Das US-Patentamt hat wenige Tage vor Weihnachten nach einer Überprüfung des Sun-Patents 6,192,476 wesentliche Teile der darin erhobenen Patentansprüche zurückgewiesen. Damit ist Oracles Position im Streit mit Google geschwächt.
Der frühere HP-Chef und jetzige Oracle-Topmanager Mark Hurd soll laut einem Anwaltsbrief eine Mitarbeiterin zwei Jahre lang mit sexuellen Angeboten unter Druck gesetzt haben. Dabei habe er versucht, das frühere Playboy-Model mit seinem Geld und Verbindungen zu Spitzenpolitikern zu beeindrucken.
Apple soll für künftige iPads Igzo-LCDs bei Sharp bestellt haben, die eine höhere Auflösung bei geringem Energieverbrauch versprechen. Laut eines unbestätigten Berichts hat Sharp die Produktion bereits gestartet.
Trotz sehr weniger Produktstarts wurde Apple im Jahr 2011 zu einem der erfolgreichsten IT-Unternehmen der Welt. Im kommenden Jahr wird sich zeigen, ob der Konzern die Spitzenposition halten und weiter mit wirklich neuen Produkten überraschen kann.
2011 war voll von Klagen über Patentverletzungen bei Smartphones und Tablets. Apple klagte gegen Samsung und HTC. Oracle forderte ein paar Milliarden für Java von Google. Und Microsoft muss 290 Millionen an einen kleinen kanadischen Softwarehersteller zahlen.
Das aktuelle Jahr gehört zu den turbulentesten Jahren im Handymarkt: Nokia hat sich für eine neue Smartphone-Plattform entschieden, HP hat sich von WebOS-Geräten abgewandt und die langjährige Marktführerschaft der Smartphone-Plattform Symbian ist endgültig vorbei. Nun ist Android die dominante Plattform.
Unter dem Namen White Label Office haben Openoffice.org-Entwickler eine aktualisierte Fassung des freien Büropakets veröffentlicht. Die Apache Foundation kritisiert das Vorgehen des Teams.
Lang erwartete Premieren und traurige Abschiede, hoffnungsvolle Missionen und peinliches Scheitern hat das Jahr 2011 der Weltraumfahrt gebracht. Ein Rückblick.
Büroangestellte bei Volkswagen müssen sich künftig nach der Arbeit nicht mehr mit E-Mails am Blackberry befassen. Der Dienst wird 30 Minuten nach Arbeitsschluss abgeschaltet.
Verbrecher waren in wenigen Fällen mit Skimmingangriffen auf Fahrkarten- und Tankautomaten erfolgreich. Insgesamt ist 2011 die Zahl der Skimmingfälle um 45 Prozent zurückgegangen.
Der CDN-Anbieter Akamai kauft seinen Konkurrenten Cotendo, darauf haben sich die Unternehmen verständigt. Cotendo hat sich vor allem auf Techniken zur Beschleunigung von Webseiten spezialisiert, die künftig in Akamais Plattform integriert werden sollen.
Rund 300 Millionen US-Dollar pro Jahr lässt sich Google die Zusammenarbeit mit Mozilla in den kommenden Jahren kosten, deutlich mehr als bisher. Auch Microsoft hat mitgeboten.
Die Deutsche Bahn setzt den Ausbau ihres ICE-Netzes mit drahtlosen Internetzugängen fort. Die mobile Internetnutzung am Notebook und Smartphone führte zu keinem Rückgang der Nachfrage für das Zug-LAN.
Update Mit der Radeon HD 7970 stellt AMD nicht nur die erste Grafikkarte mit 28-Nanometer-Technik und PCIe 3.0 vor - sie ist auch das derzeit schnellste Modell mit einer GPU. Einziger Schönheitsfehler: AMD kündigt sie jetzt nur an, kaufen kann man sie erst im Januar 2012.
Nach nur drei Jahren hat Microsoft seine Übernahme des Verbraucherportals Ciao bereut. Die Firma wurde in München gegründet und von Microsoft für 486 Millionen US-Dollar aufgekauft. Jetzt gehört Ciao der französischen Leguide.com Group.
Red Hat hat einen ersten Meilenstein seiner Programmiersprache Ceylon veröffentlicht. Die Sprache ist zur Entwicklung großer Projekte in Teams ausgelegt und lehnt sich in ihrer Syntax an Java sowie C# an. In Ceylon geschriebene Programme werden in einer Java-VM ausgeführt.
5.000 Euro zahlen oder bei Google schlechter oder gar nicht mehr gefunden werden: Damit drohte ein Erpresser einem deutschen Onlineshop für Holzspielzeug, nun ermittelt die Kriminalpolizei.
Der angeschlagene Blackberry-Hersteller RIM soll Kaufangebote von Microsoft und Nokia erhalten haben. Auch Amazon hatte Interesse. Geprüft werden soll auch eine Lizenzierung des Blackberry OS an Samsung und HTC.
Das im Oktober 2011 vorgestellte Blackberry-Smartphone Porsche Design P'9981 wird 1.500 Euro kosten. Das Smartphone mit einem Rahmen aus geschmiedetem Stahl und einer Rückseite aus Leder soll ab sofort verfügbar sein.
Mozilla hat einen neuen Vertrag mit Google ausgehandelt, der Mozilla für drei weitere Jahre mit erheblichen Einnahmen versorgen wird. Google ist der wichtigste Geldgeber der Firefox-Macher.
