Trotz Subvention

Großbritannien startet nur langsam in die Elektromobilität

Trotz Zuschuss sind in Großbritannien seit Anfang des Jahres nur wenig mehr als 500 Elektroautos verkauft worden. Allerdings ist das Angebot auch beschränkt. Es gibt nur zwei Modelle auf dem Markt.

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Nissan Leaf (Bild: Nissan)
Nissan Leaf (Bild: Nissan)

Obwohl die britische Regierung jedem Käufer eines Elektroautos seit Anfang des Jahres einen Zuschuss von 5.000 Pfund, umgerechnet etwa 5.600 Euro, gewährt, steigen nur wenige Briten auf den Elektromotor um. Im ersten Quartal wurden nur 534 Elektroautos verkauft, berichtet die britische Tageszeitung Guardian. Davon sind 213 ausgeliefert worden.

Förderprogramm für Elektromobilität

Die Zahl hat das Transportministerium auf eine parlamentarische Anfrage hin bekanntgegeben. Das Förderprogramm für Elektromobilität hatte noch die Labour-Regierung unter der Führung von Premierminister Gordon Brown beschlossen. Dafür hat die Regierung 230 Millionen britische Pfund, umgerechnet knapp 260 Millionen Euro, bereitgestellt.

Sie begründete die Förderung damit, dass Elektroautos etwa ein Drittel teurer sind als solche mit Verbrennungsmotor. Allerdings sind die Betriebskosten eines Elektroautos deutlich niedriger. Der britische Automobilverein Automobile Association hat ausgerechnet, dass eine Meile, also 1,6 Kilometer, zwei Pence, etwa zwei Cent kostet. Mit einem Verbrennungsauto kostet die gleiche Strecke 14 Pence, knapp 16 Cent. Hinzu kommen weitere Vorteile. Die Versicherungsprämien für Elektroautos sind niedriger, sie können auf manchen öffentlichen Parkplätzen kostenlos geladen werden und die Citymaut für London entfällt.

Mitsubishi oder Nissan

Das Angebot ist jedoch noch beschränkt. Derzeit sind in Großbritannien nur zwei Elektroautos erhältlich: der Nissan Leaf und der Mitsubishi i-MiEV. Beide kosten etwa 28.000 britische Pfund, umgerechnet etwa 31.400 Euro.

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