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Radeon Software 18.4.1: AMDs Grafiktreiber unterstützt 4K-Netflix mit HDR

Die neue Radeon Software Adrenalin 18.4.1 für AMD-Grafikkarten mit Polaris-Chip schaltet 4K und HDR für Netflix am PC frei. Bisher klappte das nicht, da es am Play-Ready-3.0-Support mangelt.
/ Marc Sauter
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Radeon RX Vega 64 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Radeon RX Vega 64 Bild: Martin Wolf/Golem.de

AMDs aktuelle Radeon Software, die Adrenalin 18.4.1, beherrscht 4K-Netflix mit HDR. Das berichtet die niederländische Hardware.info(öffnet im neuen Fenster) , die das mit einer Radon RX 580 ausprobiert hat. Bisher unterstützen nur die iGPUs von Intels Kaby Lake (Refresh) sowie Coffee Lake und Nvidias Pascal-Grafikkarten ab einer Geforce GTX 1050 Ti diese Art von Inhalten.

Damit Netflix mit 4K und High Dynamic Range läuft, braucht es neben einem passenden Display mit Inhalteschutz HDCP 2.0 auch die richtige Software: Nutzer müssen Windows 10 mit dem neuen April 2018 Update und die kryptisch benannte ' HEVC-Videoerweiterungen vom Gerätehersteller(öffnet im neuen Fenster) ' installiert haben, ansonsten fehlt der H.265-Codec. Dazu ist die Radeon Software Adrenalin 18.4.1 mit Unterstützung des Play Ready 3.0 genannten DRM von Mircosoft erforderlich und Netflix muss als App oder im Edge-Browser gestartet werden.

AMD zeigt Radeon RX Vega
AMD zeigt Radeon RX Vega (01:20)

Wenngleich Hardware.info nur auf einer Radeon RX 580 getestet hat, ob Netflix mit 4K und HDR läuft, sollte das auch für die älteren Radeon RX 400 gelten. Bei den Vega-Grafikkarten (Test) und den integrierten GPUs von Raven Ridge (Test) klappt 4K mit HDR noch nicht. Bisher ist Netflix zudem der einzige der großen Streaming-Anbieter, der am PC überhaupt 4K und HDR anbietet. Andere wie Amazons Prime Video unterstützen nur 1080p und SDR (Standard Dynamic Range), höhere Auflösungen gibt es exklusiv per Fire TV oder 4K-Fernseher.

Ohne DRM konnten AMDs Grafikarten schon seit Veröffentlichung 4K-Inhalte mit 10 Bit Farbtiefe und High Dynamic Range abspielen, es mangelte bisher primär am Play-Ready-3.0-Support. Auch bei Nvidia brauchte es anfangs spezielle Treiber, die nur per Windows Insider ausgeliefert wurden.


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