-Umgebung angepasst werden. Von den ersten Planungen bis zum Ausrollen an die Mitarbeiter der Stadt vergingen so fast zwei Jahre. Eine detaillierte Übersicht dazu bieten die Vortragsfolien von Glogowski.

Update-Plan steht schon

Bereits geplant ist ein Upgrade der aktuellen Version auf Ubuntu 14.04 als Basis, um weitere Aktualisierungen für sicherheitskritische Updates zu bekommen. Vermutlich erst mit Ubuntu 18.04 werde das Team vollständig auf Systemd oder auch KDE Plasma 5 umgestellt haben.

Zusätzlich dazu führt die IT-Verwaltung Münchens derzeit zwei weitere Großprojekte durch. So wird einerseits die interne LDAP-Infrastruktur reorganisiert. Und in einem Migmak genannten Projekt wird zurzeit die Groupware auf Kolab umgestellt. Dabei soll zuerst der Kolab-Client auf die noch vorhandenen Windows-Geräte gebracht werden.



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nille02 11. Sep 2015

Alte Software reizt einen nur nicht. Den meisten Usern ist es Egal ob es Linux oder...

Ninos 10. Sep 2015

Oje, da arbeiten ja richtige Profis dran :D

mingobongo 09. Sep 2015

Jaa, endlich ein Positives Thema wo nicht gejammert wird. *Alle Daumen hoch* Gerade bei...

Atalanttore 09. Sep 2015

Nennen die ihre Vertreter wirklich "Vertriebsdroide"?

gadthrawn 08. Sep 2015

Sie möchten doch erst zu HWE, oder sehe ich das falsch? Also bis dahin Anpassungen oder...


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