Abo
  • Services:

Ruhe im Karton

USA verbieten laute Fernsehwerbung

Werbung darf im US-amerikanischen Fernsehen bald nicht mehr lauter als das restliche Fernsehprogramm sein. Der Kongress hat einen entsprechenden Gesetzesentwurf abgesegnet und zur Unterschrift an den US-Präsidenten Barack Obama weitergeleitet.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Commercial Advertisement Loudness Mitigation (CALM) Act soll US-Bürger vor unangenehm lauter Fernsehwerbung bewahren. Der Calm-Act hat bereits am 29. September 2010 den Senat und am 2. Dezember 2010 den Kongress passiert und liegt nun dem US-Präsidenten zur Unterschrift vor.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Bern (Schweiz)
  2. Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, München

Sobald Obama den Calm-Act unterschrieben hat und er in Kraft getreten ist, hat die Werbeindustrie ein Jahr Zeit, um mit technischen Mitteln die Lautstärke an das Fernsehprogramm anzupassen. Es darf dann keine hörbaren Unterschiede mehr in der Lautstärke geben.

Bereits seit 1960 waren bei der Federal Communications Commission (FCC) laut Anna G. Eshoo regelmäßig Beschwerden über zu laute Fernsehwerbung eingegangen. Die Politikerin ist Mitglied des US-Kongresses und hat den Calm-Act als Gesetzesentwurf eingebracht. Ihr erklärtes Ziel ist es, damit den Verbrauchern die Kontrolle über die Lautstärke im eigenen Zuhause wiederzugeben.

In Deutschland ist das Problem ebenfalls bekannt, aber noch nicht gebannt: In Werbepausen steigt die Lautstärke plötzlich merklich an und erfordert oft ein manuelles Nachregeln des Tons - oder technische Gegenmaßnahmen in AV-Receivern oder Geräten zur automatischen Lautstärkestabilisierung, beispielsweise Gefens GTV-VOLCONT-D. Vor allem wenn die zu laute Werbung ruhige Filme unterbricht oder in den Abendstunden trotz Nachtmodus des Receivers die Kinder aufzuwecken droht, wird sie zu einem Störfaktor und verlockt dazu, den Ton einfach abzuschalten.

Im Internet gibt es das Problem ebenfalls - mit sehr hoher Lautstärke abgemischte Werbeclips fallen über Kopfhörer besonders unangenehm auf.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 39,99€
  2. (-70%) 8,99€
  3. 59,99€
  4. 19,99€

sl0w 05. Dez 2010

Ich frage mich sowieso nach dem Sinn des Fernsehers für arbeitendes Volk. Die Nachrichten...

Milber 04. Dez 2010

- fehlende Orthografie ist so ärgerlich wie überlaute Werbung - überlaute Werbung ist so...

Somian 04. Dez 2010

Ich verstehe nicht, was daran gut ist. Wieso muss so etwas reguliert werden? Wem es...

Somian 04. Dez 2010

So ziemlich jede BluRay die ich habe hat die originale Kino-Dynamic range bei der man...

psycho 04. Dez 2010

Wenn ich abends vor dem Fehrnseher einschlaf und durch die Werbung geweckt werde,dann...


Folgen Sie uns
       


HP Z2 Mini Workstation - Test

Die Z2 Mini Workstation G3 kann uns im Test überzeugen - und das nicht als sehr schnelle Maschine, sondern als gut durchdachtes Gesamtkonzept.

HP Z2 Mini Workstation - Test Video aufrufen
Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


    Black-Hoodie-Training: Einmal nicht Alien sein, das ist toll!
    Black-Hoodie-Training
    "Einmal nicht Alien sein, das ist toll!"

    Um mehr Kolleginnen im IT-Security-Umfeld zu bekommen, hat die Hackerin Marion Marschalek ein Reverse-Engineering-Training nur für Frauen konzipiert. Die Veranstaltung platzt inzwischen aus allen Nähten.
    Von Hauke Gierow

    1. Ryzenfall CTS Labs rechtfertigt sich für seine Disclosure-Strategie
    2. Starcraft Remastered Warum Blizzard einen Buffer Overflow emuliert

      •  /