Abo
  • Services:

Weltraumteleskop: Nasa verlängert Hubble-Mission

Das Weltraumteleskop Hubble schaut noch ein Weilchen länger in die Sterne: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat die Mission um fünf Jahre verlängert. Es wird einige Jahre lang zusammen mit seinem Nachfolger im Einsatz sein. Darauf freuen sich die Wissenschaftler.

Artikel veröffentlicht am ,
Weltraumteleskop Hubble, vom Spaceshuttle aus aufgenommen (2002): zwei unabhängige Möglichkeiten, das gleiche Material zu analysieren
Weltraumteleskop Hubble, vom Spaceshuttle aus aufgenommen (2002): zwei unabhängige Möglichkeiten, das gleiche Material zu analysieren (Bild: Nasa)

Das Weltraumteleskop Hubble wird noch fünf Jahre länger ins All schauen: Die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (Nasa) hat die Hubble-Mission verlängert.

Stellenmarkt
  1. VEGA Grieshaber KG, Schiltach
  2. Dataport, Hamburg

Das Weltraumteleskop soll bis Mitte 2021 im Einsatz bleiben. Spannend wird es im Jahr 2018: Dann wird das James-Webb-Weltraumteleskop (James Webb Space Telescope, JWST) ins All geschossen. Das JWST soll der Nachfolger von Hubble werden.

Hubble und Webb schauen anders

Allerdings arbeiten beide Teleskope in verschiedenen Bereichen des Spektrums: Hubble im Bereich des sichtbaren Licht und im ultravioletten Bereich, JWST im infraroten Bereich. Die Forscher können also dann drei Jahre lang Sterne und Galaxien in verschiedenen Spektralbereichen betrachten.

Das eröffne den Forschern zwei voneinander unabhängige Möglichkeiten, das gleiche Material zu analysieren, sagte der Astronom Boris Gänsicke dem britischen Wissenschaftsmagazin New Scientist. Davon versprechen sich die Astronomen neue Erkenntnisse.

Hubbles Hauptspiegel taugte nichts

Das Weltraumteleskop Hubble ist seit April 1990 im Einsatz - das Spaceshuttle Discovery setzte es aus. Anfangs gab es Probleme: Schnell stellte sich heraus, dass der Hauptspiegel einen Fehler hatte und deshalb unbrauchbare Bilder lieferte. Eine Spaceshuttle-Besatzung reparierte das Teleskop 1993, seither ist Hubble, das nach dem Astronomen Edwin Hubble benannt ist, im Einsatz.

Noch vier Mal wurde Hubble von Besatzungen eines Spaceshuttles gewartet, zuletzt im Jahr 2009. Hubble wird voraussichtlich bis Mitte der 2020er Jahre in der Erdumlaufbahn bleiben. Das Teleskop verliert ständig an Höhe. Da es keinen Antrieb hat, um den Orbit wieder anzuheben, wird es irgendwann in die Erdatmosphäre eintreten und verglühen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 119,90€
  2. für 1.124€ statt 1.319€
  3. und zusätzlich eine Prämie erhalten (u. a. Amazon-Gutschein, 30€ Barprämie oder Scythe Mugen 5...

FreiGeistler 28. Jun 2016

Danke für die Info und die Links! :-)

Yeeeeeeeeha 27. Jun 2016

Nope, da gibts tatsächlich nix mehr, seitdem das Shuttle-Programm ausgelaufen ist.

xxsblack 27. Jun 2016

Ich hoffe ja sehnlichst, dass es nochmal eine Deepfieldaufnahme vor dem Ende der Mission...


Folgen Sie uns
       


Square Enix E3 2018 Pressekonferenz - Live

Lara Croft steht kurz vor ihrer Metamorphose, Dragon Quest 11 und Final Fantasy 14 erblühen in Europa und zwei ganz neue Spieleserien hat Square Enix auch noch vorgestellt. Wie fanden wir das?

Square Enix E3 2018 Pressekonferenz - Live Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

    •  /