AMD will 100 Prozent Marktanteil bei Chipsätzen für AMD-CPUs
Gegenüber Digitimes erläuterte(öffnet im neuen Fenster) AMDs Produktchef Rick Bergman – ein früheres ATI-Urgestein – die bereits bekannte Roadmap für das Jahr 2010. Was insbesondere im Desktopmarkt AMD ein Dorn im Auge ist, soll sich im kommenden Jahr ändern: Dort ist Nvidia mit Chipsätzen für AMD-Prozessoren besonders stark. Nach Notebooks und Desktops aufgeschlüsselte Zahlen gab Bergman nicht an, meinte aber, Nvidia habe insgesamt 43 Prozent Marktanteil.
Dabei haben sich beide Unternehmen 2009 nicht gerade mit Neuerungen bei diesen Chipsätzen hervorgetan, AMD gab gar für seinen neuen Grafikkern Radeon 4200 im 785G keine nennenswerten Leistungssteigerungen an, aber Unterstützung für DirectX 10.1. Der ursprünglich für Mitte 2009 geplante Chipsatz aus den Bausteinen RD890 und SB850 soll nach neuestem Stand im ersten Quartal 2010 auf den Markt kommen.
Im Gegensatz zu den Absichten von Globalfoundries gab Bergman weiter an, AMD bleibe mit seinen Chipsätzen und Grafikprozessoren vorerst beim taiwanischen Auftragshersteller TSMC. Dort plagt man sich aber weiterhin mit Problemen bei der 40-Nanometer-Fertigung, so dass die Serien Radeon 5800 und 5900 seit Monaten kaum zu bekommen sind. Globalfoundries hatte jedoch auch schon angedeutet, erst mit 28-Nanometer-Technik bereit für die Herstellung von GPUs zu sein.
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