Abo
  • Services:

Grafikkarte: Nvidia plant Geforce GTX 1050 mit 3 GByte Videospeicher

Weil die Geforce GTX 1050 nur 2 GByte, die Geforce GTX 1050 Ti aber 4 GByte hat, wird Nvidia offenbar noch ein Modell dazwischenschieben. Je nach Konfiguration könnte es aber trotz mehr Videospeicher auch langsamer werden, sofern die GDDR5-Kapazität nicht limitiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Rendering einer Geforce GTX 1050
Rendering einer Geforce GTX 1050 (Bild: Nvidia)

Nvidia soll an einer Geforce GTX 1050 mit 3 GByte Videospeicher arbeiten, das berichtet Expreview unter Berufung auf Industriequellen. Die chinesische Hardwareseite liegt mit solchen Vorhersagen üblicherweise richtig, vor allem wenn es sich um Produkte für China handelt. Die Geforce GTX 1050 mit 3 GByte könnte exklusiv für Asien und Internetcafés sein, oft finden solche Modelle aber ihren Weg in den europäischen Handel.

Stellenmarkt
  1. B&R Industrial Automation GmbH, Essen
  2. Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München

Im Desktop-Segment verkauft Nvidia die Geforce GTX 1050 nur mit 2 GByte, die Geforce GTX 1050 Ti (Test) aber mit 4 GByte. Im Notebook haben beide Varianten jeweils 4 GByte, dergleichen plant Nvidia aber für stationäre Systeme offenbar nicht. Auch die Geforce GTX 1050 mit 3 GByte soll 640 Rechenkerne bei etwa 1,4 bis 1,5 GHz nutzen. Beim Speicherinterface hat Nvidia zwei Optionen.

128 Bit oder 96 Bit

Entweder behält der Hersteller die 128 Bit bei und verbaut zwei Speicherbausteine mit 1 GByte und zwei mit 512 MByte, was im Einkauf ein bisschen aufwendiger ist. Alternativ wird das Interface auf 96 Bit verkleinert und jeder 32-Bit-Controller mit 1 GByte GDDR5 bestückt, das wäre dann aber langsamer aufgrund der geringeren Datentransferrate.

Ähnlich ging Nvidia bereits beim vierten Modell der Geforce GTX 1060 vor, die 5 GByte statt 6 GByte und 160 Bit anstelle 192 Bit hat. Auch diese Grafikkarte zielt auf Internetcafés für E-Sport-Games ab, wo die verringerte Speichermenge selten Einfluss hat, aber bei Nvidia die Kosten senkt. Die restlichen Daten entsprechen der regulären Geforce GTX 1060 mit 6 GByte (Test), also volle 1.280 Shader-Einheiten.

Nachtrag vom 22. Mai 2018, 14:58 Uhr

Die Geforce GTX 1050 mit 3 GByte ist offiziell, Nvidia hat das Interface auf 96 Bit beschnitten.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Acer Predator XB241Hbmipr für 299€ statt 364,90€ im Vergleich)

mambokurt 09. Mai 2018

Könnte sein. Der Sinn von mehr Ram ist immer mehr Ram. Wenn die 1050 jetzt 8GB hätte und...

H4ndy 09. Mai 2018

Schon mal ein OS mit 30 Hz bedient? Ist alles andere, als angenehm.

ms (Golem.de) 09. Mai 2018

Danke, ist korrigiert.

Crossfire579 09. Mai 2018

Wohl eher Ressourcenschonung, da die teildeaktivierten bzw. defekten Chips günstig an...


Folgen Sie uns
       


Apple iPhone Xr - Test

Das iPhone Xr kostet 300 Euro weniger als das iPhone Xs, bietet aber das gleiche SoC und viele andere Ausstattungsmerkmale des teureren Modells. Unterschiede gibt es bei der Kamera und dem Display: Das iPhone Xr hat keine Dualkamera und anstelle eines OLED-Bildschirms kommt ein LCD zum Einsatz.

Apple iPhone Xr - Test Video aufrufen
Resident Evil 2 angespielt: Neuer Horror mit altbekannten Helden
Resident Evil 2 angespielt
Neuer Horror mit altbekannten Helden

Eigentlich ein Remake - tatsächlich aber fühlt sich Resident Evil 2 an wie ein neues Spiel: Golem.de hat mit Leon und Claire gegen Zombies und andere Schrecken von Raccoon City gekämpft.
Von Peter Steinlechner

  1. Resident Evil Monster und Mafia werden neu aufgelegt

Requiem zur Cebit: Es war einmal die beste Messe
Requiem zur Cebit
Es war einmal die beste Messe

Nach 33 Jahren ist Schluss mit der Cebit und das ist mehr als schade. Wir waren dabei, als sie noch nicht nur die größte, sondern auch die beste Messe der Welt war - und haben dann erlebt, wie Trends verschlafen wurden. Ein Nachruf.
Von Nico Ernst

  1. IT-Messe Die Cebit wird eingestellt

Machine Learning: Wie Technik jede Stimme stehlen kann
Machine Learning
Wie Technik jede Stimme stehlen kann

Ein Unternehmen aus Südkorea arbeitet daran, Stimmen reproduzierbar und neu generierbar zu machen. Was für viele Branchen enorme Kosteneinsparungen bedeutet, könnte auch eine neue Dimension von Fake News werden.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. AWS Amazon bietet seine Machine-Learning-Tutorials kostenlos an
  2. Random Forest, k-Means, Genetik Machine Learning anhand von drei Algorithmen erklärt
  3. Machine Learning Amazon verwirft sexistisches KI-Tool für Bewerber

    •  /