Das dritte Quartal in Folge hat der Absatz von PCs weltweit um mehr als 10 Prozent zugelegt. Laut Gartner wurden 82,9 Millionen Geräte verkauft, 20,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Vor allem Asus konnte zulegen.
E-Book-Reader brauchen keine Hintergrundbeleuchtung und haben daher eine lange Akkulaufzeit. Aber sie sind schwarz-weiß. Im Forschungslabor des US-Hardwareherstellers Hewlett-Packard tüfteln Mitarbeiter an Bildschirmen, die leuchtende Farben ohne Hintergrundbeleuchtung darstellen.
Hessens Verbraucherschützer machen sich für einen besseren Schutz von Verbrauchern vor unerlaubter Telefonwerbung stark. Sie fordern höhere Bußgelder und eine schriftliche Bestätigung, wenn Verträge am Telefon abgeschlossen werden sollen. Ganz anders schätzt der Call-Center-Verband die Situation ein.
Nokia Siemens Networks (NSN) ist am Netzwerkgeschäft von Motorola interessiert und will es übernehmen. NSN will dafür bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar bezahlen.
Die USA haben einen Spionageverdächtigen nach Russland abgeschoben. Der Mann lebte seit Herbst 2009 in den USA und arbeitete bei Microsoft. Er habe jedoch keine Informationen sammeln können, versicherten die Behörden.
Der freie H.264-Encoder x264 wird künftig auch unter einer kommerziellen Lizenz angeboten. Proprietäre Abspaltungen sollen aber weiterhin verhindert werden.
Die mit Abofallen im Internet erzielten Gewinne können zu Gunsten des Bundeshaushalts abgeschöpft werden. Das entschied das Oberlandesgericht Frankfurt.
Facebook wird seine Open-Graph-Plugins schrittweise Entwicklern von iPhone- und Android-Apps zur Verfügung stellen. Das soll Facebook helfen, ein Umfeld für ortsbezogene Werbung zu schaffen.
Die Deutsche Post beginnt heute mit der Registrierung von Adressen für ihren De-Mail-Konkurrenten E-Postbrief. Interessierte können sich eine E-Postbrief-Adresse mit ihrem Namen und Vornamen reservieren lassen. Der Preis für einen E-Postbrief soll bei 55 Cent liegen.
Insgesamt 59 Sicherheitslücken schließt Oracle im Rahmen seines Juli-Patchdays in seinen diversen Produkten. Darunter sind insgesamt 36 Lücken, die sich aus der Ferne ausnutzen lassen.
Intel leitet heute in den USA mit einem Knall die Berichtssaison der börsennotierten IT-Unternehmen ein. Durch ein Anziehen der Nachfrage der Firmenkunden erzielte der Prozessorhersteller das beste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte. Auch bei den Prognosen lag Intel über den Analystenerwartungen.
Ein US-Bürger fordert vor Gericht einen Anteil von 84 Prozent an Facebook. Er habe einen 50-Prozent-Anteil an Facebook gekauft. Der Rest sei eine Konventionalstrafe für einen verspäteten Start des Angebots. Facebook weist die Ansprüche vehement zurück.
Für Blackberry-Besitzer entwickelt RIM derzeit eine Sicherheitslösung. Blackberry Protect soll helfen, wenn das Smartphone liegen gelassen oder geklaut wurde. Dann kann es geortet oder gesperrt werden, notfalls können die Daten darauf gelöscht werden.
Mit einem Ultimatum an Oracle will das Führungsgremium von Opensolaris den Konzern zu Entscheidungen bezüglich der quelloffenen Variante des Solaris-Betriebssystems bewegen.
Microsoft hat eine zweite Betaversion von Windows Intune veröffentlicht. Die Cloud-Anwendung soll es IT-Verantwortlichen erlauben, PCs eines Unternehmens über eine einfache, webbasierte Konsole von jedem Ort aus zu verwalten und zu sichern, neue Software aufzuspielen oder bestehende Anwendungen zu ergänzen.
