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Kartellbeschwerde gegen Verkauf von T-Mobile USA

Sprint Nextel ist gegen den Verkauf von T-Mobile USA. Der drittgrößte Mobilfunkbetreiber der USA will verhindern, dass AT&T und Verizon Wireless noch stärker werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Sprint Nextel: Kartellbeschwerde gegen Verkauf von T-Mobile USA

Gegen den Verkauf des US-Geschäfts der Deutschen Telekom für 39 Milliarden US-Dollar an AT&T entwickelt sich Widerstand. Der gemessen am Umsatz drittgrößte US-Mobilfunkbetreiber Sprint Nextel hat kartellrechtliche Schritte angekündigt, weil die geplante Übernahme für die Kunden und den Wettbewerb schlecht sei, erklärte das Unternehmen. Dies müsse die US-Regierung verhindern, sagte Vonya McCann, Senior Vice President für Regierungsgeschäfte bei Sprint.

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AT&T würde durch die Übernahme von T-Mobile USA zum Marktführer vor Verizon Wireless in den USA. Laut Sprint Nextel entstünde so ein Duopol zweier bereits heute übermächtiger Anbieter. Damit würden Innovationen behindert.

Laut einem Bericht des Wall Street Journals, der sich auf die Spendendatenbank Opensecrets.org beruft, gab Sprint 2010 rund 2,5 Millionen US-Dollar für Lobbying aus. AT&T ließ sich das Lobbying 15,3 Millionen US-Dollar kosten. T-Mobile USA und die Deutsche Telekom zahlten 4,3 Millionen US-Dollar.

Vonya kündigte an, bei dem Kampf gegen die Fusion der Konkurrenten mit "gleichgesinnten" Firmen zusammenzuarbeiten. "Wir erarbeiten gemeinsam einen Spielplan", sagte McCann.

AT&T Senior Vice President James W. Cicconi erklärte dagegen, die Übernahme sei im Sinne der Kunden von AT&T und T-Mobile.

Die kartellrechtliche Prüfung in den USA durch die Federal Communications Commission und das Justizministerium wird wahrscheinlich rund ein Jahr dauern. Ein Telekom-Sprecher sagte Golem.de: "Wir sind als Deutsche Telekom nach wie vor zuversichtlich, dass die Aufsichtsbehörden ihre Zustimmung geben werden. Wir planen, dass die Transaktion im ersten Halbjahr 2012 abgeschlossen sein wird."



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