Abo
  • Services:

Chefsache

Angela Merkel hilft der Telekom beim Verkauf der US-Tochter

Schon einmal hat die Kanzlerin beim US-Präsidenten für den Verkauf von T-Mobile USA geworben. Jetzt drängt Konzernchef Obermann trotz Kartellklage auf ein weiteres Gespräch der Regierungschefs, um die Übernahme doch noch zu ermöglichen.

Artikel veröffentlicht am ,
Merkel und Obermann
Merkel und Obermann (Bild: Johannes Simon/Getty Images)

Von politischer Seite erhält die Deutsche Telekom Unterstützung bei dem Versuch, ihre US-Mobilfunktochter an AT&T zu verkaufen. Das Handelsblatt berichtet aus Konzernkreisen, dass Angela Merkel (CDU) US-Präsident Barack Obama kurz nach Bekanntgabe der Übernahme angerufen hat, um für das Geschäft zu werben. Mit 32 Prozent ist der Bund größter Telekom-Aktionär.

Stellenmarkt
  1. Hochland Natec GmbH, Heimenkirch
  2. MailStore Software GmbH, Viersen bei Düsseldorf

Die Telekom hatte am 20. März 2011 erklärt, dass sie T-Mobile USA für 39 Milliarden US-Dollar an AT&T verkauft. Durch die Fusion würde AT&T vor Verizon zum größten Mobilfunkbetreiber in den USA aufsteigen. Doch am 31. August 2011 klagte das für Kartellfragen zuständige US-Justizministerium gegen den Vertrag. Die Behörde befürchtet, dass der Wettbewerb darunter leidet. Sie zeigte sich jedoch weiterhin bereit für Verhandlungen. "Das Ministerium hat seine Klage eingereicht, weil wir glauben, dass die Kombination von AT&T und T-Mobile für Dutzende Millionen von Verbrauchern in den Vereinigten Staaten zu höheren Preisen, weniger Wahlmöglichkeiten und niedrigerer Qualität für ihre Mobilfunkservices führen wird", sagte Vize-Justizminister James Cole. Der drittgrößte US-Mobilfunkbetreiber Sprint Nextel hatte im März 2011 kartellrechtliche Schritte angekündigt.

Konzernchef René Obermann drängt nun auf ein weiteres Gespräch zwischen Merkel und Obama. Noch sei es nicht dazu gekommen. "Die Bundesregierung unterstützt den Verkauf", hieß es aus Unternehmenskreisen. "Es finden Gespräche auf höchster politischer Ebene bis runter auf die Arbeitsebene statt." Die Telekom wollte sich dazu nicht äußern.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. (-80%) 11,99€
  3. (-20%) 47,99€

spanther 15. Sep 2011

Ich???? Nä! ;D

benji83 15. Sep 2011

Freie Marktwirtschaft gilt nur für Kleinbetriebe und Bauern. Großkonzerne, Banken...

Youssarian 13. Sep 2011

Ach so, das ist eine Beleidigung? Ich meinte, es wäre eine politische Gesinnung. Das...

hmm5 13. Sep 2011

Es kommt darauf an. Wenn der Staat Steuern oder Regeln einführen möchte die den Gewinn...


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key 2 - Hands on

Das Key2 ist das Nachfolgemodell des Keyone. Das Grundprinzip ist gleich. Im unteren Gehäuseteil gibt es eine fest verbaute Hardware-Tastatur. Darüber befindet sich ein Display im 3:2-Format. Das Schreiben auf der Tastatur ist angenehm. Im Juli 2018 kommt das Key2 zum Preis von 650 Euro auf den Markt.

Blackberry Key 2 - Hands on Video aufrufen
Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt Die Digitalisierung des Weltraums
  2. Raumfahrt Mann überprüft mit Rakete, ob die Erde eine Scheibe ist
  3. Raumfahrt Falsch abgebogen wegen Eingabefehler

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

    •  /