Research In Motion (RIM) bringt im Sommer Blackberry 6 auf den Markt. Vor allem die Bedienung des Betriebssystems wurde aufpoliert und schließt nun zur Konkurrenz auf. Blackberry 6 bringt eine Touchscreen-Bedienung, einen Webkit-Browser, Multitouch-Gesten, eine universelle Suche sowie eine Anbindung an soziale Netzwerke.
BMW macht seine Bordcomputer kompatibel zu iPod Out. Ein iPhone oder iPod touch mit iPhone OS 4 (iOS4) liefern dabei eine auf Fahrzeuge angepasste Oberfläche, die auf dem Bordbildschirm eingeblendet und mit den Bedienelementen des Fahrzeugs gesteuert wird.
Die für Oktober angekündigte Version 10.10 der Linux-Distribution Ubuntu wird einen neuen Installer mitbringen. Die Reihenfolge der Installationsschritte wurde optimiert und das Partitionswerkzeug übersichtlicher gestaltet.
Gute Geschäftszahlen bei Ubisoft: Dank starker Verkaufszahlen vor allem von Splinter Cell Conviction hat sich der Quartalsumsatz fast verdoppelt. Die Anzeichen für das Jahresendgeschäft stehen ebenfalls gut.
Microsoft wird die kommende Generation seines Small Business Server in zwei Varianten veröffentlichen. Mit Aurora soll es dabei sogar eine ganz neue Lösung geben.
Canon hat zwei neue Scanner für große Papiermengen vorgestellt. Die neuen Modelle Scanfront 300 und Scanfront 300P werden in das Netzwerk integriert und können bis zu 30 Seiten in Schwarzweiß und 25 Farbseiten pro Minute einlesen.
Mit Schlachtgesängen für Cloud-Computing hat Microsoft seine Worldwide Partner Conference 2010 in Washington eröffnet. Microsoft-Chef Steve Ballmer beschwört in seiner Keynote die großartigen Möglichkeiten, die Cloud für seine Partner bietet.
Lenovo will wachsen und setzt dazu in Deutschland auf verstärkte Zusammenarbeit mit der Metro-Tochter Mediasaturn. So soll hierzulande der Marktanteil von 6,8 auf über 10 Prozent gesteigert werden.
Der Social-Games-Anbieter Zynga hat von Google eine Geldspritze zwischen 100 und 200 Millionen US-Dollar erhalten, berichtet die Website Techcrunch. Wird daraus bald Google Games?
Das US-Unternehmen NTP hat Klage gegen diverse Smartphonehersteller eingereicht. Es wirft ihnen vor, Patente von NTP zu verletzen. NTP ist vor allem durch seine Patentklage gegen RIM bekannt geworden.
150 Millionen zusätzlich soll die Umstellung der Rundfunkgebühren laut einem Bericht der Financial Times Deutschland für die GEZ verursachen. Hans Färber, Verwaltungsratsvorsitzender der GEZ, hat diese Zahl nun dementiert. Die tatsächlichen Kosten sollen noch nicht absehbar sein.
Die Virtualisierungssoftware Parallels Server für Mac ist in der Version 4.0 erschienen. Sie soll stabiler laufen, schneller sein und mit neuen Funktionen die Serververwaltung erleichtern.
Facebook übernimmt das erst vor zwei Jahren gegründete Unternehmen Nextstop, eine Plattform für Reiseempfehlungen. Für die Nutzer des Dienstes hat das direkte Auswirkungen.
Derzeit nutzen knapp drei Viertel der Deutschen über 14 Jahre das Internet. Das ist das Ergebnis der heute veröffentlichten Studie (N)Onliner-Atlas 2010. Die Verteilung ist jedoch ungleich: In den neuen Bundesländern wächst die Verbreitung weniger als in den meisten alten.
Öffentliche und private Betreiber von kritischen Infrastrukturen in den USA sollen künftig besser geschützt werden. In deren Computersystemen sollen Sensoren installiert werden, die Angriffe erkennen und melden sollen.
Um die Software von Intergraph in seine Messinstrumente integrieren zu können, kauft der schwedische Konzern Hexagon das Unternehmen Intergraph. Alle Messdaten im Unternehmen sollen so auf einer Plattform verfügbar werden.
