Aus dem Lastwagen: USA setzen mobile Nacktscanner ein
Die US-Regierung setzt im Inland mobile Nacktscanner ein. Das berichtet(öffnet im neuen Fenster) das Wirtschaftsmagazin Forbes in seinem Blog The Firewall. Joe Reiss, Vice President für Marketing bei der Firma American Science & Engineering, hatte Forbes gesagt, die US-Strafverfolgungsbehörden kauften Röntgenscanner(öffnet im neuen Fenster) ein. Über 500 mobile Scananlagen, montiert in Lastwagen, habe der Hersteller in den letzten sieben Jahren an US-Regierungsbehörden geliefert.

Die Scanprodukte, die der Hersteller Z Backscatter Van(öffnet im neuen Fenster) nennt, werden laut Reiss vom Verteidigungsministerium zumeist in Afghanistan und im Irak eingesetzt. Doch die Lastwagen mit den Rückstreuungsscannern, die durch Wände und Kleidung sehen, kamen auch in den USA zum Einsatz, sagte er.
"Dieses Produkt ist gegenwärtig das meistverkaufte Fracht- und Fahrzeug-Inspektionssystem, das wir je hatten", so Reiss.
Das Electronic Privacy Information Center (EPIC) verklagt gegenwärtig das US-Heimatschutzministerium wegen des Einsatzes von Rückstreuungsscannern zur Personenkontrolle an Flughäfen. Die Abbildungen des menschlichen Körpers durch die Nacktscanner sind sehr exakt. So exakt, dass im Mai 2010 Rolando Negrin, der für die TSA (Transportation Security Administration), eine Abteilung des Heimatschutzministeriums arbeitet, verklagt wurde, weil er einen Kollegen angegriffen hatte, der nach dem Scan Negrins Geschlechtsteil als zu klein bezeichnet(öffnet im neuen Fenster) hatte.
Die im Z Backscatter Van eingebauten Körperscanner könnten zwar Kleidung durchdringen, lieferten aber keine detaillierten Körperumrisse, versicherte Reiss. Die mobilen Scanner verfügen aber über Speicher, um die gemachten Aufnahmen aufzuzeichnen und auszuwerten.
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