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Prozessor: Intel plant günstigen Octacore für Ende 2018

Noch in diesem Jahr wird Intel einen achtkernigen Coffee Lake für Sockel LGA 1151 v2 veröffentlichen. Passend dazu gibt es den neuen Z390-Chipsatz mit nativen USB-3.1-Gen2-Ports. AMD bringt im Sommer mit dem Z490 und dem B450 zudem weitere Chipsätze für den Sockel AM4.

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AMD-/Intel-Roadmap für 2018
AMD-/Intel-Roadmap für 2018 (Bild: Blue Chip)

In der zweiten Jahreshälfte 2018 werden AMD und Intel neue Prozessoren sowie Chipsätze für ihre aktuellen Plattformen veröffentlichen. Das geht aus einer Roadmap des Computer-Distributors Blue Chip hervor, das entsprechende Dokument und Video sind aber mittlerweile offline. Seitens AMD sind zwei weitere Chipsätze für den Sommer geplant, ein High-End-Modell namens Z490 und ein Mittelklasse-Ableger, der B450. Intel wird im späten Herbst den Z390 auf den Markt bringen und passend dazu erstmals einen achtkernigen Prozessor für einen Midrange-Sockel.

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Der Octacore basiert auf der aktuellen Coffee-Lake-Technik mit dem 14++ genannten Fertigungsverfahren, so wie das derzeitige sechskernige Topmodell Core i7-8700K (Test). Der Achtkerner soll Intel wieder einen klaren Vorsprung zu AMDs Ryzen 7 2700X (Test) verschaffen, der den ähnlich teuren i7 vor allem in Anwendungen meist schlägt. Der kommende Prozessor passt auf den Sockel LGA 1151 v2 und erhält mit dem Z390 (Cannon Lake PCH) einen neuen Chipsatz mit USB 3.1 Gen2 und integrierten WLAN-Bestandteilen.

AMD plant mit dem B450 den Nachfolge-Chipsatz des aktuellen B350. Der Neue wird wohl weitestgehend identisch ausgestattet sein, dürfte aber bei Teillast etwas sparsamer sein, da mehr I/O bei Nichtnutzung vom Strom getrennt wird. Der Z490 folgt auf den X470, er bringt eventuell mehr PCIe-Gen3-Lanes. Ein guter Zeitpunkt, um die zwei Chipsätze anzukündigen, ist die Komponentenmesse Computex, die Anfang Juni 2018 in Taipeh stattfindet.

Weitere unbekannte Produkte nennt die Roadmap nicht, CPUs wie die zweite Generation der Threadripper hat AMD bereits selbst angekündigt. Interessant ist, dass Intels Cascade Lake fehlen, also die kommenden Prozessoren für den Sockel LGA 2066.

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Dwalinn 08. Mai 2018

Stimmt auch wieder, hatte ich schon ausgeblendet :)

George99 07. Mai 2018

Also dass die spekulative Ausführung mit spekulativen Speicherzugriffen prinzipiell...

g0r3 07. Mai 2018

Abgesehen von Meltdown/Spectre: Wenn das melken sein soll, dann darf Intel gerne weiter...


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