Offiziell hat Apple die Übernahme des israelischen Experten für SSDs, Anobit, noch nicht bestätigt. Doch Premierminister Benjamin Netanjahu feiert den Kauf bereits bei Twitter.
Die Apache Software Foundation hat die Pläne für das Openoffice-Projekt erläutert. Demnach soll das Büropaket im ersten Quartal 2012 in Version 3.4 erscheinen.
Novell wirft Microsoft unlauteren Wettbewerb bei der Verbreitung von Word Perfect vor, eine Forderung nach Schadensersatz hat ein US-Gericht aber abgewiesen.
Bis zum Jahresende 2011 sollten in München 8.500 Rechner auf Linux umgestellt werden, nun sind es 9.000 geworden. Damit übertraf das Limux-Projekt seine selbstgesteckten Ziele.
AT&T hat sich aus der Fusion mit T-Mobile USA zurückgezogen. Doch die Deutsche Telekom hat sich gut abgesichert. Sie erhält nach Angaben des Konzerns die höchste jemals weltweit zwischen zwei Unternehmen vereinbarte Summe für eine derartige Vertragsauflösung.
Eine Gasexplosion in einer Fabrik in Schanghai hat am Wochenende viele Verletzte gefordert. Pegatron montiert Elektronik für Lenovo, Acer, Toshiba und Apple. Apple kündigte an, den Vorgang zu untersuchen.
Walter Isaacsons Buch über das Leben von Steve Jobs ist ein solcher Erfolg, dass der Autor über eine Fortsetzung nachdenkt. Isaacson glaubt, die Lebensgeschichte werde die Menschen noch in einem Jahrhundert beschäftigen.
Microsoft-Konzernchef Ballmer wird bei den Beschäftigten immer unbeliebter. Das geht so weit, dass der Aufsichtsratsvorsitzende Bill Gates öffentlich zu Spekulationen Stellung nimmt, er würde an die Unternehmensspitze zurückkehren.
Damit die US-Regierung nicht einfach an die Daten der deutschen Regierung und deutscher Unternehmen kommt, will Innenminister Friedrich eine lokale Alternative schaffen. Die Bundes-Cloud soll vor dem Zugriff anderer Länder schützen.
RIM wird im laufenden Quartal einige Millionen Smartphones weniger verkaufen. Co-Firmenchef Jim Balsillie sagte, ihm sei bewusst, dass Ziele verfehlt wurden. Er und Co-Chef Mike Lazaridis arbeiten nun für ein symbolisches Gehalt von 1 US-Dollar im Jahr.
Canonicals Onlinespeicherdienst für Musik kann künftig auch im Browser abgerufen werden. Bislang ließ sich der Streaming-Dienst nur auf iOS- oder Android-Geräten nutzen.
Research In Motion (RIM) wird die ersten Smartphones mit Blackberry OS 10 nicht vor Ende 2012 herausbringen. Das ist möglicherweise zu spät, um noch gegen die Konkurrenz von iPhone und Android bestehen zu können.
Amazon lockert die Geheimhaltungsregeln um die Verkaufszahlen seiner Kindle-Produkte. Der US-Konzern muss Stärke demonstrieren, nachdem wegen Beschwerden der ersten Käufer ein Update des Kindle Fire angekündigt werden musste.
Nahe der Halbleitermetropole Austin fertigt Samsung in einer erweiterten Chipfabrik vor allem ARM-CPUs für Apple, darunter den aktuellen Chip A5. Das will Reuters in Erfahrung gebracht haben.
Der Open Enterprise Server (OES) 11 von Novell basiert jetzt auf SLES 11. Mit OES steht Kunden auch der Dateiaustauschservice Filr ab dem Jahr 2012 in einem Early-Adopter-Programm zur Verfügung.
Canonical, Cisco, IBM, Intel, Netapp, Red Hat und Suse wollen gemeinsam am Ovirt-Projekt arbeiten. Ovirt ist ein freier Virtualisierungsstack auf Basis der kernelbasierten virtuellen Maschine, KVM.
Intel hat mit dem französischen NFC-Chiphersteller Inside Secure einen Technologietransfer vereinbart, der die drahtlose Kommunikationstechnologie in Intels Prozessoren und Referenzdesigns holt.
Intel baut den Konzern um und stellt seine Prozessorentwicklung für Smartphones und andere mobile Geräte unter eine neue Führung. Ein früherer Apple- und ein Infineon-Manager sollen den Abstand zu SoCs mit ARM-Kernen verringern.
Sturzbetrunkene und grölende RIM-Manager, die Fluggäste und Flugbegleiter bedrohen und gefesselt werden mussten, das Klebeband aber durchbeißen konnten; das ist keine Szene aus der Filmkomödie The Hangover Part 3, sondern aus kanadischen Gerichtsunterlagen.
Apple verhandelt laut einem unbestätigten Bericht über den Kauf des SSD-Startups Anobit, dessen Technik bereits im iPhone, iPad und Macbook genutzt wird.
Sie schafft es nicht mehr bis Weihnachten, aber bis zur CES - AMDs Grafikkartenserie Radeon HD 7000 soll nach jüngsten Gerüchten am 9. Januar 2012 vorgestellt werden. Auch die technischen Daten konkretisieren sich jetzt.
Die EU-Wettbewerbsbehörde will die Übernahme von Motorola genauer prüfen. Smartphone-Hersteller befürchten, dass Google künftig Motorola bei der Android-Entwicklung bevorzugen könne. Google reagiert gelassen.