Werbung in Google Earth

Die Werbeeinblendungen in Google Earth werden kontextabhängig eingeblendet und richten sich nach dem Werbeprogramm Google Adsense. Die Anzeigen blendet Google im Ergebnisfenster links ein und nicht etwa auf der Landkarte selbst. Sie sind deutlich gekennzeichnet und unauffällig. Bislang werden lediglich Textanzeigen eingeblendet.
Programmierer, die Google-Dienste in ihre eigenen Desktopprogramme integrieren, dürfen sich jedoch nicht über eine neue Einnahmequelle durch Werbeeinblendungen freuen. Nach den offiziellen Richtlinien(öffnet im neuen Fenster) zu Google Adsense ist es verboten, Google-Anzeigen oder Felder für Adsense in Programmen zu integrieren. Nur die Einbindung auf Webseiten ist zulässig.
Herkömmliche Werbeblocker, die manche Nutzer in ihrem Webbrowser einsetzen, funktionieren bei Google Earth zumindest nicht. In der Folge lässt sich die Werbung nicht ausblenden.
Auch andere Programme, nicht zuletzt die angekündigte, kostenlose Variante von Microsofts Bürosoftware, soll über Werbung finanziert werden. Microsoft Office Starter 2010 beinhaltet Word und Excel. Die werbefinanzierte Version soll vorinstalliert auf neuen PCs angeboten werden.
Apple reichte jüngst einen Patentantrag für ein werbefinanziertes Betriebssystem ein. Dadurch könnte das Betriebssystem oder gleich die ganze Hardware verbilligt angeboten werden. Das Besondere an Apples Idee ist die Zwangsinteraktion mit der Werbung, etwa wechselnde Klickfelder in der Werbung.
Die Werbeeinblendung in Google Earth beflügelt in dieser Hinsicht auch Spekulationen, ob nicht im neuen Betriebssystem Chrome OS von Google Ähnliches stattfinden soll.



