Im ersten Quartal 2018 hat Nvidia mehr Umsatz generiert als jemals zuvor, gerade das Datacenter-Segment hat exzellente Zahlen erreicht. Das Gaming- und Crypto-Mining-Geschäft läuft weiterhin sehr gut, neue Grafikkarten sollen laut Nvidia-Chef Jensen Huang schon bald erscheinen.
Um mittelfristig mit den USA konkurrieren zu können, stärkt die chinesische Regierung ihre Halbleiter-Unternehmen. Ein Fonds von 47 Milliarden US-Dollar soll die Entwicklung und Fertigung von CPUs sowie GPUs vorantreiben, auch RAM- und NAND-Flash-Hersteller dürften davon profitieren.
Update Weil die Geforce GTX 1050 nur 2 GByte, die Geforce GTX 1050 Ti aber 4 GByte hat, wird Nvidia offenbar noch ein Modell dazwischenschieben. Je nach Konfiguration könnte es aber trotz mehr Videospeicher auch langsamer werden, sofern die GDDR5-Kapazität nicht limitiert.
Drei neue Business-Notebooks von HP: Die Elitebook 7x5 G5 haben 13,3-, 14- sowie 15,6-Zoll-Displays und sind mit AMDs neuen Ryzen Pro Mobile ausgestattet. Die Chips sind effizient und schnell, die Elitebooks gut ausgestattet.
Mit Asrock gibt es zwar mittlerweile einen neuen Hersteller von AMD-Grafikkarten, die Radeon-Pixelbeschleuniger werden aber nur in speziellen Märkten verkauft. Außen vor sind China und Europa.
Wer einen ARM-Server betreiben will, der hat mit den ThunderX2 gleich 40 CPU-Varianten zur Auswahl, die mit Intels Xeon SP konkurrieren sollen. Derweil scheint Qualcomm aus Kostengründen den Ausstieg vorzubereiten, die Zukunft der Centriq-Chips ist damit offen.
Update Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
Der HiGame wird ein Rechner mit nur zwei Litern Volumen, dennoch stecken in ihm ein schneller Quadore-Chip und Vega-Grafik von AMD. Der Mini-PC wird Ende Mai 2018 in zwei Varianten über Indiegogo finanziert.
Noch in diesem Jahr wird Intel einen achtkernigen Coffee Lake für Sockel LGA 1151 v2 veröffentlichen. Passend dazu gibt es den neuen Z390-Chipsatz mit nativen USB-3.1-Gen2-Ports. AMD bringt im Sommer mit dem Z490 und dem B450 zudem weitere Chipsätze für den Sockel AM4.
Golem-Wochenrückblick Auf Facebook kann man nun Daten löschen sowie Lebensabschnittspartner finden und VR mit Headsets besser unterwegs nutzen. Wir haben uns die Woche auch ausgiebiger mit Meltdown und Spectre befasst.
Die neue Radeon Software Adrenalin 18.4.1 für AMD-Grafikkarten mit Polaris-Chip schaltet 4K und HDR für Netflix am PC frei. Bisher klappte das nicht, da es am Play-Ready-3.0-Support mangelt.
Der NF-A12x25 ist ein neuer Lüfter, bei dem der Abstand zwischen Impeller und Rahmen nur 0,5 mm beträgt. Noctua zufolge erreicht er dank viel Förderleistung und hohem statischem Druck eine exzellente Kühlleistung bei niedriger Lautheit und soll 140-mm-Modelle schlagen.
Kein Jahr nach ihrer Vorstellung nimmt Intel die Kaby Lake X vom Markt. Die beiden Vierkern-Prozessoren sind zwar schlicht überflüssig gewesen, dennoch gibt es sogar speziell für diese CPUs entwickelte X299-Mainboards.
Mit dem Oculus Go veröffentlicht Facebook ein drahtloses sowie vergleichsweise günstiges VR-Headset. Es funktioniert ohne High-End-Smartphone, zudem gefällt uns die Display-Qualität gut. Wir vermissen aber einfach Positional Tracking für Headset und Controller.
Das April-Update für Windows 10 bringt Neuerungen wie die Zeitleiste, den Fokus-Assistenten und die Diktierfunktion, Verbesserung beim Edge-Browser und der Nutzung mehrerer GPUs.
Wer auf der Suche nach Rechenleistung für unter anderem Texterkennung ist, bekommt bei Google mehr Leistung: Der Cloud-Anbieter hat eine Beta mit Nvidias Tesla V100 gestartet. Pro Stunde kosten diese recht viel.
