Der Widerstand gegen einen Verkauf von T-Mobile in den USA an AT&T wächst weiter: Jetzt haben sich sieben Bundesstaaten einer Klage des Justizministeriums gegen den Deal angeschlossen. Sie fürchten steigende Preise und schlechteren Service.
Schon einmal hat die Kanzlerin beim US-Präsidenten für den Verkauf von T-Mobile USA geworben. Jetzt drängt Konzernchef Obermann trotz Kartellklage auf ein weiteres Gespräch der Regierungschefs, um die Übernahme doch noch zu ermöglichen.
Update Die Deutsche Telekom wird ihre US-Tochter wahrscheinlich nicht an AT&T verkaufen können. Das US-Justizministerium geht mit einer Kartellklage gegen den Milliardendeal vor.
Im zweiten Quartal 2011 wurden in China mehr PCs verkauft als in den USA. Im Gesamtjahr 2011 wird China wohl noch hinter den USA liegen, aber 2012 soll China dauerhaft zum weltgrößten PC-Markt werden.
Das wichtigste US-Berufungsgericht in Patentstreitigkeiten hat in einer aktuellen Entscheidung die Nichtigkeit von Patentansprüchen auf intellektuelle Prozesse bestätigt. Wozu Stift und Papier genügen, ist demnach nicht patentierbar.
Eine Gruppe von Universitäten in Bundesstaaten im Inneren der USA will ein schnelles Datennetz aufbauen. Das Netz soll unter anderem die Universitätsstädte für High-Tech-Unternehmen attraktiv machen.
Die überschuldeten USA müssen 800 Rechenzentren stilllegen. Chief Information Officer Vivek Kundra will den Kapazitätsverlust durch moderne Technik ausgleichen.
Das US-Militär will im Cyberwar gezielt Angriffe zur Abschreckung des "Feindes" führen. Damit sind ausländische Hackergruppen und die Staaten gemeint, die sie unterstützen.
Unbekannte sind im Frühjahr 2011 in Computer eines Geschäftspartners des US-Verteidigungsministeriums eingedrungen und haben dort mehrere tausend geheime Dokumente gestohlen. Die US-Regierung vermutet, dass ein ausländischer Geheimdienst dafür verantwortlich ist.
Die Musik- und Filmindustrie hat mit den großen Internet Providern des Landes ein Abkommen ausgehandelt, das Strafen für Urheberrechtsverletzungen vorsieht. Wer mehrmals beim illegalen Filesharing erwischt wird, wird mit einer Drosselung der Datenrate oder einer Blockade des Webzugangs bestraft. Digitale Bürgerrechtler protestieren.
EU-Parlamentarier sind beunruhigt über Äußerungen eines Microsoft-Managers, demzufolge US-Sicherheitsbehörden ungehindert auf Daten von EU-Bürgern zugreifen können, wenn diese in der Cloud gespeichert werden. Die Grundlage dafür soll der Patriot Act liefern.
Das oberste Gericht der USA hat entschieden: Die Bundesstaaten dürfen den Verkauf von Computerspielen auch zum Schutz von Minderjährigen nicht beschränken - damit ist ein vom ehemaligen Gouverneur Arnold Schwarzenegger eingebrachtes Gesetz gescheitert. Das Grundsatzurteil dürfte auch Auswirkungen auf die deutsche Gewaltdebatte haben.
41 Länder, darunter die USA, Schweden und Neuseeland, unterstützen in einer Stellungnahme den UN-Bericht zum Schutz der Meinungsfreiheit im Internet - Deutschland ist nicht dabei. Auch Großbritannien und Frankreich verweigern ihre Unterstützung.
Eric Corley vom Hackermagazin 2600 sieht die US-Szene der Hacker und Cyberkriminellen fest im Griff des FBI. Jeder Vierte stehe bereits auf der Gehaltsliste der Bundespolizei.
Ihrer neuen Cyberstrategie zufolge betrachten die USA den Cyberwar künftig als konventionellen Krieg. Geht das Recht auf Selbstverteidigung so weit, dass Hacken mit Bomben vergolten werden darf?
Das US-Verteidigungsministerium will im kommenden Monat eine neue Cyberstrategie einführen. Darin ist vorgesehen, Angriffe über das Internet mit konventionellen Militärschlägen zu beantworten.
