Oculus Go im Test: Facebooks 220-Euro-Headset ist ein wichtiger Schritt

Diverse bisherige drahtlose VR-Headsets wie Samsungs GearVR benötigen ein teures Smartphone, das eingeschoben wird. Modelle, die ohne eine solche Konstruktion auskommen, sind selten - etwa HTCs Vive Focus für den chinesischen Markt. Das Oculus Go von Facebook ist ein ähnliches Gerät und mit 220 Euro recht günstig für ein VR-Headset. Im Test sind wir davon ziemlich angetan, jedenfalls wenn wir den Preis mit einbeziehen.
Facebook liefert das Oculus Go mit einem USB-Ladekabel mit Micro-B-Stecker, aber ohne Netzteil aus. Mit einem 10-Watt-Modell soll das Aufladen zwei Stunden dauern, mit einem 30-Watt-Netzteil war unser Testmuster in 45 Minuten voll. Danach hält das Headset rund zwei bis drei Stunden durch. Für den Controller legt der Hersteller eine AA-Batterie bei. Für die Einrichtung des Oculus Go ist ein simples Android- oder iOS-Smartphone notwendig, zudem Bluetooth und WLAN. Facebook brauchen Nutzer nicht, wohl aber ein Oculus-Konto.