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Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.

Ein Hands on von veröffentlicht am
Thermalright ARO-M14
Thermalright ARO-M14 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wer schon immer seine Ryzen-CPU mit einem passenden Ryzen-Kühler betreiben wollte, der bekommt mit dem Thermalright ARO-M14 das passende Produkt: Der taiwanische Hersteller hat den beliebten HR-02 Macho Rev B als Basis genommen, ihm eine graue (M14G) oder orangefarbene (M14O) Decklamelle verpasst und mit Montagezubehör für AMD-Sockel kombiniert. Wir haben den Thermalright ARO-M14 auf dem neuen Ryzen 7 2700X (Test) ausprobiert und sind ziemlich angetan.

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Die Verpackung des CPU-Kühlers trägt das offizielle Ryzen-Logo, da Thermalright den ARO-M14 bei AMD vorlegte und dieser eine Freigabe erhielt. Obgleich das ARO für AMD Ryzen Only steht, passt der Thermalright ARO-M14 nicht nur auf den Sockel AM4, sondern auch auf die Fassungen FM1, FM2(+), AM2(+) und AM3(+) für ältere Prozessoren. Wer den Kühler auf einer Intel-Plattform betreiben will, muss bei Thermalright nach passendem Montagematerial fragen, da es beim ARO-M14 nicht mitgeliefert wird.

  • Thermalright ARO-M14 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Thermalright ARO-M14 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Thermalright ARO-M14 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Bei der Installation des ARO-M14 zeigt sich, dass Thermalright zwar weiterhin auf eine Verschraubung mit der Backplate und einen Halterahmen setzt. Der Steg, der bisher über die Coldplate gelegt werden musste, ist nun aber fest integriert - das macht die Montage noch simpler. Das Zubehör umfasst voraufgetragene Wärmeleitpaste, eine Spritze mit Chill Factor 3, einen langen Schraubendreher, acht Entkopplergummis und vier Klammern für zwei Lüfter sowie einen 140-mm-Propeller.

Der ohne Lüfter 710 Gramm schwere ARO-M14 ist identisch zum HR-02 Macho Rev B: In der Kupferbodenplatte stecken sechs kupferne 6-mm-Heatpipes, welche die Hitze an 31 verlötete Aluminiumlamellen weitergeben. Die Fins weisen einen Abstand von 3,1 mm auf - was auch den ARO-M14 bei niedrigeren Drehzahlen zu einem der besten Kühler am Markt macht. Der mitgelieferte 140-mm-Lüfter rotiert mit 300 bis 1.300 Umdrehungen die Minute und wird PWM-geregelt. Er ist laufruhig und weist keine Nebengeräusche auf.

Auf dem Ryzen 7 2700X verbaut, überzeugt die Kühlleistung des Thermalright ARO-M14: Unter CPU-Volllast mit Blender erreichen wir 73 Grad Celsius (Tdie) bei 20 Grad Raumtemperatur. Der Lüfter läuft mit vollen 1.300 Umdrehungen pro Minute und ist leicht hörbar. Noctuas NH-U14S, einer der leistungsstärksten Einzelturmkühler am Markt, schafft 68 Grad bei lauteren 1.500 Umdrehungen pro Minute. Wer Spiele zockt, wird den Thermalright ARO-M14 nicht bemerken: In GTA 5 hält er den Ryzen auf 51 Grad und säuselt bei 870 Umdrehungen pro Minute - da ist jede Grafikkarte lauter.

Verfügbarkeit und Fazit

Thermalright verkauft den ARO-M14 offiziell für 50 Euro, wir erwarten Straßenpreise von 40 bis 45 Euro. Der CPU-Kühler ist optisch durch die tauchlackierte Decklamelle einzigartig und für Ryzen-Nutzer eine gute Wahl, gerade in einem Gehäuse mit Fenster. Die Kühlleistung des Thermalright ARO-M14 gehört vor allem bei niedrigeren Drehzahlen zu den besten am Markt, überdies ist er im Betrieb selbst bei CPU-Volllast noch leise.

Derzeit arbeitet Thermalright an einer ARO-Version des Archon, einem Doppelturmkühler. Dieses Modell soll auf den Sockel TR4 für die Threadripper-CPUs passen. Bisher gibt es nur sehr wenige Luftkühler für die Plattform, darunter den NH-U14S von Noctua.

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firehorse 23. Apr 2018

Normal ja. Die herkömmlichen haben ja auch eine Feder. Trotzdem sollte man dem Anziehen...

firehorse 23. Apr 2018

Unter Volllast mit Blender komme ich mit dem herkömmlichen Lüfter noch nicht einmal auf...

ms (Golem.de) 20. Apr 2018

Die Klammern sind gleich, neu ist nur der feste Steg über der Coldplate.

PineapplePizza 20. Apr 2018

Letztlich müsstest du da mal die Luft einfärben um zu sehen, wie das wirklich läuft...


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