Weil es neue Desktop-Modelle der sechskernigen Coffee Lake gibt und AMDs Ryzen 2000 eine starke Konkurrenz sind, erweitert Intel die Assembly/Testsite-Kapazität für die Chips um ein Drittel.
Chris Hook übernimmt künftig das Marketing für dedizierte Grafikkarten bei Intel. Die gibt es zwar noch nicht, aber Apples sowie AMDs Ex-Grafikchef Raja Koduri arbeitet bereits seit einigen Monate für Intel und auch der legendäre CPU-Architekt Jim Keller ist neuerdings mit im Team.
AMDs neue Ryzen-CPUs skalieren ziemlich gut mit flottem DDR4-RAM, das zeigen unsere internen Messungen. Neben Takt und Latenzen sind es auch die Subtimings, welche für mehr Geschwindigkeit sorgen.
Golem-Wochenrückblick Wir sind im Messefieber: Auf der Hannover Messe sehen wir uns Industrieroboter an, in Berlin lauschen wir Vorträgen von Game-Designern und steigen in Flugzeuge.
2018 wird Intel die fünfte Chipgeneration auf Basis des 14-nm-Verfahrens veröffentlichen. Das wird seit 2014 genutzt, da Intel nach all den Jahren den 10-nm-Prozess immer noch nicht im Griff hat. Zwar seien die Fehler bekannt, es bleibt aber unklar, ob die Lösungsansätze klappen.
Mit dem Master Air MA621P bringt Cooler Master einen neuen CPU-Kühler für AMDs Threadripper-Plattform. Bisher gibt es für diese nur sehr wenige Modelle. Der Master Air ist eine Doppelturm-Konstruktion mit zwei Lüftern, die in den obligatorischen RGB-Farben leuchten.
Das erste Quartal 2018 lief exzellent für Intel: Der Umsatz ist so hoch wie nie und der Gewinn stieg um satte 50 Prozent. Hintergrund ist die sehr starke Server-Sparte, wohingegen das Consumer-Segment nur wenig zulegte.
Der Raiden genannte Supercomputer des japanischen Forschungsinstituts Riken wurde aufgerüstet und erreicht nun 54 Petaflops bei der Berechnung künstlicher Intelligenz. Derweil wurde das viertschnellste System der Welt, der Gyoukou, wegen Subventionsbetrug vom Netz genommen.
Weil sich die Ryzen- und Vega-Chips gut verkaufen, macht AMD den doppelten Umsatz in dieser Sparte. Der Gesamtumsatz steigt um über ein Drittel, der Gewinn fällt wieder hoch aus. Das Konsolengeschäft aber verliert.
Update Erstmals seit Jahrzehnten entsteht in Deutschland wieder eine große und moderne Produktionsstätte für Halbleiter. Bosch wird in Dresden unter anderem Chips auf 300-mm-Wafern für Automotive und das Internet der Dinge fertigen. Die RB300-Fab kostet rund eine Milliarde Euro.
Mit der 970 Pro und der 970 Evo hat Samsung neue NVMe-SSDs mit hoher Geschwindigkeit zu gewohnt aggressiven Preisen im Angebot. Beide Modelle nutzen einen überarbeiteten Controller, Samsungs eigenen 3D-Flash-Speicher sowie einen besseren Cache-Algorithmus, und sie drosseln später.
Mit dem Inspiron 11 (3180) bringt Dell ein 11,6-Zoll-Gerät mit AMDs älterem Stoney-Ridge-Chip auf den Markt. Die Ausstattung des Notebooks ist wie erwartet nicht mehr zeitgemäß, dafür fällt der Preis entsprechend niedrig aus.
HTC und Valve haben das SteamVR Tracking 2.0 für das Vive Pro veröffentlicht. Der nutzbare Bereich vergrößert sich von 25 m² auf 36 m², das Paket aus Basisstationen und VR-Headset ist aber sehr teuer. Wer volle 100 m² will, muss zudem extra zahlen.
Unter dem Codenamen Crimson Canyon entwickelt Intel einen NUC8 mit 10-nm-Cannon-Lake-Prozessor und einer Radeon-Grafikeinheit. Nach dem Hades Canyon mit Kaby Lake G und spezieller Vega-GPU ist der Crimson Canyon schon die zweite Zusammenarbeit von Intel und AMD.