Ein kalifornischer Gesetzentwurf will Eltern ermöglichen, die Profile ihrer Kinder im Netz zu zensieren. Das aber entlässt soziale Netzwerke aus der Verantwortung.
Trotz Zuschuss sind in Großbritannien seit Anfang des Jahres nur wenig mehr als 500 Elektroautos verkauft worden. Allerdings ist das Angebot auch beschränkt. Es gibt nur zwei Modelle auf dem Markt.
Hierzulande sind Vorratsdaten schon seit Jahren ein Thema. In den USA hatte man sich über einen Aspekt bislang keine Gedanken gemacht: Geodaten. Das ändert sich gerade.
Das Weiße Haus will Sicherheit und Datenschutz im Internet verbessern. Eine Schlüsselposition sollen dabei vertrauenswürdige Cyberspace-Identitäten spielen, wie aus einem jetzt vorgestellten Strategiebericht hervorgeht.
Der Konflikt um die Haftbedingungen des mutmaßlichen Wikileaks-Informanten Bradley Manning nimmt an Schärfe zu. Der Folterbeauftragte der Vereinten Nationen hat die US-Regierung nun offiziell gerügt, weil er Manning nicht unter vier Augen sprechen darf.
In den USA sind mittlerweile mehr Smartphones mit Googles Android als mit anderen Betriebssystemen im Einsatz. Die meisten im Einsatz befindlichen Smartphones sollen dabei laut Comscore-Marktforschern von Samsung und LG stammen.
Die US-Regierung veröffentlicht den Quellcode ihres IT-Dashboards unter der GPL. Über die gleichnamige Drupal-basierte Webseite können sämtliche öffentliche Ausgaben im IT-Bereich der US-Verwaltung eingesehen und kommentiert werden.
Sprint Nextel ist gegen den Verkauf von T-Mobile USA. Der drittgrößte Mobilfunkbetreiber der USA will verhindern, dass AT&T und Verizon Wireless noch stärker werden.
In einem neuen Bericht unterbreitet die US-Handelsaufsichtsbehörde FTC Vorschläge, wie das marode Patentsystem "zur Förderung der Innovation und zum Nutzen der Verbraucher" verbessert werden könnte.
Auf der Jagd nach Kinderpornografie im Internet ist US-Behörden ein folgenschwerer Irrtum unterlaufen. Am vergangenen Wochenende sperrten sie laut Medienberichten 84.000 Webseiten, die mit dem illegalen Material nichts zu tun hatten.
US-Ermittler untersuchen den Einbruch in die Computersysteme der US-Börse Nasdaq. Was die Eindringlinge wollten, ist nicht klar. Zugriff auf die Handelsplattform hatten sie indes nicht.
Auf der Tagesordnung der heute beginnenden Münchner Sicherheitskonferenz steht auch der Cyberwar. Experten aus den USA und Russland wollen Regeln für den Krieg im Netz definieren.
Verizon hat Klage gegen die von der FCC durchgesetzte Netzneutralität eingereicht. Der Netzbetreiber glaubt, dass die US-Regulierungsbehörde nicht die Kompetenz hat, solche Regeln zu erlassen.
Wer in Großbritannien ein Elektroauto kauft, bekommt von der Regierung einen Zuschuss von knapp 6.000 Euro. Das Förderprogramm, das jetzt in Kraft getreten ist, war noch von der 2010 abgewählten Labour-Regierung beschlossen worden.
Am heutigen Dienstag wird die US-Regulierungsbehörde FCC über Netzneutralität abstimmen. Da FCC-Chef Julius Genachowski über eine Mehrheit verfügt, wird die FCC voraussichtlich zwei neue Regeln verabschieden, die die Netzbetreiber zur Gleichbehandlung des Datenverkehrs sowie zur Transparenz beim Netzwerkmanagement verpflichten.
Das US-Handelsministerium will verbindliche Regeln für den Datenschutz in den USA einführen. Die Regeln sollen von der Politik zusammen mit der Industrie und Datenschützern erarbeitet werden.
Werbung darf im US-amerikanischen Fernsehen bald nicht mehr lauter als das restliche Fernsehprogramm sein. Der Kongress hat einen entsprechenden Gesetzesentwurf abgesegnet und zur Unterschrift an den US-Präsidenten Barack Obama weitergeleitet.
