Abo
  • Services:

Blue Origin: Eine Sekunde Schwerelosigkeit kostet über 1.000 Dollar

Jeff Bezos' Weltraumfirma verkauft erste Tickets für Flüge mit der New-Shepard-Rakete. Das Angebot für die kurzen Flüge richtet sich an ein sehr exklusives Publikum.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Kapsel der New Shepard bietet den Touristen große Fenster.
Die Kapsel der New Shepard bietet den Touristen große Fenster. (Bild: Blue Origin)

Die Raumfahrtfirma des Amazon-Gründers Jeff Bezos, Blue Origin, verkauft erste Tickets an Wohlhabende, die einen kurzen Ausflug in den Weltraum machen wollen. Die Preise orientieren sich an denen von Virgin Galactic, der Raumfahrtfirma von Richard Branson, die bereits 2014 rund 700 Tickets im Wert von 250.000 US-Dollar verkauft hat.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Anders als Virgin beginnt Blue Origin erst jetzt mit dem Ticketverkauf, nachdem das Unternehmen eine flugbereite Rakete mit Raumkapsel entwickelt hat. Die New Shepard erreicht im Flug nach 2 Minuten und 24 Sekunden die dreifache Schallgeschwindigkeit. Anschließend wird das Triebwerk abgeschaltet und in der Kapsel herrscht Schwerelosigkeit.

Vier Minuten nach dem Start erreicht die Kapsel etwas mehr als 100 Kilometer Flughöhe, die Grenze zum Weltraum. Anschließend fällt sie wieder zurück Richtung Erde. Die Zeit der Schwerelosigkeit endet rund 6 Minuten nach dem Start der Rakete. Jede Sekunde der Schwerelosigkeit kostet somit mehr als 1.000 US-Dollar. Wie Virgin Galactic demonstrierte, gibt es genug Kunden, die sich das leisten wollen.

Die Rakete landet wieder

Die Kapsel landet nach dem Flug an Fallschirmen auf der Corn Ranch in Texas, wo Blue Origin die Flüge durchführt. Auch die New-Shepard-Rakete selbst landet senkrecht auf Landebeinen, ähnlich wie die erste Stufe der Falcon 9. Die erste Landung einer New Shepard gelang noch vor der ersten erfolgreichen Landung einer Falcon 9, die technisch wesentlich anspruchsvoller ist.

Virgin Galactic führt inzwischen wieder Testflüge mit dem seit 2007 in Entwicklung befindlichen Raketenflugzeug Space Ship Two durch, während dessen Entwicklung bereits vier Menschen starben.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 9,95€
  2. (-56%) 10,99€
  3. 24,99€
  4. 45,99€ Release 04.12.

Azzuro 17. Jul 2018

Ich weiß zwar, was du damit sagen willst, aber das klingt etwas hochtrabend. "Definiert...

caldeum 16. Jul 2018

Die dreckigen Technokeller wo der Schweiß von der Betondecke tropft sind die besten :>

Schattenwerk 16. Jul 2018

Wenn du was verrücktes machen willst, dann wähle nächste mal AfD *scnr*

Schattenwerk 16. Jul 2018

Ich wüsste nicht, dass irgendeiner der reichen Pop- und/oder TV-Stars wirklich wichtig wäre


Folgen Sie uns
       


Vier drahtlose Gaming-Headsets im Test

Zu oft stolpert Golem.de beim Spielen über nervende Kabel. Deshalb testen wir vier Headsets, die auf Kabel verzichten, aber sehr unterschiedlich sind. Von vibrierenden Motoren bis zu ungewöhnlich gutem Sound ist alles dabei. Wir haben auch einen Favoriten.

Vier drahtlose Gaming-Headsets im Test Video aufrufen
Yuneec H520: 3D-Modell aus der Drohne
Yuneec H520
3D-Modell aus der Drohne

Multikopter werden zunehmend auch kommerziell verwendet. Vor allem machen die Drohnen Luftbilder und Inspektionsflüge und vermessen. Wir haben in der Praxis getestet, wie gut das mit dem Yuneec H520 funktioniert.
Von Dirk Koller


    Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test: Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses
    Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test
    Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

    Wir haben die dritte Generation von Sonys Top-ANC-Kopfhörer getestet - vor allem bei der Geräuschreduktion hat sich einiges getan. Wer in lautem Getümmel seine Ruhe haben will, greift zum WH-1000XM3. Alle Nachteile der Vorgängermodelle hat Sony aber nicht behoben.
    Ein Test von Ingo Pakalski


      Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
      Drahtlos-Headsets im Test
      Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

      Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
      Ein Test von Oliver Nickel

      1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
      2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
      3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

        •  /