Abo
  • Services:

Rechenbeschleuniger: Google bietet VMs mit Nvidias Tesla V100 an

Wer auf der Suche nach Rechenleistung für unter anderem Texterkennung ist, bekommt bei Google mehr Leistung: Der Cloud-Anbieter hat eine Beta mit Nvidias Tesla V100 gestartet. Pro Stunde kosten diese recht viel.

Artikel veröffentlicht am ,
Nvidias Jensen Huang zeigt eine Tesla V100.
Nvidias Jensen Huang zeigt eine Tesla V100. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Google hat seine Compute Engine und seine Kubernetes Engine mit Nvidias Tesla V100 aufgerüstet. Dahinter versteht der Hersteller virtuelle Maschinen, die von Kunden für ihre Jobs gemietet werden können. Bisher bot Google die Systeme nur mit älteren Tesla P100 und den noch älteren Tesla K80 an. Die neuen Tesla V100 sind allerdings nur als Beta verfügbar, genauso wie Googles selbst entwickelte TPU v2 (Tensor Processing Units).

Stellenmarkt
  1. UX Gruppe, Gilching
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden

Verglichen mit den Tesla P100 und den Tesla K80 sind die Tesla V100 recht teuer: Bei der Compute/Kubernetes Engine verlangt Google statt 45 Cent sowie 1,45 US-Dollar nun 2,48 US-Dollar pro Stunde. Wer die virtuelle Maschine dauerhaft verfügbar haben möchte, muss mit Aufpreisen von bis zu 30 Prozent rechnen, schreibt Google. Die Kosten addieren sich auf die regulären CPU-basierten VMs auf. Der Hersteller nutzt die Tesla V100 als SMX2-Module, die mittels Nvidias proprietärem NV-Link kommunizieren.

Als Beispiel, wo die Tesla V100 ihre sehr hohe Rechenleistung ausspielen können, nennt ein Google-Partner namens Lead Stage die Optische Zeichenerkennung, bei der sich maschinell Texte einlesen lassen. Das sollen die Nvidia-Rechenbeschleuniger auch bei schlechtem Quellmaterial gut beherrschen, denn die Chips weisen hierzu 119,2 Teraflops (Matrix-Multiplikation mit FP16-Input/FP32-Output) auf. Google verwendet noch die Variante mit 16 GByte HBM2-Speicher, die Tesla V100 gibt es mittlerweile mit 32 GByte Stacked-Memory.

Neben Google setzt Amazon die Tesla V100 bereits in der AWS-Cloud, auch IBM verbaut sie in seinen Servern und zudem Microsoft in den Azure-Systemen. Abseits der USA gibt es Tesla V100 in den Rechenzentren von Alibaba, Baidu und Tencent in China.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. bei Caseking kaufen
  3. 115,85€ + Versand

ms (Golem.de) 01. Mai 2018 / Themenstart

Sehe ich nur wenn ich ausgeloggt bin ^^

AlexanderSchäfer 01. Mai 2018 / Themenstart

Außerdem sind solche Lösungen ideal für Experimente oder PoCs. Für die meisten Data...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Golem.de ist Kratos - God of War (Live, keine Spoiler)

Die Handlung verraten wir nicht, trotzdem wollen wir das andersartige neue God of War besprechen. Zu diesem Zweck haben wir eine stellvertretende Mission herausgesucht, in der es nicht um die primäre Handlung geht. Ziel ist es, den Open-World-Ansatz zu zeigen, das Kampfsystem zu erklären und die Spielmechaniken zu verdeutlichen.

Golem.de ist Kratos - God of War (Live, keine Spoiler) Video aufrufen
Recycling: Die Plastikwaschmaschine
Recycling
Die Plastikwaschmaschine

Seit Kurzem importiert China kaum noch Müll aus dem Ausland. Damit hat Deutschland ein Problem. Wohin mit all dem Kunststoffabfall? Michael Hofmann will die Lösung kennen: Er bietet eine Technologie an, die den Abfall in Wertstoff verwandelt.
Ein Bericht von Daniel Hautmann


    Noctua NF-A12x25 im Test: Spaltlos lautlos
    Noctua NF-A12x25 im Test
    Spaltlos lautlos

    Der NF-A12x25 ist ein 120-mm-Lüfter von Noctua, der zwischen Impeller und Rahmen gerade mal einen halben Millimeter Abstand hat. Er ist überraschend leise - und das, obwohl er gut kühlt.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. NF-A12x25 Noctua veröffentlicht fast spaltlosen 120-mm-Lüfter
    2. Lüfter Noctua kann auch in Schwarz
    3. NH-L9a-AM4 und NH-L12S Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

    Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
    Kryptographie
    Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

    Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
    Von Hanno Böck


        •  /