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Weltraumteleskop: 2,5 Gigapixel für ein Bild des Universums

Erstmals sind Details des neuen chinesischen Weltraumteleskops veröffentlicht worden. Es soll die bisher schärfste Übersicht über das Universum liefern.

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Für dieses Bild der Andromeda-Galaxie benötigte das Hubble Space Teleskope über 400 Aufnahmen. Das chinesische Teleskop wird nur eine brauchen.
Für dieses Bild der Andromeda-Galaxie benötigte das Hubble Space Teleskope über 400 Aufnahmen. Das chinesische Teleskop wird nur eine brauchen. (Bild: Nasa - Hubble Space Telescope)

Zusammen mit der neuen chinesischen Raumstation wurde Anfang Juli ein ungewöhnliches Teil angekündigt: Zu den Modulen für die Besatzung kommt ein optisches Modul, ein Weltraumteleskop, etwa in der Größenordnung von Hubble. Auf der Generalversammlung der Internationalen Astronomischen Union in Wien sind endlich genauere Details zu den Plänen veröffentlicht worden.

Inhalt:
  1. Weltraumteleskop: 2,5 Gigapixel für ein Bild des Universums
  2. Die Erdatmosphäre stört die Übersicht

Mit 2 Meter Spiegeldurchmesser wird das chinesische Weltraumteleskop etwa 17 Prozent kleiner als Hubble sein und sich nicht mit dessen Leistungsfähigkeit in Sachen Auflösung und Lichtempfindlichkeit messen können. Aber es soll auch einem anderen Zweck dienen. Statt einzelne Objekte genau zu untersuchen, soll es einen möglichst großen Teil des Himmels ablichten und eine Übersicht, eine Himmelsdurchmusterung, in noch nie gekannter Schärfe liefern.

Dazu wird es im Vergleich zu Hubble einen äußerst großen Himmelsausschnitt mit einer einzigen Aufnahme erfassen können. Jede Aufnahme des chinesischen Teleskops hätte nach derzeitiger Planung 2,5 Gigapixel und mehr als den doppelten Monddurchmesser. Das Hubble Space Telescope kann hingegen selbst mit neuer Kameratechnik nur ein Zehntel des Monddurchmessers auf 16 Megapixel abbilden.

Anders als durch den Megapixelwahn der Digitalkameras leidet darunter nicht die Bildqualität. Die Bilder werden wegen des kleineren Spiegels auch eine um 17 Prozent geringere Auflösung von Details haben, aber in beiden Fällen arbeiten die Sensoren am Rande der physikalischen Möglichkeiten des Teleskops. Das chinesische Teleskop ist aber für große Übersichtsaufnahmen optimiert.

Hubble hat den Blick für das Detail

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Das Hubble Space Telescope verfügt noch über weitere Instrumente, zum Beispiel Coronagraphen, die das Licht eines Sterns ausblenden können, um seine Umgebung ungestört beobachten zu können, und Spektrographen. Ein Spektrograph blendet alles Licht außer dem eines einzigen Sterns aus und spaltet es durch Prismen oder Beugungsgitter in die Bestandteile seiner Wellenlängen auf.

Die Aufnahmen von detaillierten Spektren eines Sterns ermöglichen Astronomen eine Reihe von Messungen zu seiner chemischen Zusammensetzung durch Analyse der Wellenlängen von absorbiertem und ausgestrahltem Licht. Teilweise ermöglicht dies sogar die Messung von starken Magnetfeldern auf viele Lichtjahre entfernten Sternen.

Nach den derzeitigen Plänen wird das chinesische Teleskop wohl nicht mit dieser Art von Instrumenten ausgestattet sein, auch wenn ein einfacher Spektrograph mit an Bord sein wird. Er wird nicht in der Lage sein, das Licht eines Sterns vom Rest des Himmels zu isolieren und auch nicht den gleichen detaillierten Datensatz für jeden Stern liefern. Hier ist der Zweck, eine Übersicht über möglichst viele Sterne zu erstellen.

Die Erdatmosphäre stört die Übersicht 
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Frank... 25. Aug 2018

Das ist ein Schiefspiegler. Die haben den Vorteil, dass eben kein Fangspiegel mitten im...

Umaru 25. Aug 2018

Jaaa, wir brauchen unbedingt mehr Ajax, Parallax Scrolling und in Echtzeit nachladende...

Frank... 24. Aug 2018

Nein. https://www.nasa.gov/content/goddard/hubble-s-high-definition-panoramic-view-of-the...


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