Asterisk-Telefonanlage Starface 4.0 veröffentlicht

Standortübergreifende Vernetzung soll besonders einfach werden

Das Karlsruher Unternehmen Vertico Software hat seine auf Asterisk basierende Telefonanlage Starface in der Version 4.0 veröffentlicht. Die neue Version soll eine verbesserte Anlagenvernetzung, vereinfachte Verwaltung von Endgeräten und neue Schnittstelle zur ERP- und CRM-Integration bieten.

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Mit Starface 4.0 soll der Aufbau verteilter Starface-Umgebungen sehr einfach werden: Sobald zwei Starface-Anlagen über eine IP-Strecke verbunden werden, identifizieren sie sich nach dem Erstellen von Zertifikaten automatisch und erfassen die Konfiguration des jeweils anderen Systems. So sollen sich die beiden Systeme dann mit wenigen Mausklicks zu einem Anlagenverbund mit einheitlichem Rufnummernplan zusammenfassen oder als eigenständige Systeme fortführen lassen. "Bei Tests haben wir es bereits geschafft, einen Anlagenverbund mit zwei Systemen und 1.000 Nebenstellen in zehn Minuten einzurichten", sagt Vertico-Chef Florian Buzin.

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Einmal vernetzt, synchronisieren sich die Anlagen in Echtzeit: Neue Nebenstellen, die in einer Niederlassung eingerichtet werden, sind sofort auch für die Mitarbeiter an allen anderen Standorten sichtbar. Diese Echtzeitsynchronisation soll zugleich ein netzwerkweites Präsenzmanagement ermöglichen: Besetztlampenfelder halten die Mitarbeiter standortunabhängig über an- und abwesende Kollegen auf dem Laufenden.

Im Verbund mehrerer Anlagen lassen sich zudem standortübergreifende Benutzergruppen mit flexiblen Überlauffunktionen anlegen, beispielsweise um Hotlines über mehrere Standorte hinweg zu besetzen. Ist eine der Starface-Anlagen an ein lokales CRM- oder ERP-System angeschlossen, stehen die Kundendaten automatisch an allen Standorten zur Verfügung.

Zur Anbindung an CRM- und ERP-Systeme bringt Starface 4.0 eine UCI-2.1-Schnittstelle (Unified Communication Interface) mit, die deutlich flexibler sein soll als TAPI. Damit lassen sich im CRM-System Anrufe nicht nur absetzen oder entgegennehmen, sondern auch weiterverbinden, halten oder in Konferenzen übernehmen.

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Telefone des Berliner Herstellers Snom kann Starface 4.0 automatisch konfigurieren. Die Anlage prüft automatisch, ob auf allen netzwerkweit installierten Snom-Telefonen die aktuelle Firmware läuft. Wenn nötig, werden die Endgeräte über einen SIP-Multicast auf den aktuellen Stand gebracht und für den Einsatz an der Telefonanlage konfiguriert.

Neue Starface-Telefonanlagen werden ab sofort standardmäßig mit Starface 4.0 ausgeliefert. Bestehende Installationen mit laufendem Updatevertrag können automatisch auf Release 4.0 umstellen.

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