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Satelliten: Earth Now plant Erdbeobachtung in Echtzeit

Was passiert gerade wo auf der Erde? Das US-Unternehmen Earth Now plant eine Konstellation aus Satelliten, mit denen sich die Welt rund um die Uhr aus dem All betrachten lässt, auch vom Smartphone oder Tablet aus. Zu den Investoren gehört unter anderem Bill Gates.

Artikel veröffentlicht am ,
Egmont National Park in Neuseeland aus dem All (Symbolbild): Bilder von jedem Ort der Erde zu jedem Zeitpunkt
Egmont National Park in Neuseeland aus dem All (Symbolbild): Bilder von jedem Ort der Erde zu jedem Zeitpunkt (Bild: Nasa/USGS)

Eine Reihe prominenter Unterstützer hat Earth Now: Das US-Unternehmen will einen Satelliten in die Umlaufbahn bringen, um die Erde aus dem All zu beobachten. Zu den Investoren zählen unter anderem Microsoft-Gründer Bill Gates, Oneweb-Gründer Greg Wyler, der europäische Luftfahrtkonzern Airbus sowie das japanische Technologieunternehmen Soft Bank.

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Erdbeobachtung aus dem All ist nichts Neues - seit einigen Jahren bieten diverse Unternehmen ihre Dienste an. Earth Now sei aber schneller, sagt das Unternehmen: Bei der Konkurrenz dauere es Minuten bis Tage, bis das Material zur Verfügung stehe. Earth Now hingegen werde die Erdbeobachtung aus dem All in Echtzeit anbieten: Jeder Ort der Erde soll zu jedem Zeitpunkt zu sehen sein.

Earth Now zufolge sollen die Satellitendaten weniger für kommerzielle Zwecke genutzt werden: Das Unternehmen stellt sich vor, dass damit Naturphänomene wie Wirbelstürme, Vulkanausbrüche, Waldbrände oder die Wanderungen von Walen beobachtet werden, dass die Daten für die Bekämpfung von illegaler Fischerei oder zur Beobachtung von Konfliktzonen genutzt werden. Kunden sollen zunächst Regierungen und andere offizielle Stellen sowie Unternehmen sein.

Zudem will Earth Now aber auch Apps für Mobilgeräte entwickeln. Damit sollen Endnutzer ebenfalls die Möglichkeit bekommen, die Echtzeitbilder aus dem All betrachten zu können. "Mit Earth Now werden wir alle virtuelle Astronauten", sagt Russell Hannigan, Gründer und Chef des Unternehmens.

Details über das Vorhaben sind nur wenige bekannt. So sollen die Satelliten, die Earth Now ins All schießen will, von Airbus gebaut werden. Sie basieren auf den Kommunikationssatelliten, die Airbus für Oneweb baut. Oneweb plant eine Konstellation aus 900 Kommunikationssatelliten für Internetdienste.

Wie groß die Konstellation von Earth Now wird, hat das Unternehmen nicht mitgeteilt. Einen Zeitplan will das Unternehmen erst dann öffentlich machen, wenn die technischen Fragen geklärt sind. Auch darüber, wie hoch die Investitionen sind, gibt es keine Angaben.

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plutoniumsulfat 24. Apr 2018

Komisch, alle bisher verfügbaren Satellitenbilder haben bessere Auflösungen. Wie machen...

Proctrap 24. Apr 2018

egal, Hauptsache drauf, nach Prinzeumel, Internet-Recht-Haben ist schließlich wichtig

Anonymer Nutzer 24. Apr 2018

Ironie?

Anonymer Nutzer 24. Apr 2018

Die Konstruktion will ich sehen. ^^

FrankGallagher 23. Apr 2018

...bis Earth Now von jemanden gekauft und geschlossen wird, damit die Ehefrau nicht...


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