Vodafones Deutschland-Chef hält die Vorwürfe für unbegründet, dass Huawei und ZTE in den USA eine Sicherheitsgefahr darstellen. In Wirklichkeit gehe es um die Wirtschaftsinteressen der USA.
In Zukunft gilt: Wenn eine US-Drohne in Pakistan, Somalia oder dem Jemen zuschlägt, gibt es einen Tweet auf Dronestream. Mit dem Feed will Josh Begley den Drohnenkrieg der USA dokumentieren. Eine entsprechende App von ihm wollte Apple nicht zulassen.
Die US-Verkehrssicherheitsbehörde schlägt den breiten Einsatz von Unfalldatenschreibern vor. Autos sollen ab 2014 zahlreiche Daten speichern, die vor und während des Aufpralls entstehen. In der EU werden solche Pläne kritisch gesehen.
Apple will ab dem nächsten Jahr wieder einige Produkte in den USA fertigen lassen, kündigte Apple-Chef Tim Cook in einem Interview an. Bereits einige der neuen iMacs werden in den USA gefertigt.
Die Fusion der US-Tochter führt bei der Telekom zu einem hohen Verlust, allerdings nur in den Büchern. Konzernchef Obermann bat, nicht "nur auf das tiefrote Konzernergebnis" zu schauen.
Die großen chinesischen Telekommunikationsanbieter Huawei und ZTE stellen eine Gefahr für die USA dar, zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Geheimdienst-Komitees des US-Repräsentantenhauses.
Die Deutsche Telekom wird offenbar noch im Geschäftsjahr 2012 tief in die Verlustzone rutschen. Auslöser werde die Fusion des US-Geschäfts mit dem Konkurrenten MetroPCS sein, berichtet das Handelsblatt.
Der neuseeländische Geheimdienst hat dabei geholfen, Megaupload-Gründer Kim Schmitz zu finden. Legal war das nicht, der Premier kündigte eine Untersuchung an.
Der Rechtsberater des US-Außenministeriums hat bekräftigt, dass die USA eine Cyberaktion, durch die Menschen zu Schaden kommen, als militärischen Akt behandeln werden. Die US-Regierung behalte sich das Recht vor, darauf auch mit konventionellen militärischen Maßnahmen zu antworten.
Google habe "auch von anderen gelernt", wie soziale Netzwerke gemacht werden, sagt Google+-Chef Vic Gundotra. Der späte Beginn von Google+, das inzwischen 400 Millionen Nutzer hat, habe somit auch Vorteile gehabt.
Das FBI hat im Auftrag des US-Justizministeriums drei illegale Appstores geschlossen. In Kooperation mit ausländischen Strafverfolgungsbehörden wurden die zugehörigen Server durchsucht.
Die dezentrale Kontrolle über das Internet sei für den Erfolg des Internets verantwortlich, sagen die USA. Sie wollen deshalb an dem derzeitigen System festhalten. Andere Länder, darunter Russland, wollen der ITU mehr Macht geben.
Der Buchmarkt in den USA ist stabil, aber der Anteil der E-Books wächst: 2011 wurde mehr als doppelt so viel Geld mit digitalen Büchern verdient wie im Vorjahr. Die Zahl der verkauften Titel hat sich verdreifacht.
Der Brite Richard O'Dwyer soll wegen des Betreibens von TVShack an die USA ausgeliefert werden. Dagegen spricht sich Jimmy Wales, Gründer der Wikipedia, in einer seiner seltenen politischen Interventionen aus.
In den USA steuert Facebook auf eine Sättigung zu. Zuletzt wuchsen die Besucherzahlen nur noch um 5 Prozent. Vor einem Jahr legte das soziale Netzwerk noch um 24 Prozent zu.
Fälscher infiltrieren die US-Streitkräfte: In mehr als 1.800 Fällen hat ein Komitee des Washingtoner Senats gefälschte Elektronikteile in Hightech-Waffen entdeckt. Mehr als eine Million Komponenten sollen auf Umwegen in die Lieferkette der Rüstungsindustrie gelangt sein. Die meisten der Ramsch-Teile stammen aus China.