Bisher hatte AMD nur 65-Watt-Versionen von Raven Ridge im Angebot, nun folgen zwei 35-Watt-Ableger: Die Ryzen mit Vega-Grafik haben weniger Takt, sind aber ansonsten identisch. Beide eignen sich für Mini-ITX-Systeme mit Sockel AM4.
Golem-Wochenrückblick Die neuen Ryzen sind schnell, Adblocker legal - und eine Bergseilbahn kann Ziel eines Hackerangriffs werden. Da fahren wir lieber mit dem neuen Brennstoffzellenzug.
Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Der neue Ryzen 7 2700X gehört zu den schnellsten CPUs für 300 Euro. In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.
/114Kommentare/Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner
Update Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
/111Kommentare/Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner
Offenbar wird Intel im Juni 2018 den Core i7-8086K veröffentlichen. Der sechskernige Coffee-Lake-Prozessor soll mit 4 GHz bis 5 GHz takten. Er erscheint zum 40-jährigen Jubiläum des 8086.
Golem-Wochenrückblick Im Facebook-Skandal stellt sich Mark Zuckerberg kritischen Fragen und überzeugt mit informationsarmen Antworten. Bedroht wurde das Internet auch an anderer Stelle: Ein Stromausfall am DE-CIX sorgte für Aussetzer.
Mit den Ryzen 2000 alias Pinnacle Ridge bringt AMD neue CPUs für Spieler und kleine Workstations. Der achtkernige Ryzen 7 2700X ist für 320 Euro vorbestellbar, der sechskernige Ryzen 5 2600X für 225 Euro. Beide takten hoch und liefern viel Leistung für ihren Preis.
Neben gesockelten Prozessoren für Desktops und Chips für Notebooks gibt es noch eine Kategorie: Die Coffee Lake mit B-Suffix sind für All-in-Ones gedacht und takten dank 65 Watt höher als ihre Mobile-Pendants.
Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
/88Kommentare/Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner
Mit den Radeon RX 500X bietet AMD seinen OEM-Partnern neue Grafikkarten an. Die Pixelbeschleuniger mit Polaris-Chip stecken in Komplett-PCs oder Notebooks, sie sind nicht für den Retail-Handel gedacht.
Für bisherige und kommende Ryzen-Chips und die alten Bulldozer-CPUs: AMD liefert Microcode gegen Spectre-v2-Angriffe an seine Partner, Microsoft verteilt ein dazu passendes Update für Windows 10 v1709.
Ein Dokument der Power Stamp Alliance zeigt, dass Intels Ice Lake SP genannte Server-CPUs mit acht DDR4-Speicherkanälen versehen sind. Die Xeons nutzen daher den neuen Sockel LGA 4189, die thermische Verlustleistung der Chips soll bis zu 230 Watt betragen.
Golem-Wochenrückblick Wir sehen uns Steven Spielbergs Gamer-Film an, Facebook reagiert allmählich auf sein wachsendes Datenschutzproblem und Intel macht eine Kaffeepause.
Noch im Frühling möchte Microsoft ein SDK für Entwickler veröffentlichen, um x86-Anwendungen und UWP-Apps mit ARM64 unter Windows 10 on ARM zu unterstützen. Bisher klappt das nur mit 32-Bit-Software.
Western Digital hat mit den WD Black 3D drei neue NVMe-SSDs veröffentlicht, die mit Samsungs 960 Evo beim Preis und bei der Leistung konkurrieren können. Die Gründe sind der eigene, selbst entwickelte Controller und der schnelle 3D-TLC-Flash-Speicher.
Unter dem Codenamen Tremont entwickelt Intel neue CPU-Kerne für die Atom-Familie. Die dazugehörige Plattform wird offenbar Jacobsville genannt und in einem modernen Fertigungsverfahren hergestellt.
Nvidias Partner haben Versionen der Geforce GT 1030 veröffentlicht, die lahmen DDR4- statt flotten GDDR5-Videospeicher verwendet. Das macht die Grafikkarte zwar sparsamer, aber auch langsamer. Das muss jedoch nicht schlecht sein - etwa wenn die Geforce in einem HTPC stecken soll.
CPUs der Core-2- und der ersten i7-Generationen werden von Intel nicht mit Microcode gegen Spectre v2 versehen, wohl aber einige ihrer Server-Pendants. Auch Sofia-Chips für Smartphones bleiben ungeschützt.