Raiden: Japans KI-Supercomputer schafft 54 Petaflops

Der Raiden genannte Supercomputer des japanischen Forschungsinstituts Riken wurde aufgerüstet und erreicht nun 54 Petaflops bei der Berechnung künstlicher Intelligenz. Derweil wurde das viertschnellste System der Welt, der Gyoukou, wegen Subventionsbetrug vom Netz genommen.

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Gyoukou-Supercomputer
Gyoukou-Supercomputer (Bild: Jamstec)

Das japanische Forschungsinstitut Rikagaku Kenkyujo (Riken) hat den Raiden-Supercomputer mit neuer Hardware ausgestattet und die theoretische Rechenleistung von 4 Petaflops auf 56 Petaflops gesteigert, wobei die Werte nicht direkt vergleichbar sind. Das voll ausgeschrieben Riken AIp Deep Learning Environment genannte System basiert auf den DGX-1 von Nvidia, die aufgerüstet und von denen weitere hinzugekauft wurden.

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Bisher verwendete Riken insgesamt 24 der Boxen in ihrer ursprünglichen Konfiguration mit acht Tesla P100 genannten Beschleunigermodulen. Alle zusammen liefern 4 Petaflops bei halber Gleitkommagenauigkeit (FP16) für die Berechnung künstlicher Intelligenz. Nun sind es gleich 54 Systeme, allerdings wurden die Tesla P100 gegen die neueren Tesla V100 getauscht, was der SMX2-Formfaktor unterstützt. Die Tesla V100 haben Tensor Cores zur Matrix-Multiplikation, eine jede schafft so 119,2 Teraflops bei Deep Learning. Bei acht Beschleunigermodulen und 54 Boxen macht das 53,76 Petaflops plus die Rechenleistung der CPUs, sofern diese genutzt werden.

Im Raiden stecken abseits der DGX-1 von Nvidia nämlich noch 64 von Fujitsus Primergy CX2550 M4 mit je zwei Xeon SP und 32 der Primergy RX2530 M2 mit je zwei Xeon E5-2600 v4. Hinzu kommt ein Primergy RX4770 M4 als Storage-Einheit mit SSDs.

Während das Riken den Raiden augerüstet hat, wird anderswo ein Supercomputer zurückgebaut (PDF): Exascaler musste den Gyoukou vom Netz nehmen, da die Japan Agency for Marine-Earth Science and Technology (JAMSTEC) den Vertrag aufgelöst hat. Das bisher vierschnellste System der Welt nutzte spezielle Pezy-SC2 vom japanischen Hersteller Pezy Computing und Tanks mit Fluorinert. Pezy Computing wird vorgeworfen, Subventionsbetrug begangen zu haben, Präsident Motoaki Saito wurde festgenommen.

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