Abo
  • Services:

Deutsche Zeitungen: Hälfte der Seitenzugriffe durch Google

Ist der Suchmaschinenbetreiber Freund oder Konkurrent?

Deutsche Zeitungsverleger sind im Internet von Google abhängig, fürchten den US-Konzern aber zugleich als Konkurrenten auf dem Anzeigenmarkt. Das ergab eine Befragung des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger.

Artikel veröffentlicht am ,

Deutsche Zeitungen bekommen im Internet durchschnittlich zwischen 25 und 50 Prozent ihrer Seitenzugriffe durch Google. Das ergab eine Befragung, die der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) bei circa 200 Entscheidern in Zeitungsverlagen durchgeführt hat.

Stellenmarkt
  1. Rücker + Schindele Beratende Ingenieure GmbH, München
  2. BWI GmbH, Bonn, Strausberg, Wilhelmshaven, München

Weil Google aber auch als Konkurrent auf dem Anzeigenmarkt auftritt, ist der Suchmaschinenbetreiber für 71 Prozent der Verlage "sowohl Freund als auch Konkurrenz", so Verlagsberaterin Katja Riefler, die die Studie durchgeführt hat. 14 Prozent sahen Google bei der Befragung sogar nur als Bedrohung. Für 9 Prozent ist der US-Konzern einfach nur "Partner". Nur sehr kleine Verlagshäuser gaben an, dass Google sie nicht betreffe.

63 Prozent der Zeitungsverlage haben ihre Onlinepräsenzen für die Suchmaschinen optimiert. 21 Prozent haben dies vor. Nur eine Minderheit fürchtet eine Abhängigkeit, da eine Änderung der Suchalgorithmen zu signifikanten Rückgängen bei Abrufen führen könnte. Zudem erwartet über die Hälfte der Verlage, dass Anzeigenkunden bei ihnen in Zukunft Suchwortwerbung sehen wollen. Mehr als ein Drittel der Verlage weist Google eine positive Rolle bei der Umsatzgenerierung für die eigenen Angebote zu. Am häufigsten bei der Vermarktung von Restplätzen und anderem Inventar mittels Adsense.

"Das Verhältnis der deutschen Zeitungsverlage zu Google ist äußerst ambivalent", so Riefler. Die Analyse wurde erstmals in Teilen auf dem BDZV Google-Fachtag am 18. November 2009 in Berlin vorgestellt, wo 70 Verleger, Chefredakteure und Geschäftsführer anwesend waren.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate vorbestellen
  2. 194,90€ + Versand mit Gutschein: RYZEN20 (Bestpreis!)
  3. ab 399€

Siga4971249714 27. Nov 2009

Google FINDET alles. Wikipedia WEISS alles. Wenn es nicht gerade von den Anführern als...

M_Kessel 27. Nov 2009

-----------------------------------------------------------------> Nein, neu ist das...

Sebastian Baus 25. Nov 2009

Die Aussage "zwischen 25 und 50 Prozent ihrer Seitenzugriffe durch Google" ist in meinen...

afri_cola 25. Nov 2009

bittesehr: http://www.ibusiness.de/aktuell/db/1509417424jg.html Paid-Content ist tot...

Spucknick 25. Nov 2009

Das wäre schön. Denn OPT-IN wäre anständig. Google kümmert das aber nicht, solange sie...


Folgen Sie uns
       


Two Point Hospital - Golem.de live

Dr. Dr. Golem meldet sich zum Dienst und muss im Livestream unfassbar viele depressive Clowns heilen, nein - nicht die im Chat.

Two Point Hospital - Golem.de live Video aufrufen
iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
  3. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten

Energietechnik: Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus
Energietechnik
Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus

Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos CDU will Bau von Akkuzellenfabriken subventionieren
  2. Brine4Power EWE will Strom unter der Erde speichern
  3. Forschung Akku für Elektroautos macht es sich im Winter warm

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

    •  /