War es Absicht oder ein Versehen? Im April landete mehrere Minuten lang ein nicht unerheblicher Teil aller Internetdaten bei China Telecom. Das Staatsunternehmen bestreitet die Datenumleitung. Der Bericht eines Kongressausschusses zeigt jedoch, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt, sondern dass von China aus systematisch ausländische Computer infiltriert werden. Die Regierung soll daran nicht unbeteiligt sein.
US-Forscher fordern ihre Regierung in einer aktuellen Studie auf, sich um die Entwicklung von Schlüsseltechnologien auf dem Energiesektor wie etwa Energiespeicher zu kümmern. Diese seien nötig, um künftig alternative Stromerzeuger wie Wind- oder Sonnenkraft in das Stromnetz zu integrieren.
In den USA erwartet die Buchbranche ein gutes Geschäft mit E-Books und E-Book-Readern zu den Feiertagen. Ein Marktforschungsunternehmen schätzt, dass bis Ende Dezember noch einmal eine Million Lesegeräte verkauft werden.
Wikileaks hat ein Unternehmen in Island gegründet. Es soll voraussichtlich Medieninhalte produzieren und verbreiten. Wikileaks-Gründer Julian Assange hat zudem gute Chancen, vom US-Nachrichtenmagazin Time zur Person des Jahres 2010 gekürt zu werden.
Wie gehen die USA mit Gewalt in Computerspielen um? In einer mehrere Stunden langen Verhandlung vor dem obersten US-Gericht ging es unter anderem um Vergleiche mit Märchen und Videos von Hundekämpfen. Nach Ansicht amerikanischer Medien überzeugte die Spielebranche vor Gericht.
Die Spieleindustrie und weitere Lobbyverbände gegen Kalifornien und andere Bundesstaaten: Ab dem 2. November 2010 beginnen vor dem höchsten US-Gericht die Anhörungen um den Schutz von Minderjährigen vor gewalthaltigen Inhalten. Es geht nicht nur um Spiele.
Nach diversen Niederlagen könnte Huawei endlich der Durchbruch auf dem US-Markt gelingen. Sprint Nextel prüft, einen Großauftrag an den chinesischen Konzern zu vergeben. Doch aus Geheimdienstkreisen kommen Warnungen.
Weiter keine Erholung in Sicht: Auf dem nordamerikanischen Spielemarkt sind die Umsätze im September 2010 um rund acht Prozent zurückgegangen. Das am besten verkaufte Spiel war Halo Reach mit rund 3,3 Millionen verkauften Stück.
Keith Alexander, oberster Cyberkrieger der USA, will für US-Behörden und Betreiber von Versorgungseinrichtungen ein eigenes Netz einrichten. Darüber sollen sie, geschützt vor Angriffen von außen, kommunizieren können.
Anfang November 2010 verhandelt das höchste US-Gericht über ein Gesetz, das Gouverneur Schwarzenegger 2004 unterzeichnet hat. Es geht um eine mögliche Verschärfung der Jugendschutzbestimmungen. Activision Blizzard spricht bei dem Verfahren offiziell für die Branche.
Der deutsche Internet-E-Mailanbieter GMX übernimmt nach Handelsblatt-Informationen die amerikanische Web-Domain mail.com mit rund 14 Millionen Nutzerkonten. Damit wird die 1&1-Gruppe aus Montabaur neben dem Web-Hosting auch im E-Mailbereich in den USA aktiv.
Die USA haben das Internet erfunden, deshalb sei auch sein Schutz die Aufgabe der US-Regierung - diese Ansicht vertritt Keith Alexander, Chef des US-Geheimdienstes NSA und oberster Cyberkrieger der USA. Er versicherte, die für die Sicherheit zuständigen Behörden achteten die Rechte und die Privatsphäre der Bürger.
Durch die USA rollen unscheinbare Lieferwagen, in denen Körperscanner untergebracht sind. Hersteller American Science & Engineering plauderte aus, dass damit seit Jahren die Bevölkerung durchleuchtet wird.
Eine Gruppe von US-Senatoren hat den US Marshals Service wegen des Einsatzes von Ganzkörperscannern scharf kritisiert. Die US-Justizbehörde hatte heimlich mehrere zehntausende Bilder gespeichert, die ein Körperscanner in einem Gerichtsgebäude in Florida aufgenommen hat. Für die Bedenken der Bürger bezüglich ihrer Privatsphäre schienen die Beamten wenig Verständnis zu haben.