Abo
  • Services:

Überwachung: NSA speichert Verkehrsdaten von Verizon

Ein US-Gericht hat der NSA Zugriff auf die Verkehrsdaten einer Sparte des Telekommunikationsunternehmens Verizon gestattet. US-Bürgerrechtler glauben, dass auch andere Telefongesellschaften ihre Daten dem US-Geheimdienst geben müssen.

Artikel veröffentlicht am ,
Signet der NSA: wichtiges Mittel zum Schutz vor Terrorismus
Signet der NSA: wichtiges Mittel zum Schutz vor Terrorismus (Bild: NSA)

Der US-Geheimdienst National Security Agency (NSA) sammelt fleißig Verbindungsdaten von Kunden des US-Telekommunikationsunternehmens Verizon. Ein US-Gericht habe dem technischen Geheimdienst der USA für eine begrenzte Zeit die Datensammlung erlaubt, berichtet die britische Tageszeitung The Guardian.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Reutlingen
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Norderstedt

Das geheime Urteil des Foreign Intelligence Surveillance Court (FISC) vom 25. April 2013 verpflichte Verizon, der NSA die Verkehrsdaten seiner Kunden zur Verfügung zu stellen. Grundlage sei das Terrorabwehrgesetz National Patriot Act. Das FISC ist ein US-Bundesgericht, das für die Regelung von Überwachungsaktionen der Auslandsgeheimdienste zuständig ist.

Wer, wann, wo, mit wem

Dazu gehören laut dem Bericht die Nummern beider Gesprächspartner, Ort, Zeit und Dauer des Anrufs sowie weitere Identifikationsmerkmale wie die Nummer der Telefonkarte oder die Mobilfunkteilnehmerkennung, International Mobile Subscriber Identity (IMSI). Das gilt für Inlands- ebenso wie für Auslandsgespräche. Verizon muss die Daten dem Geheimdienst täglich übermitteln. Die Datensammlung ist allerdings zeitlich begrenzt: Sie gilt für drei Monate und endet am 19. Juli.

Das der Tageszeitung vorliegende Urteil beziehe sich nur auf Verizon Business Network Services - das sei die Geschäftskundensparte von Verizon, berichtet die New York Times. Es ist nicht klar, ob für die anderen Geschäftsbereiche von Verizon oder die anderen US-Telefongesellschaften analoge Anordnungen existieren.

Weder einzigartig noch neu

Die US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) hält das indes für sehr wahrscheinlich: "Es gibt keinen Hinweis, dass diese Verfügung an Verizon einzigartig oder neu ist", kommentiert die EFF. Es sei im Gegenteil "sehr wahrscheinlich", dass die anderen Anbieter ebenso ihre Daten an die NSA übermittelten.

Da das Urteil den Adressaten zum Stillschweigen verpflichtet, verweigerte Verizon eine Stellungnahme. Die US-Regierung wollte sich zu dem konkreten Urteil nicht äußern. Sie verteidigte aber die Sammlung von Verkehrsdaten als ein wichtiges Mittel zum Schutz vor Terrorismus.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand

e_fetch 08. Jun 2013

Wenn die Amis die -zig Milliarden Dollar, das sie für den "Krieg gegen den Terrorismus...

matok 07. Jun 2013

Und dann wollen die einem was von "German Angst" erzählen. Lustig.

hw75 07. Jun 2013

Ach was, sind doch alles bloss Verschwörungstheorien, wenn man einigen Golem Lesern hier...

Charles Marlow 06. Jun 2013

Oder werden die Chinesen eher demokratischer?

red creep 06. Jun 2013

Nun gibt es eben einen Gerichtsbeschluss dazu. Es war ohnehin ein offenes Geheimnis...


Folgen Sie uns
       


AMD Radeon VII - Test

Die Radeon VII ist die erste Consumer-Grafikkarte mit 7-nm-Chip. Sie rechnet ähnlich schnell wie Nvidias Geforce RTX 2080, benötigt aber viel mehr Energie und ist deutlich lauter. Mit einem Preis von 730 Euro kostet die AMD-Karte überdies etwas mehr, die 16 GByte Videospeicher helfen nur selten.

AMD Radeon VII - Test Video aufrufen
Raspberry Pi: Spieglein, Spieglein, werde smart!
Raspberry Pi
Spieglein, Spieglein, werde smart!

Ein Spiegel, ein ausrangierter Monitor und ein Raspberry Pi sind die grundlegenden Bauteile, mit denen man sich selbst einen Smart Mirror basteln kann. Je nach Interesse können dort dann das Wetter, Fahrpläne, Nachrichten oder auch stimmungsvolle Bilder angezeigt werden.
Eine Anleitung von Christopher Bichl

  1. IoT mit LoRa und Raspberry Pi Die DNA des Internet der Dinge
  2. Bewegungssensor auswerten Mit Wackeln programmieren lernen
  3. Raspberry Pi Cam Babycam mit wenig Aufwand selbst bauen

Android-Smartphone: 10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen
Android-Smartphone
10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen

Android ist erst zehn Jahre alt, doch die ersten Geräte damit sind schon Technikgeschichte. Wir haben uns mit einem Nexus One in die Zeit zurückversetzt, als Mobiltelefone noch Handys hießen und Nachrichten noch Bällchen zum Leuchten brachten.
Ein Erfahrungsbericht von Martin Wolf

  1. Sicherheitspatches Android lässt sich per PNG-Datei übernehmen
  2. Google Auf dem Weg zu reinen 64-Bit-Android-Apps
  3. Sicherheitslücke Mit Skype Android-PIN umgehen

Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
Radeon VII im Test
Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
  2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
  3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

    •  /