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Weltraumteleskop Erosita: Kameras werden auf -90 Grad gekühlt.
Weltraumteleskop Erosita: Kameras werden auf -90 Grad gekühlt. (Bild: MPE)

Weltraumteleskop: Erosita soll Hinweise auf Dunkle Energie finden

Weltraumteleskop Erosita: Kameras werden auf -90 Grad gekühlt.
Weltraumteleskop Erosita: Kameras werden auf -90 Grad gekühlt. (Bild: MPE)

Über Moskau ins All: Das in Garching bei München entwickelte Weltraumteleskop Erosita ist fertig und kann für den Start vorbereitet werden. Es soll 2018 ins All fliegen, neue Galaxien entdecken und möglicherweise Hinweise auf Dunkle Energie liefern.

Was ist Dunkle Energie? Experimentell ist dieses Phänomen bisher nicht nachgewiesen. Neue Erkenntnisse soll das Weltraumteleskop Extended Roentgen Survey with an Imaging Telescope Array (Erosita) liefern, das gerade fertiggestellt worden ist.

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Das Röntgenteleskop besteht aus sieben Spiegelmodulen, die parallel ausgerichtet sind. Jedes Modul enthält 54 geschachtelte, vergoldete Spiegel sowie eine Röntgenkamera, die jeweils im Brennpunkt des Moduls angebracht ist. Die Kameras werden auf minus 90 Grad Celsius gekühlt. Die Module fangen hochenergetische Photonen ein und leiten sie an die Kameras weiter.

Erosita wurde in Garching entwickelt

Entwickelt und gebaut wurde das Teleskop am Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik (MPE) in Garching. Es wird das Hauptinstrument des Satelliten Spectrum-Roentgen-Gamma (SRG), einer europäisch-russischen Gemeinschaftsmission.

Erosita wurde am 20. Januar 2017 nach Russland überführt, wo es zusammen mit dem russischen Teleskop ART-XC in den Satelliten SRG integriert wird. Im kommenden Jahr soll SRG von einer Proton-Rakete vom Startplatz Baikonur in Kasachstan aus ins All gebracht werden.

SRG soll am zweiten Lagrange-Punkt (L2) stationiert werden, etwa 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Von dort aus soll Erosita nach bisher unbekannten Himmelskörpern suchen. Da es empfindlicher ist als frühere Instrumente, könnte es tausende neuer Galaxienhaufen entdecken. Aus deren Verteilung erhoffen sich Forscher Erkenntnisse über die Struktur des Universums und seine zeitlichen Entwicklung - und dadurch auch Hinweise auf die Natur der Dunklen Energie.


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Poison Nuke 23. Jan 2017

ui, danke für die Info, das war mir bisher nicht bekannt. Ich dachte wenn die Spiegel...

Airblader 20. Jan 2017

2006 habe ich an der Uni Tübingen die Abkürzung als "Entenhausener Raumfahrt zur...



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