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HiGame: Chuwis Mini-PC mit Kaby Lake G kostet 1.300 US-Dollar

Der HiGame wird ein Rechner mit nur zwei Litern Volumen, dennoch stecken in ihm ein schneller Quadore-Chip und Vega-Grafik von AMD. Der Mini-PC wird Ende Mai 2018 in zwei Varianten über Indiegogo finanziert.

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Der HiGame, ein Mini-PC mit KBL-G
Der HiGame, ein Mini-PC mit KBL-G (Bild: Chuwi)

Der chinesische Hersteller Chuwi plant mit dem HiGame einen Mini-PC mit Intels Kaby Lake G. Dieser Chip treibt auch den Hades Canyon NUC8 (Test) an, er kombiniert einen Vierkernprozessor mit einer Vega M von AMD. Der HiGame misst gerade einmal 173 x 158 x 73 mm und hat somit ein Volumen von knapp zwei Litern. Seine Seitenfläche ist her daher niedriger und etwas breiter als ein Tischtennisschläger. Chuvi will zwei Varianten des HiGame über Indiegogo anbieten.

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Beide nutzen das gleiche Mainboard, weshalb die Ausstattung identisch ausfällt: Es gibt Thunderbolt 3 per USB Type C an der Front und vier USB 3.0, zwei HDMI 2.0, zwei Displayport 1.3, zwei Klinken für Headsets sowie Gigabit-Ethernet an der Rückseite. Die kleinere Variante des HiGame verwendet den Core i5-8305G mit 65 Watt und vier Kernen mit bis zu 3,8 GHz und eine Vega M GL (Graphics Low). Hinzu kommen 8 GByte DDR4-Arbeitsspeicher, die aufrüstbar sein sollen, und eine SSD mit 128 GByte. Das größere Modell setzt auf den Core i7-8709G mit 100 Watt und vier Kernen mit bis zu 4,1 GHz und eine Vega M GH (Graphics High). Das Flash-Drive fasst hier 256 GByte.

Unserer Erfahrung nach ist der Core i7-8709G in etwa so schnell wie der Core i7-7700 ohne K-Suffix und die Vega M GH liefert eine leicht höhere Leistung als eine Geforce GTX 1050 Ti (Test). Alleine der Prozessor und die Grafikkarte kosten zusammen rund 400 Euro, für guten 8 GByte DDR4-Speicher sind derzeit etwa 100 Euro fällig. Chivu verkauft den HiGame in der 8305G-Variante für 1.300 US-Dollar und das 8709G-Pendant für 1.500 US-Dollar.

Ende Mai 2018 soll die Indiegogo-Kampagne starten, dort müssen Unterstützer weniger investieren. Wir kennen das Ziel von Chuwi nicht, bisherige Projekte wie das Corebook erreichten aber drastisch mehr, als der Hersteller wollte.



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