Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will endlich wieder US-Astronauten in US-Raumschiffen zur ISS bringen. Doch eine Expertenkommission schätzt die Raumfähre von Boeing und SpaceX für bemannte Flüge zur ISS als nicht sicher genug ein.
Der Astronaut als Aquanaut: In seiner Ausbildung war Matthias Maurer viel unter Wasser. Uns hat er erzählt, warum, wo er am liebsten hinfliegen möchte und welche Raumfahrt-Missionen für ernsthafte Raumfahrer nicht infrage kommen.
Golem-Wochenrückblick Wir ballern auf der CES 2018 mit der Nerf-Gun für Profis, bis das Licht ausgeht und befingern auch jede Menge andere Technik. Derweil versuchen andere Schadensbegrenzung bei Prozessoren.
Wasser gilt aus verschiedenen Gründen als wichtiger Rohstoff für bemannte Missionen zu anderen Himmelskörpern. Forscher haben auf dem Mars massive Vorkommen von gefrorenem Wasser gefunden. Das könnte unter anderem Erkenntnisse über die Entwicklung des Klimas auf dem Nachbarplaneten bieten.
CES 2018 Razer Nommo ist ein 2.0-Lautsprechersystem für Gamer - samt definierten tiefen Tönen und LEDs. Die Treiber sollen starken Sound liefern. Razer selbst bezeichnet sie in der Werbung scherzhaft als Haartrockner.
CES 2018 WLAN für ein großes Heim: Huaweis Wifi Q2 ist ein WLAN-Router-System, das einfach installierbar sein soll. Die Satelliten können sich über die Stromleitung mit der Basisstation verbinden. Das ist praktisch für ein Einfamilienhaus, allerdings ist das System für Unternehmen nicht unbedingt geeignet.
Der letzte Start eines geheimen Militärsatelliten durch SpaceX soll nicht erfolgreich verlaufen sein. Klare Aussagen scheitern an der strengen Geheimhaltung. Golem.de trägt zusammen, was bisher bekannt ist.
115Kommentare/Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Seine Bilanz ist beeindruckend: John Young war der erste Mensch, der sechs Mal ins All flog. Er war zwei Mal beim Mond, er steuerte zwei Mal ein Spaceshuttle. Der langgediente Nasa-Mitarbeiter starb am 5. Januar 2018.
Triebwerkstest in der kommenden Woche, Start Ende des Monats: SpaceX bereitet den Erstflug seiner Schwerlastrakete Falcon Heavy vor. Erst muss aber eine andere Rakete des Raumfahrtunternehmens fliegen.
Mein Auftrag ist einfach: Ich soll wertvolle Fracht von einem Mond abholen und zum Raumhafen zurückfliegen. Seit der Alpha 3.0 spiele ich in Star Citizen immer mehr Missionen in einer immer beeindruckenderen Welt. Mein Feind: die Bugs und das Interface.
522Kommentare/Ein Erfahrungsbericht von Oliver Nickel
Das Startfenster öffnet sich am Freitagabend Ortszeit: In Florida steht eine Rakete des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX bereit. Sie soll einen geheimen Satelliten für die US-Regierung ins All bringen.
Erstmals will die Weltgesundheitsorganisation das exzessive Computerspielen offiziell als Krankheit einstufen: als "Gaming Disorder". Die Entscheidung könnte die in Titeln wie Destiny 2 oder Star Wars Battlefront 2 kritisierten Mikrotransaktionen beeinflussen.
Der ehemalige Leiter eines Pentagon-Programms für die Suche nach Raumschiffen vom fremden Stern hat sich in den Medien geäußert. Luis Elizondo hält es für "zweifellos bewiesen", dass außerirdische Flugobjekte die Erde besuchen.
Der Unternehmer und Investor Elon Musk hat die Raumfahrt in eine Geschichte von Erfolgen, Versprechen, Milliardären und Scharlatanen verwandelt. Die Falcon 9 seiner Firma SpaceX setzt private wie staatliche Konkurrenten immer mehr unter Druck.
An Heiligabend wird der Vatikan die Christmette im Petersdom auf Wunsch von Papst Franziskus in 8K mit 120 fps aufzeichnen und zudem live in 4K-UHD samt HDR ausstrahlen. Die Technik liefert Sony, das Material ist für die Vatikan-Archive bestimmt.