Das Europäische Parlament hat dem Abkommen zur Weitergabe von Passagierdaten an US-Behörden zugestimmt. Die Daten sollen bis zu 15 Jahre gespeichert und ausgewertet werden. Der EU-Rat muss noch zustimmen.
In der US-Spieleszene stiftet die Forderung des Kongressabgeordneten Frank Wolf und eines Kollegen Aufregung, auf Spieleverpackungen künftig mit einem Aufkleber vor Gewalt zu warnen - der Gesetzesvorschlag lag in gleicher Form bereits mehrfach vor.
Ein neues Gesetz in den USA ermöglicht den Einsatz von Drohnen im normalen Luftraum. Es tritt 2015 in Kraft. Bürgerrechtler bemängeln, dass das Gesetz keine Regelungen zum Schutz der Privatsphäre enthält.
Anfang Dezember 2011 hat es eine Signalstörung auf einer Eisenbahnlinie im Nordwesten der USA gegeben. Unbekannte hatten sich Zugang zu den Systemen einer Eisenbahngesellschaft verschafft und die Signale manipuliert.
Vivek Kundra, bis vor kurzem noch erster Chief Information Officer der USA, wechselt zu Salesforce. Sein Nachfolger als CIO war früher Microsoft-Manager.
Das US-Militär hat in den vergangenen Jahren viele Drohnen angeschafft. Die meisten sind robotische Wurfgleiter. Die Bürgerrechtsorganisation EFF verlangt unterdessen Aufklärung darüber, wer Drohnen im Inland einsetzen darf und wozu.
AT&T hat sich aus der Fusion mit T-Mobile USA zurückgezogen. Doch die Deutsche Telekom hat sich gut abgesichert. Sie erhält nach Angaben des Konzerns die höchste jemals weltweit zwischen zwei Unternehmen vereinbarte Summe für eine derartige Vertragsauflösung.
Der Vorsitzende des US-Filmindustrieverbands Motion Picture Association of America (MPAA), Michael O'Leary, hat sich gegen einen Gesetzentwurf ausgesprochen, der die Pirateriebekämpfung im Internet der Handelsaufsicht ITC übertragen will.
Ein kalifornisches Gericht, das die Patentklage Apple vs. Samsung verhandelt hat, hat versehentlich Informationen veröffentlicht. Demnach unterbreitete Apple Samsung vor dem Prozess einen Lizenzierungsvorschlag zu einem Patent, Samsung lehnte jedoch ab.
In den USA hat Samsung im Rechtsstreit mit Apple einen Punktsieg errungen. Das Gericht entschied gegen ein Verkaufsverbot für einige Galaxy-Geräte von Samsung. Dazu zählt auch der iPad-Konkurrent Galaxy Tab 10.1.
Microsoft, T-Mobile USA, AT&T und andere Firmen arbeiten an einem Jugendschutzsystem für digital vertriebene Spiele und andere Anwendungen auf mobilen Endgeräten. Dabei kooperieren sie mit dem Entertainment Software Rating Board, dem Gegenstück der USK.
Auf Antrag des Luxuswarenherstellers Chanel hat ein US-Bezirksrichter die Beschlagnahme von Hunderten Websites verfügt, die angeblich Fälschungen von Chanel-Produkten verkauften. An Suchmaschinenbetreiber und soziale Netzwerke erging die Anordnung, die betreffenden Domains nicht mehr in Trefferlisten anzuzeigen.
Der offiziell geheim gehaltene Vertragstext für das neue Fluggastdaten-Abkommen zwischen der EU und den USA ist von der Website "Papers, Please" öffentlich gemacht worden. Ein Blick in den Text zeigt, dass Datenschutz darin keine Priorität hat.
Das US-Heimatschutzministerium hat offensichtlich recht behalten: Der Einbruch in das System eines US-Wasserwerks war offensichtlich kein Einbruch, sondern ein berechtigter Zugriff eines Geschäftspartners. Der war zu dem Zeitpunkt gerade in Russland unterwegs.
