Broadcom kauft Dune Networks für 178 Millionen US-Dollar

Israelisches Unternehmen ist auf Chipsätze für Switches spezialisiert

Broadcom gibt 178 Millionen US-Dollar für Dune Networks aus. Mit den Chipsätzen des israelischen Unternehmens will Broadcom sein Angebot für Cloud-Computing-Netzwerke ausbauen. Auch Siemens gehörte zu den Investoren des Start-ups.

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Der Chiphersteller Broadcom kauft den Designer von Netzwerkchips Dune Networks für 178 Millionen US-Dollar. Das Privatunternehmen wurde 2000 gegründet und hat 100 Beschäftigte in seinen Büros in Yakum, Israel, und in Kalifornien.

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Die Vorstände beider Unternehmen haben die Übernahme bereits genehmigt, die voraussichtlich bis zum 31. März 2010 abgeschlossen sein soll, gab Broadcom bekannt. Broadcom stellt hauptsächlich integrierte Schaltkreise (ICs) für Netzwerkausrüstung her, ist aber auch im Mobilfunkbereich aktiv.

Dune Networks verfügt über keine eigene Fertigung und entwickelt seine Chips für Switches. Ein skalierbarer Chipsatz von Dune Networks soll Bandbreiten bis zu 100 GBit/s pro Port unterstützen. Über 10.000 Serverports könnten damit angebunden werden.

"Dunes massiv skalierbare Chips lassen sich mit unseren Ethernet-Produkte kombinieren, um unser Angebot im Bereich Datencenter-Netzwerkausrüstung auszubauen", sagte Martin Lund, Vice President und General Manager, der Broadcoms Network-Switching-Sparte anführt. "Diese Technologie ist besonders gut geeignet, um den wachsenden Anforderungen an Cloud-Computing-Netzwerken in großem Maßstab gerecht zu werden. Sie wird neue Anwendungen auf dem Markt für Ethernet in Rechenzentren möglich machen", sagte Lund.

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Dune Networks bekam 50 Millionen US-Dollar Risikokapital. Zu den Investoren von Dune Networks gehören neben Alta Berkeley Venture Partners, Aurum-SBC Ventures, Evergreen Venture Partners, Jerusalem Venture Partners, Pitango Venture Capital und U.S. Venture Partners auch Siemens Venture Capital.

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