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Chinesischer Telekommunikationsausrüster ZTE plant Zukäufe

Derzeit sind zwei Mobilfunkausrüster zu haben

ZTE, einer der Großen auf dem Markt für Telekommunikationsausrüstung, will zukaufen. Zu haben sind derzeit Nokia Siemens Networks und Motorolas Netzsparte.

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Der chinesische Telekommunikationsausrüster ZTE plant erstmals den Kauf anderer Unternehmen. "Wir können unser bisheriges Wachstumstempo nur aufrechterhalten, wenn wir Unternehmen zukaufen", sagte Tian Wenguo, Executive Vice President von ZTE, der Financial Times Deutschland.

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"Wir haben noch keine konkreten Übernahmeziele", erklärte er. Künftig will ZTE auch sein Geschäftsfeld erweitern und neben Hardware und Software auch Dienstleistungen wie den Betrieb von Mobilfunknetzen anbieten.

Derzeit sind zwei Mobilfunkausrüster zu haben: Laut einem Medienbericht steht Nokia Siemens Networks zum Verkauf. In der Finanzinvestorenbranche fand sich bislang kein Abnehmer. Der angeschlagene Mobilfunkausrüster will fast 5.800 Arbeitsplätze abbauen. Nokia, der finnische Weltmarktführer bei Mobiltelefonen, hatte im Oktober 2009 einen Quartalsverlust von 559 Millionen Euro wegen Abschreibung auf NSN ausgewiesen. Auch Siemens bereitet eine größere Abschreibung vor. Der US-Konzern Motorola hatte unlängst bekräftigt, seine Mobilfunkausrüstersparte ausgründen zu wollen.

Seinen Marktanteil bei GSM-Mobilfunkausrüstung beziffert ZTE selbst auf ein Fünftel. Der Umsatz in dem Bereich habe sich in den letzten Jahren jeweils verdoppelt und werde auch in Zukunft weiter wachsen, hatte Zhao Yizhe, Vice President für GSM-Ausrüstung, der Nachrichtenagentur Reuters gesagt. Bis Jahresende würde ZTE hier 20 Prozent Weltmarktanteil erreichen. Nach Ericsson und dem chinesischen Konkurrenten Huawei sieht sich ZTE auf dem dritten Rang. Telefónica, Telstra, Verizon und Vodafone sind Kunden bei ZTE.

ZTE und Huawei erhalten in der Weltwirtschaftskrise vom chinesischen Staat billige Kredite, um ihren Kunden kostengünstige Ratenzahlungsmodelle anbieten zu können. ZTE bekam so in diesem Jahr 25 Milliarden US-Dollar von den Banken. Die Hälfte der Käufer von Ausrüstung für GSM-Netze hätten von dem Niedrigzinsangebot Gebrauch gebraucht, sagte Zhao.



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