In 260 Lichtjahren Entfernung befindet sich ein Exoplanet, der in etwa so hell leuchtet wie die Venus, und auf dem es Wolken gibt, wo eigentlich keine sein dürften.
Ein Forschungsteam hat untersucht, ob das Weltraumteleskop James Webb fremdes Leben erkennen kann. Dafür hat es verschiedene Atmosphären von Exoplaneten simuliert.
Ein Forschungsteam hat eine Software entwickelt, die den Streifen von vorbeifliegenden Satelliten aus den Hubble-Weltraumbildern rausfiltern kann. Seit 2018 nehmen die Störsignale rapide zu.
Astronomen haben mit dem James-Webb-Teleskop zufällig einen kleinen Asteroiden entdeckt. Es ist wahrscheinlich das kleinste Objekt, das das Weltraumteleskop bisher gefunden hat.
Die Nasa hat Rohdaten des James Webb Space Telescope (JWST) ins Netz gestellt. Wir zeigen, wie jeder selbst daraus Bilder generieren kann - fast wie die Profis.
Update Ein Montagefehler bei den Startvorbereitungen am 9. November soll das ganze Teleskop erschüttert haben. Seitdem wird nach möglichen Schäden gesucht.
Das Hubble-Teleskop ist außer Betrieb. Die Speicherbänke aus den 1980er Jahren lassen sich nicht mit der CPU von 1974 ansprechen, die auf einer Platine zusammengelötet wurde.
Nach dem erfolgreichen Start einer Langer-Marsch-5-Rakete soll noch dieses Jahr ein neues chinesisches Raumschiff getestet und der Aufbau der Raumstation vorbereitet werden. Mit Huoxing-1 sollen ein Orbiter und ein Rover zum Mars fliegen und Chang'E 5 soll Gesteinsproben vom Mond zur Erde bringen.
2011 endete eine Ära: Zum letzten Mal hob ein Spaceshuttle ab. Es folgte der Abstieg der staatlichen Raumfahrt, zumindest der westlichen und der Aufstieg privater Firmen wie SpaceX. Ein gutes Jahrzehnt für den kommerziellen Bereich also - aber nicht für die Weltraumforschung.
/14Kommentare/Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Die Realität sieht anders aus, als manche Überschrift vermuten lässt. Die neue Entdeckung von Wasser auf einem Exoplaneten deutet nicht auf Leben hin, dafür aber auf Probleme im Wissenschaftsbetrieb.