• IT-Karriere:
  • Services:

Ryanair: Onboard-Internet ist keine "große Neuerung"

Zwar ist Onboard-Internet schon lange möglich und vor allem in den USA weit verbreitet, in Europa aber bleiben viele Airlines skeptisch.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Technik des European Aviation Networks
Technik des European Aviation Networks (Bild: Deutsche Telekom)

Zu teuer sei Onboard-Internet und die Datenübertragungsrate oft "unzureichend", erklärte die irische Billigfluggesellschaft Ryanair. "Wir erachten WLAN nicht als die große Neuerung, da immer mehr Kunden Inhalte vor dem Flug auf ihr persönliches Gerät herunterladen", teilte das Unternehmen auf Anfrage mit.

Stellenmarkt
  1. Dynamit Nobel Defence GmbH, Berlin
  2. Die Autobahn GmbH des Bundes, Bochum, Münster, Osnabrück

"Wir werden weiterhin beobachten, wie sich das weiterentwickelt", hieß es. "Einige sind sogar froh, während ihres Fluges nicht kontaktiert werden zu können und eine Auszeit von E-Mails und sozialen Medien zu haben."

Auch die zu Thomas Cook gehörende deutsche Fluggesellschaft Condor plant derzeit kein entsprechendes WLAN-Angebot in ihren Maschinen. "Die Kosten für die Einrichtung und das Betreiben einer Internetverbindung an Bord sind sehr hoch", teilte ein Sprecher mit. Die Airline gelte als Urlaubsflieger, Kunden seien vor allem Familien mit Kindern - bei denen übernehme kein Arbeitgeber die hohen Entgelte. "Unsere Angebote müssen daher attraktiv und auch für einen Privatreisenden erschwinglich sein", sagte der Sprecher.

Neue Technik könnte viele Airlines in Europa zum Umdenken bewegen. Die Telekom hat zusammen mit ihren Partnern Inmarsat und Nokia ihr European Aviation Network (EAN) fertiggestellt. Das European Aviation Network (EAN) ist ein bodengestütztes Netzwerk, mit S-Band-Satelliten werden mögliche Lücken geschlossen. Befindet sich das Flugzeug in großer Reiseflughöhe, werden die Satellitendienste von Inmarsat dazugeschaltet. Die Latenzzeiten sollen unter 100 ms liegen. Datenübertragungsraten von 75 MBit/s pro Funkzelle sollen zu erwarten sein. Die Reichweiten der Zellen sind mit 50 Kilometer sehr hoch. Am Boden benötigt das EAN/S-Band zwei etwa handflächengroße LTE-Antennen und oben eine ebenfalls sehr kleine S-Band-Antenne. Angaben zur Datenrate der Satellitenverbindung und wie stark sich der Wechsel im Flug auf das S-Band in der Praxis auf die Leistung auswirkt, liegen nicht vor.

Knapp 300 solcher Antennen seien in ganz Europa aufgestellt, sagte David Fox, bei der Telekom zuständig für Flugdienstleistungen. Schneller und günstiger soll die Datenübertragung damit werden. Erster Kunde ist das britische Luftfahrtunternehmen IAG. Noch befindet sich die Technik in der Testphase. Laut Fox werden aber bereits Gespräche mit anderen Airlines geführt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 8,75€
  2. 34,49€
  3. 4,49€
  4. 3,39€

PerilOS 20. Jul 2018

Nah ich lass das knallhart die Firma bezahlen. Ist nur immer umständlich einzureichen...


Folgen Sie uns
       


Gopro Hero 9 Black - Test

Ist eine Kamera mit zwei Displays auch doppelt so gut?

Gopro Hero 9 Black - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /