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Telekom: Milliardenverlust befürchtet

Die Deutsche Telekom wird offenbar noch im Geschäftsjahr 2012 tief in die Verlustzone rutschen. Auslöser werde die Fusion des US-Geschäfts mit dem Konkurrenten MetroPCS sein, berichtet das Handelsblatt.
/ Christian Klaß
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Die Neubewertung von MetroPCS könnte der Telekom das Geschäftsjahr 2012 vermiesen. (Bild: MetroPCS)
Die Neubewertung von MetroPCS könnte der Telekom das Geschäftsjahr 2012 vermiesen. Bild: MetroPCS

Nach Berechnungen des Handelsblatts(öffnet im neuen Fenster) hat die Telekom für das Geschäftsjahr 2012 mit einem Verlust von mindestens 4,4 Milliarden Euro zu rechnen. Im ungünstigsten Fall könne das Nettoergebnis bei minus 5,5 Milliarden Euro liegen. Grund seien milliardenschwere Abschreibungen auf T-Mobile USA.

Die notwendigen Wertberichtigungen sollen sich nach Konzernangaben auf sieben bis acht Milliarden Euro belaufen. Der von Analysten bislang erwartete Jahresüberschuss von 2,6 Milliarden Euro werde damit aufgezehrt.

Die Telekom glaubte laut Handelsblatt, dass ihre US-Tochter mehr wert sei, als sich jetzt im Zuge der geplanten Fusion herausstellte. In den Büchern der Telekom steht T-Mobile USA derzeit nach Handelsblatt-Berechnungen mit einem Nettowert von knapp 20 Milliarden Euro.

Der Fusionspartner MetroPCS(öffnet im neuen Fenster) sei aber nur bereit gewesen, einen Unternehmenswert von umgerechnet 12 Milliarden Euro (etwa 15 Milliarden Dollar) zu akzeptieren. Die Telekom wolle nun eine Schuldverschreibung in dieser Größenordnung in die neue Gesellschaft einbringen. Das ist der Preis, den der deutsche Konzern für die Fusion von T-Mobile USA mit MetroPCS zahlt.

Bereits im Geschäftsjahr 2011 waren 2,3 Milliarden Euro Wertberichtigung auf T-Mobile USA fällig. Das strategisch wichtige amerikanische Mobilfunkgeschäft hat die Telekom in der Vergangenheit schon einiges gekostet.


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