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SSDs: Die WD Black 3D machen den 960 Evo Konkurrenz

Western Digital hat mit den WD Black 3D drei neue NVMe-SSDs veröffentlicht, die mit Samsungs 960 Evo beim Preis und bei der Leistung konkurrieren können. Die Gründe sind der eigene, selbst entwickelte Controller und der schnelle 3D-TLC-Flash-Speicher.

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WD Black 3D
WD Black 3D (Bild: Western Digital)

Western Digital hat die WD Black 3D genannte SSD-Reihe in M.2-2280-Kärtchenbauweise vorgestellt. Wem das bekannt vorkommt: Bisher gibt es schon die WD Black (Test), aber eben ohne 3D-Flash-Speicher, sondern mit planarem (2D-)NAND. Die neuen WD Black 3D nutzen modernen Speicher aus vielen Zellschichten und dazu einen von Western Digital selbst entworfenen Controller statt einen von Marvell. Ersten Tests zufolge sorgt diese Kombination für sehr viel Leistung bei einem fairen Preis.

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Technische Basis der WD Black 3D ist die SN720, eine SSD mit PCIe Gen3 x4. Western Digital verwendet einen extra entwickelten NVMe-Controller namens Spectrum mit drei ARM-Kernen, er soll sparsam sein und wird in einem 28-nm-Verfahren gefertigt. Als 3D-Flash-Speicher kommt der aktuelle BiCS3 mit 64 Layer und drei Bit pro Zelle (TLC) zum Einsatz. Western Digital spricht diesen für eine höhere Schreibgeschwindigkeit als SLC-Puffer an, der Cache fasst beim 1-TByte-Modell rund 20 GByte.

Laut Hersteller erreicht die WD Black 3D eine sequenzielle Leserate von 3,4 GByte pro Sekunde und eine Schreibgeschwindigkeit von 2,8 GByte die Sekunde. Die Input-/Output-Operationen je Sekunde sollen bei 500.000/400.000 liegen, zumindest bei der 1-TByte-Variante. Die 500-GByte- und die 250-GByte-SSD schreiben und lesen langsamer: Hier sind es 3,4/2,5 GByte die Sekunde und 410K/330K sowie 3,0/1,6 GByte pro Sekunde und 220K/170K. Unabhängige Benchmarks bestätigen diese Angaben, was die WD Black 3D ähnlich schnell macht wie Samsungs 960 Evo (Test). Dabei fallen die Leistungsaufnahme und die Energie-Effizienz ebenfalls sehr gut aus.

Western Digital verkauft die WD Black 3D mit 1 TByte (450 US-Dollar), mit 500 GByte (230 US-Dollar) und mit 250 GByte (120 US-Dollar). Die Preise sind somit konkurrenzfähig, gerade unter der Annahme, dass sie sich erst noch einpendeln müssen. Wer im Handel die Sandisk Extreme Pro M.2 NVMe 3D genannten SSDs sieht: Bis auf den Aufkleber entsprechen diese den WD Black 3D, da Sandisk zu Western Digital gehört.



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Hotohori 06. Apr 2018

Ich auch, nächsten Monat steht eine ~500GB M.2 SSD auf meinem Zettel. Wäre ja dann genau...


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