Bei Microsoft werden Stellen abgebaut. Weltweit verlieren einige hundert Menschen ihren Job. Am stärksten sei das Marketing betroffen, berichten US-Medien. Gleichzeitig gibt es Neueinstellungen, die Belegschaft könnte insgesamt sogar wachsen.
Die Listenpreise für die WebOS-Smartphones Pre, Pre Plus und Pixi Plus von Palm sind gesenkt worden. Während die Preisreduktion bei Vodafone nur gering ausfällt, ist sie bei O2 umso deutlicher.
EMC hat den Data-Warehousing-Experten Greenplum gekauft, mit dessen Produkten ein neuer Geschäftsbereich aufgebaut wird. Greenplum-Kunden sind unter anderem T-Mobile, Skype und Myspace.
Der Onlineshop Notebooksbilliger.de will eine eigene PC-Produktion in Deutschland aufbauen. Die PCs der angekündigten Eigenmarke will das Unternehmen demnach selbst fertigen.
Facebooks Tool Friendfinder ist seit heute Gegenstand eines Bußgeldverfahrens in Deutschland. Hamburgs Datenschützer sieht in der Erfassung und Speicherung von Daten unbeteiligter Dritter ein erhebliches Problem. Er erklärte Golem.de die Hintergründe.
Derzeit wird festgelegt, welche US-Behörde Googles neuen Zukauf bei der Flugticketsuche überprüfen wird. Auflagen durch die Wettbewerbshüter sind wahrscheinlich, schreibt die New York Times.
Das könnte schwierig werden für Barnes & Noble: Konkurrent Amazon hat ein Patent auf einen E-Book-Reader mit zwei Bildschirmen zugesprochen bekommen. Genau so ein Design - ein E-Ink-Bildschirm zum Lesen und ein berührungsempfindlicher Flüssigkristallbildschirm als Menü - hat auch der E-Book-Reader Nook von Barnes & Noble.
Nach vorläufigen Zahlen hat Samsung Electronics den operativen Gewinn um fast 90 Prozent auf über 3 Milliarden Euro gesteigert. Dabei profitiert Samsung vor allem von der gestiegenen DRAM-Nachfrage.
Der Entwickler Thuat Nguyen darf seine iPhone-Anwendungen nicht mehr im iTunes App Store verkaufen. Apple wirft ihm vor, auf betrügerische Weise seine Verkäufe gesteigert zu haben.
Die Wirtschaftskrise hat der Kauflust der Deutschen im Internet nichts anhaben können. Onlinehändler können sich nach einer Studie über massiv gestiegene Umsätze freuen. Auf gedruckte Kataloge möchten die Deutschen nicht verzichten. Im Gegenteil.
HTC konnte im letzten Quartal 33 Prozent mehr Gewinn machen, der Smartphonehersteller profitierte von der stark gestiegenen Nachfrage. Der Aufwärtstrend soll anhalten.
Die Auftragshersteller des iPads arbeiten auf Hochtouren. Gegenwärtig laufen laut Digitimes in China monatlich circa 2,35 Millionen Apple Tablets vom Band.
Kaum hat sich der drittgrößte DRAM-Hersteller Elpida etwas erholt, sind schon Zukäufe geplant. Wachstum soll es besonders bei Speicherchips für Smartphones geben. Das laufende Geschäftsjahr soll einen Rekordgewinn bringen.
United Internet startet Hybridmail, um Briefe per E-Mail zu verschicken. Der Dienst kostet inklusive Druck, Kuvert, Porto und Zustellung 54 Cent. Auch die Deutsche Post wird den E-Postbrief wahrscheinlich billiger als 55 Cent machen.
Das auf modellbasierte Softwareentwicklung und agiles Projektmanagement spezialisierte Unternehmen Itemis hat mit Scrum-Kompakt ein kostenloses Onlinebuch veröffentlicht, das sich an Scrum-Einsteiger richtet. Es steht auch als kostenlose iPhone-Applikation bereit.
Sony hat auf die Konkurrenz reagiert und in den USA die Preise für seine E-Book-Reader gesenkt. Die Geräte kosten bis zu 50 US-Dollar weniger. Seit Juni bieten Amazon und Barnes & Noble ihre E-Book-Reader günstiger an.