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Deutsche Unternehmen machen online mehr Umsatz

Doch die Zahl der internetaktiven Firmen stagniert seit 2005. Seit 2005 stagniert die Zahl der Unternehmen in Deutschland, die Waren und Dienstleistungen im Internet anbieten. Doch das Umsatzvolumen ist 2008 stark angestiegen.
/ Achim Sawall
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Unternehmen in Deutschland machen im Internet mehr Umsatz. Firmen, die im Jahr 2008 Produkte oder Dienstleistungen online verkauften, erzielten auf dem Vertriebsweg 39 Prozent ihres Gesamterlöses. Im Jahr 2005 lag dieser Anteil noch bei 30 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.

Rund 12 Prozent aller Unternehmen in Deutschland haben kommerzielle Onlineangebote. "Dieser Anteil bewegt sich damit seit 2005 auf einem gleichbleibenden Niveau" , teilt das Statistische Bundesamt mit.

Die Sicherheit von sensiblen Kundeninformationen wie Kreditkartendaten vernachlässigen die Firma dabei sträflich: Im Januar 2009 boten nur 31 Prozent der Unternehmen, die über ihre Website Produkte oder Dienstleistungen verkauften, ihren Kunden eine verschlüsselte Datenübertragung.

Besonders stark entwickelt sind E-Commerce-Strukturen im Fahrzeugbau. 35 Prozent der Branchenunternehmen verkaufen über elektronische Netzwerke und erzielten damit mit 52 Prozent mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes ihrer Branche. Den größten Anteil daran hatte mit 93 Prozent der automatisierte Datenaustausch, nicht der Verkauf über Websites.

Im Wirtschaftsfeld Kultur, Sport, Unterhaltung nahmen im Jahr 2008 30 Prozent der Unternehmen am elektronischen Handel teil. Die Verkäufe trugen aber nur rund 2 Prozent zum Gesamtumsatz der Branche bei.

Im Hotellerie- und Beherbergungsgewerbe waren 26 Prozent online aktiv. Die Branchenunternehmen generierten online 12 Prozent ihres Gesamtumsatzes. In beiden Wirtschaftsbereichen fließen die Umsätze hier zu 66 Prozent beziehungsweise 76 Prozent mehrheitlich über Websites.


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