• IT-Karriere:
  • Services:

Cyberspionage

24.000 geheime Dokumente des Pentagons geklaut

Unbekannte sind im Frühjahr 2011 in Computer eines Geschäftspartners des US-Verteidigungsministeriums eingedrungen und haben dort mehrere tausend geheime Dokumente gestohlen. Die US-Regierung vermutet, dass ein ausländischer Geheimdienst dafür verantwortlich ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Dynamische Verteidigung: William Lynn stellt neue US-Cyberstrategie vor
Dynamische Verteidigung: William Lynn stellt neue US-Cyberstrategie vor (Bild: US-Verteidigungsministerium)

Das US-Verteidigungsministerium ist im März 2011 Opfer eines schweren Cyberangriffs geworden. Das hat der stellvertretende US-Verteidigungsminister William Lynn erst jetzt bekanntgegeben. Unbekannten war es gelungen, sich Zugang zu den Computern eines namentlich nicht genannten Zulieferers des Ministeriums zu verschaffen, berichtet die New York Times. Von dort kopierten sie 24.000 geheime Dokumente.

Stellenmarkt
  1. ITEOS, verschiedene Standorte
  2. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz

Die Eindringlinge sind offensichtlich sehr effizient vorgegangen: Sie hatten sich nur ein einziges Mal Zugang zu den Computern des Unternehmens verschafft, das ein nicht näher bezeichnetes militärisches System für das Pentagon entwickelt. Das Ministerium vermutet, dass hinter dem Angriff ein ausländischer Geheimdienst steckt. Mit einer Schuldzuweisung hielten sich die Ministeriumsangehörigen zurück. Für solche Aktionen machen die USA normalerweise China oder Russland verantwortlich.

Strategie der dynamischen Verteidigung

Lynn berichtete von dem Datendiebstahl anlässlich der Vorstellung einer neuen Cyberstrategie in der National Defense University in der US-Hauptstadt Washington. Die neue Strategie sieht eine sogenannte dynamische Verteidigung vor. Darunter versteht die US-Regierung eine aktive Suche nach potenziellen Angreifern im Internet statt darauf zu warten, dass Angreifer versuchen, in die eigenen Systeme einzudringen. Lynn begründete diese neue Strategie damit, dass die bisherigen Sicherungsmaßnahmen nicht dazu geführt hätten, den Abfluss geheimer Informationen zu stoppen. Die USA müssten mehr tun, um ihre Datenspeicher zu schützen.

In den vergangenen Jahren seien, so Lynn, mehrfach streng geheime Dokumente von den Computern des Militärs oder Unternehmen entwendet worden, darunter Pläne für Raketenabwehrsysteme, Drohnen oder das Kampfflugzeug Joint Strike Fighter.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (u. a. Asus Rog Strix X570-F + Ryzen 7 3700X für 555,00€, Asus Tuf B450-Plus + Ryzen 7 2700 für...
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

spanther 16. Jul 2011

Das ist traurig... :'(

Anonymer Nutzer 15. Jul 2011

PreCrime (Minority Reports) laesst gruessen - die USA sind auf dem besten Weg dahin...

arsacoon 15. Jul 2011

Je besser man sich mit der Technik auskennt um so mehr haben Sie einen auf den Kicka.

dabbes 15. Jul 2011

Ja aber wie soll man dann eine lässige Präsentation vor Generälen mit seinem Pad machen...


Folgen Sie uns
       


Nintendo Ring Fit Adventure angespielt

Mit Ring Fit Adventure können Spieler auf der Nintendo Switch einen Drachen bekämpfen - und dabei gleichzeitig Sport machen.

Nintendo Ring Fit Adventure angespielt Video aufrufen
DSGVO: Kommunen verschlüsseln fast nur mit De-Mail
DSGVO
Kommunen verschlüsseln fast nur mit De-Mail

Die Kommunen tun sich weiter schwer mit der Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung. Manche verstehen unter Daten-Verschlüsselung einen abschließbaren Raum für Datenträger.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Digitale Versorgung Viel Kritik an zentraler Sammlung von Patientendaten
  2. Datenschutz Zahl der Behördenzugriffe auf Konten steigt
  3. Verschlüsselung Regierungen wollen Backdoors in Facebook für Untersuchungen

Apple TV+ im Test: Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten
Apple TV+ im Test
Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten

Apple ist mit Apple TV+ gestartet. Wir haben das Streamingabo ausprobiert und waren entsetzt, wie rückständig alles umgesetzt ist. Der Kunde von Apple TV+ muss auf sehr viele Komfortfunktionen verzichten, die bei der Konkurrenz seit langem üblich sind.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
  3. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat

Bosch-Parkplatzsensor im Test: Ein Knöllchen von LoRa
Bosch-Parkplatzsensor im Test
Ein Knöllchen von LoRa

Immer häufiger übernehmen Sensoren die Überwachung von Parkplätzen. Doch wie zuverlässig ist die Technik auf Basis von LoRa inzwischen? Golem.de hat einen Sensor von Bosch getestet und erläutert die Unterschiede zum Parking Pilot von Smart City System.
Ein Test von Friedhelm Greis

  1. Automated Valet Parking Daimler und Bosch dürfen autonom parken
  2. Enhanced Summon Teslas sollen künftig ausparken und vorfahren

    •  /