Die Deutsche Telekom und AT&T gehen bei ihrem Verkaufsplan für T-Mobile USA einen Schritt zurück. AT&T bildet Rücklagen in Höhe von 4 Milliarden US-Dollar, falls die Übernahme scheitert.
Der Schaden in einem US-Wasserwerk gehe nicht auf einen Cyberangriff zurück, haben das US-Heimatschutzministerium und das FBI erklärt. Es gebe keinen Beweis für einen Cybereinbruch in das Scada-System der Versorgungseinrichtung.
Der Angriff auf das texanische Wasserwerk in der vergangenen Woche sei ein Kinderspiel gewesen, sagt der Eindringling. Er habe das Steuerungssystem mit einer Software aufgespürt. Das Passwort hatte nur drei Stellen.
Weil das US-Heimatschutzministerium den Einbruch in die Systeme eines US-Wasserwerks nicht ernst genommen hat, ist ein Hacker in das System eines anderen Wasserwerks eingedrungen, Er wollte damit beweisen, wie schlecht die Versorgungseinrichtungen in den USA geschützt sind.
Die Republikaner sind im US-Senat mit ihrem Antrag gegen Netzneutralität gescheitert. Die von der Federal Communication Commission im Dezember 2010 erlassenen Regeln zum freien Datenverkehr sollen Ende des Monats in Kraft treten.
Facebook-Nutzer sollen bald besser gegen Änderungen der Privatsphäre-Einstellungen geschützt sein. Eine nachträgliche Freigabe zuvor als privat eingestufter Daten ohne expliziten Wunsch der Nutzer will die US-Regierung dem sozialen Netzwerk nicht mehr durchgehen lassen.
James Cartwright, der bis vor kurzem zweitranghöchste US-General, setzt im Cyberwar auf massive Gegenschläge gegen Hacker, die die USA aus dem Ausland angreifen.
Geleakte Informationen und Angriffe auf industrielle Steuerungscomputer: US- und EU-Behörden spielen heute erstmals gemeinsam Szenarien des Cyberwar durch, um ihre Zusammenarbeit zu üben.
Denial-of-Service-Attacke, Namen veröffentlicht, eine Belohnung ausgesetzt: Nachdem bei einer Demonstration im kalifornischen Oakland ein Demonstrant schwer verletzt wurde, hat die Gruppe Anonymous zum Widerstand gegen die Polizei aufgerufen.
Update Auch Satelliten sind nicht vor Angreifern sicher: Unbekannte haben sich vor einigen Jahren mehrfach Zugang zu zwei US-Satelliten verschafft. Sie hätten die Raumflugkörper sogar übernehmen können.
Ein Gesetzentwurf des US-Repräsentantenhauses sieht vor, die Sperrung von Domains zu erleichtern, die Verstöße gegen das US-Urheberrecht ermöglichen. Kritiker sprechen schon von der "Großen Firewall von Amerika".
Anonymous-Aktivisten haben erneut persönliche Daten von Bankiers ins Netz gestellt und gedroht, für jeden verhafteten Demonstranten weitere folgen lassen. Eine Attacke des Kollektivs auf die New Yorker Börse indes ist nicht gelungen.
Am Wochenende haben acht Staaten, darunter die USA und Japan, das Antipiraterie-Abkommen Acta unterzeichnet. Die Europäische Union hat noch nicht unterschrieben.
Anonymous-Aktivisten haben private Daten eines Polizisten veröffentlicht, der friedliche Teilnehmer der Occupy-Wall-Street-Proteste in New York mit Pfefferspray angegriffen hat. Andere Aktivisten warnten hingegen davor, Polizisten als Feind zu betrachten und Hass zu schüren.
US-Bürger protestieren gegen die Urheber der Wirtschaftskrise - und die New Yorker Polizei antwortete mit Gewalt. Entsprechend viel Aufsehen erregen die Fotos im Netz, die Videos auf Youtube und die Livestreams.
Das Aktivistenkollektiv Anonymous ruft zum Protest gegen das harte Vorgehen der New Yorker Polizei gegen Demonstranten auf. Für den 24. September kündigt es den Tag der Vergeltung an.