Astronomie: K2-18b ist weder eine zweite Erde noch super

Die Realität sieht anders aus, als manche Überschrift vermuten lässt. Die neue Entdeckung von Wasser auf einem Exoplaneten deutet nicht auf Leben hin, dafür aber auf Probleme im Wissenschaftsbetrieb.

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Künstlerische Darstellung eines Planeten mit bläulicher Atmosphäre um einen Zwergstern von der ESA.
Künstlerische Darstellung eines Planeten mit bläulicher Atmosphäre um einen Zwergstern von der ESA. (Bild: ESA (M. Kornmesser))

Die Meldung traf die Forschergruppe um Björn Benneke völlig überraschend. Das Wissenschaftsjournal Nature Astronomy verbreitete die Meldung, dass Wasser in der Atmosphäre des Exoplaneten K2-18b nachgewiesen wurde. Dabei war es nicht der Nachweis des Wassers, der die Forscher überraschte, sondern die Meldung an sich. Schließlich hatten sie selbst den schwierigen Bewerbungsprozess um Beobachtungszeit mit dem Hubble Space Telescope durchlaufen, um diese Daten überhaupt messen zu können. Eilig veröffentlichten sie ihre eigene Auswertung, um nach all der Arbeit in der wissenschaftlichten Wahrnehmung nicht ganz leer auszugehen.


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