Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.

Artikel von veröffentlicht am
Die Esa will mit Raumsonden wie Voyager das äußere Sonnensystem erkunden. Dafür benötigt sie eigene Radioisotopenbatterien.
Die Esa will mit Raumsonden wie Voyager das äußere Sonnensystem erkunden. Dafür benötigt sie eigene Radioisotopenbatterien. (Bild: Nasa)

Radioisotopenbatterien sind unverzichtbar, um auf Missionen zu den äußeren Regionen des Sonnensystems vorzudringen - wie Cassini oder New Horizons. Für eine Stromversorgung mit Solarzellen ist die Sonne dort zu weit weg. Stattdessen kommen Radioisotopenbatterien zum Einsatz. Sie enthalten einen radioaktiven Stoff, der konstant Wärme abgibt. Aus dieser Wärme kann dann elektrischer Strom erzeugt werden. Bisher kam dafür fast ausschließlich Plutonium-238 zum Einsatz, das aufwendig in Forschungsreaktoren hergestellt werden muss.


Weitere Golem-Plus-Artikel
Open Source: Der Patch-basierte Git-Workflow soll bleiben!
Open Source: Der Patch-basierte Git-Workflow soll bleiben!

Patches für Open-Source-Projekte per E-Mail zu schicken, scheint umständlich und aus der Zeit gefallen, hat aber einige Vorteile.
Von Garrit Franke


Software: Wie Entwickler Fehler aufspüren - oder gleich vermeiden
Software: Wie Entwickler Fehler aufspüren - oder gleich vermeiden

Es gibt zahlreiche Arten von Softwarefehlern. Wir erklären, welche Testverfahren sie am zuverlässigsten finden und welche Methoden es gibt, um ihnen vorzubeugen.
Von Michael Bröde


Objekte in Javascript: Von Literalen, Konstruktoren und Klassen
Objekte in Javascript: Von Literalen, Konstruktoren und Klassen

Objekte kennen alle Entwickler, in Javascript kann man dennoch leicht auf den Holzweg geraten. Wir zeigen, wo die Gefahren lauern und wie man auf dem richtigen Pfad bleibt.
Eine Anleitung von Dirk Koller


    •  /