Großer Sprung statt kleiner Schritt: Vor dem ersten Raumausflug ohne Sicherung hatte Bruce McCandless mit einem markigen Spruch, der auf Neil Armstrong anspielte, für gute Stimmung gesorgt. Nun ist der Raumfahrtpionier im Alter von 80 Jahren gestorben.
Montiert auf einer Halterung, zwischen den beiden Teilen der Nutzlastverkleidung der Falcon Heavy: So zeigen Fotos, die Elon Musk auf Instagram veröffentlicht hat, das Elektroauto Tesla Roadster, das mit der Rakete von SpaceX in wenigen Wochen zum Mars fliegen soll.
Ein Komet und ein Mond bekommen möglicherweise Besuch: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat zwei Konzepte für Raumfahrtmissionen im kommenden Jahrzehnt ausgesucht. Ziele sind Tschuri und der Saturnmond Titan.
Die neue Schwerlastrakete von SpaceX ist in Florida angekommen und steht für erste Tests bereit. Sie wird fast vollständig wiederverwendet, was ihre Leistung aber deutlich reduziert.
Fahren kann das größte Flugzeug der Welt schon einmal: Das US-Luft- und Raumfahrtunternehmen Stratolaunch Systems Corporation testet sein Riesenflugzeug Stratolaunch Carrier auf dem Boden.
Neuer Chef, neuer Rekord: Virgin Hyperloop One hat in seiner Röhre in Nevada die bisher höchste Geschwindigkeit für einen Hyperloop erreicht. Zudem übernimmt Richard Branson die Leitung des Unternehmens.
22 Millionen US-Dollar pro Jahr hat das Pentagon laut US-Medien heimlich für die Suche nach Raumschiffen aus dem All ausgegeben. Im Zuge des Programms wurden vor allem die Beobachtungen von Militärangehörigen untersucht.
Bei der Auswertung von Daten des Kepler-Weltraumteleskops mit einem neuronalen Netzwerk haben Astronomen einen achten Planeten in einem fernen Sternsystem gefunden. Ein neuer Rekord.
Die EU-Kommission kommt mit der Abschaffung des Geoblockings nicht recht weiter. Nun hat sich das EU-Parlament gegen einen EU-weiten Zugriff auf die Mediatheken der TV-Sender gesperrt.
Galileo ist fast komplett: Eine Ariane-Rakete hat vier Satelliten für das europäischen Satellitennavigationssystem in den Orbit gebracht. In wenigen Monaten stehen dann 22 Satelliten für die Positionsbestimmung zur Verfügung. Im kommenden Jahr soll die Konstellation komplettiert werden.
Update Die Rakete von Amazon-Gründer Jeff Bezos hat eine für Menschen taugliche Raumkapsel bekommen. Sie soll im nächsten Jahr Touristen über die 100-Kilometer-Grenze in den Weltraum bringen. Ein neues Video zeigt den Flug vom Inneren der Kapsel aus.
SpaceX-Chef Elon Musk ist überzeugt, dass durch die Wiederverwendung von Raketen und anderen Raumtransportern die Kosten in der Raumfahrt gesenkt werden. Das US-Raumfahrtunternehmen schickt erstmals zwei gebrauchte Komponenten zur ISS.
US-Präsident Trump stellt in einer Rede die neue Raumfahrtdirektive der Nasa vor: Amerika, Amerika, Weltraum, Amerika, Mond, Amerika, Mars, Amerika, Militär, Amerika, Amerika, Führung, Amerika, Arbeitsplätze.
Als Ersatz für Radioisotopenbatterien entwickelt die Nasa kleine Kernreaktoren, die flexibler, leistungsstärker und beim Start weniger radioaktiv sind.
Elon Musk denkt immer groß: Er möchte gern ein Tunnelsystem unter Los Angeles graben, in dem die von ihm erdachten Transportvehikel Autos und Fahrgäste befördern. Für den ersten Bauabschnitt hat sein Unternehmen The Boring Company bereits eine Genehmigung beantragt.
Das neue Weltraumteleskop der US-Raumfahrtbehörde Nasa ist den Bedingungen im Weltraum gewachsen. Das haben Tests im Vakuum bei sehr niedrigen Temperaturen gezeigt. Als Nächstes wird das James-Webb-Weltraumteleskop für den Start vorbereitet, der erneut verschoben wurde.
