Flight Simulator im Technik-Test: Mayday Mayday, wir ruckeln!

Wer mit dem Flight Simulator einigermaßen stotterfrei abheben will, braucht schnelle CPU-Kerne und viel RAM.

Ein Test von veröffentlicht am
Airbus A320neo im Flug über Manhattan
Airbus A320neo im Flug über Manhattan (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Diese Optik! Wer einmal im Flight Simulator (Test) über eine Großstadt wie Berlin oder New York geflogen ist, wird sehr beeindruckt sein. Damit diese optische Pracht flüssig läuft, muss zwar keine High-End-Hardware eingesetzt werden, aber ein starkes System sollte definitiv vorhanden sein.

Inhalt:
  1. Flight Simulator im Technik-Test: Mayday Mayday, wir ruckeln!
  2. Benchmarks des Flight Simulator

Um herauszufinden, welche Stellschrauben beim Flight Simulator wichtig sind, haben wir uns verschiedene Punkte näher angeschaut: Wie unterscheiden sich die vier Detailstufen, wie viele CPU-Kerne respektive Threads braucht es, wie viel Arbeitsspeicher ist erforderlich, welche Grafikkarte soll es sein und welche Auswirkung haben der Cache- sowie der Offline-Modus?

Technische Basis des Spiels ist eine Inhouse-Engine von Asobo Studio, welche mit der veralteten D3D11-Grafikschnittstelle arbeitet. Die Darstellung und Simulation der einzelnen Maschinen ist exzellent, egal ob das Cockpit im Inneren oder die Lichtbrechungen auf den Tragflächen. Auch das Wetter samt volumetrischen Wolken überzeugt, das Highlight aber sind die Landschaften und Städte. Hierzu setzt Asobo Studio auf Bing-Maps und streamt live Photogrammetrie-Texturen von Microsofts Azure-Servern.

Das klappt natürlich nur, wenn wir online sind - je nach Fluglinie kommen innerhalb einer Stunde mehrere GByte zusammen. Wer das nicht will, schaltet in den weniger hübschen Offline-Modus oder aber lädt sich vorab die Daten herunter. Wirklich praktisch ist das allerdings nicht: Statt Länder oder zumindest Regionen auswählen zu können, müssen wir die gewünschte Gegend in bis zu drei Detailstufen händisch in einem Raster markieren. Alleine Manhattan mit ein bisschen New York City benötigt schon über 10 GByte.

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In diesem Kontext sei erwähnt, dass wir tunlichst dazu raten, für den Flight Simulator eine SSD statt einer Festplatte zu nutzen. Sata oder NVMe - selbst das macht bei der langwierigen Installation einen Unterschied. Gleiches gilt beim Anlegen eines manuellen Caches für die Photogrammetrie-Texturen. Die Azure-Server lieferten zumindest nicht durchgehend die theoretischen 400 MBit/s unserer Internetleitung. Hinzu kommt, dass auf den jeweiligen Paket-Download unverständlicherweise zuerst dessen Dekomprimierung durch den Prozessor erfolgt, statt beides parallel durchzuführen.

Microsoft Flight Simulator Standard Edition | Digitaler Code für PC und Xbox Series X|S

Zurück zum ursprünglichen Thema: Für unsere Benchmarks lassen wir die KI einen Airbus A320neo in der Außenperspektive von New York LaGuardia starten, welcher im rechten Winkel auf Manhattan zuhält und dann mit einer Linkskurve am Central Park vorbei am Hudson River entlang zur Freiheitsstatue fliegt. Es ist 10 Uhr Ortszeit am Vormittag bei klarem Wetter. Diese Szene stellt nahezu den Worst Case dar, andere Bereiche des Flight Simulators laufen deutlich flüssiger - ohnehin reichen gut 30 Fps aus. Wir nutzen CapFrameX für alle Messungen.

Schauen wir uns die Messergebnisse an.

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Benchmarks des Flight Simulator 
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Rolf Schreiter 15. Dez 2020

Diesen Tipp habe ich nun beherzigt! Ich bin jetzt in eine Großstadt gezogen, und habe bei...

danmetz56 16. Nov 2020

Ist ja schon ein paar Monate her. Aber könntest du das mit der Cloud-Anbindung erklären...

Lachser 05. Sep 2020

Solche Spässe habe ich seit Windows 7 (heute Win 10) gelegentlich. Vorher wirklich nur...

highfive 31. Aug 2020

ich habe nur einen AMD Ryzen 2600 und eine RTX2070Super + 16 GB 3200er Ram und eine...

Bem0815 31. Aug 2020

ist, dass es sich um einen Simulator handelt, der auf langlebigkeit ausgelegt ist. Der...



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