Weil die Triebwerke, mit denen die Sonde Voyager 1 normalerweise gedreht wird, nachlassen, hat die Nasa Ersatztriebwerke reaktiviert, die seit 1980 nicht mehr in Betrieb waren. Sie funktionierten noch - nur die Steuerungssoftware stellte ein Problem dar.
Um eine spektakuläre Inszenierung ist Elon Musk ja nie verlegen: Bei dem gerade verschobenen Erstflug soll die neue SpaceX-Rakete ein Elektroauto von Tesla ins Weltall bringen. Ziel ist der Mars.
SpaceX hat erneut den Termin für den Erstflug der Falcon Heavy verschoben: In diesem Jahr wird die Rakete, die schon 2013 das erste Mal fliegen sollte, nicht mehr abheben.
Boeing und SpaceX sollen ab dem kommenden Jahr für die Nasa Astronauten auf die Raumstation ISS bringen. Experten sind jedoch besorgt, dass die Raumschiffe den Sicherheitsanforderungen der US-Raumfahrtbehörde nicht genügen könnten.
Es klingt banal, ist aber eine "Pionierleistung": Das Bremer Unternehmen Bake in Space will den Astronauten auf der Raumstation ISS mit frischen Brötchen ein Gefühl von Heimat geben. Was auf der Erde alltäglich ist, stellt Raumfahrer vor Probleme.
Lutz Kayser wollte schon in den 1970er Jahren tun, was Elon Musk erst vor zehn Jahren geschafft hat: mit einer privaten Firma Raketen bauen und Satelliten starten. Im Alter von 78 Jahren ist er auf einer Insel im Pazifik gestorben.
12Kommentare/Ein Nachruf von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Die Berge auf Teneriffa sind eigentlich auch nicht anders als Mond oder Mars: Auf der Atlantikinsel haben Forscher des DFKI in Bremen getestet, wie Roboter künftig Höhlen auf anderen Himmelskörpern erkunden.
Ross 128 ist ein echter Stern, den es nicht nur in Computerspielen gibt. Jetzt wurde dort ein Planet entdeckt. Golem.de erzählt, wie der Stern zu seinem Namen kam, wie viel Arbeit hinter der Entdeckung steht und wie wenig wir trotzdem über den Planeten wissen.
Man nehme Elon Musks Konzepte vom Hyperloop und der Auto-U-Bahn, lasse die aufwendigsten Elemente weg - und heraus kommt ein Magnetschwebetransportmittel, das sich relativ einfach umsetzen lässt. Das US-Unternehmen Arrivo will das im US-Bundesstaat Colorado demonstrieren.
Einen ersten Blick auf Asteroiden will das US-Unternehmen Planetary Resources werfen: Es hat ein Weltraumteleskop gebaut, das in wenigen Wochen ins All geschossen werden soll.
Nachdem sie zwei Nasa-Satelliten im Wert von 700 Millionen US-Dollar zerstörte, ist jetzt erstmals wieder eine Taurus XL geflogen. Eine Rakete, die den Niedergang eines Unternehmens einleitete und ihm so peinlich wurde, dass sie jetzt Minotaur-C heißt.
Kein anderes Unternehmen hat so viele Satelliten im Orbit, keins hat so viele verloren: Die Firma Planet betreibt das größte Satellitennetzwerk der Welt von Berlin aus. Es macht aktuelle Bilder von der Erde, die sich auch Landwirte leisten können.
Ein ungewöhnliches Duo haben Forscher mit einem Teleskop in Chile gefunden. Diese Kombination widerspricht den gängigen Theorien der Sternenentstehung.
Update Einen Kometen wie von einem anderen Stern haben Astronomen entdeckt. Wenn kein grober Messfehler vorliegt, wird Komet C/2017 U1 die Sonne nur einmal besuchen und danach zu einem anderen Stern weiterfliegen. Er ist der erste seiner Art.
Viel Platz, Wasser sowie Schutz vor Strahlung, Temperaturschwankungen und Meteoriten - das sollte ein Habitat Astronauten auf einem fremden Himmelskörper bieten. Auf dem Mond gibt es einen solchen Ort. Japanische Wissenschaftler haben ihn unter der Mondoberfläche gefunden.