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Network Virtualization Platform (NVP)
Network Virtualization Platform (NVP) (Bild: Nicira)

Nicira: VMware zahlt 1,26 Milliarden US-Dollar für Startup

Network Virtualization Platform (NVP)
Network Virtualization Platform (NVP) (Bild: Nicira)

Nicira bot seine ersten Produkte im Sommer 2011 an, gestern hat VMware 1,26 Milliarden US-Dollar für das Startup gezahlt. Mit der Software NVP bietet Nicira verteilte virtuelle Netzwerke in Cloud-Rechenzentren, die kompatibel zu jeder derzeit vorhandenen Netzwerkhardware sein sollen.

VMware übernimmt Nicira für 1,26 Milliarden US-Dollar. Das gab VMware, der größte Hersteller für Virtualisierungssoftware, am 23. Juli 2012 bekannt. Die Übernahme solle in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen sein, sagte VMware-Chef Paul Maritz.

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Nicira wurde 2007 gegründet und hat Risikokapital in Höhe von 50 Millionen US-Dollar erhalten. Die ersten Produkte kamen erst im Sommer 2011 auf den Markt. Einer der Nicira-Investoren ist das Unternehmen Andreessen Horowitz, das 17 Millionen US Dollar bei Nicira angelegt hat. Weitere Geldgeber sind Lightspeed Venture Partners und New Enterprise Associates sowie einige weitere Einzelinvestoren, darunter VMware-Mitgründerin Diane Greene und Andy Rachleff, der Gründer von Benchmark Capital.

VMware, an dem EMC die Mehrheit hält, legte am 23. Juli 2012 Ergebnisse für das zweite Quartal vor. Der Gewinn sank um 13 Prozent, der Umsatz legte um 22 Prozent zu.

Nicira-Kunden sind AT&T, eBay, NTT und Rackspace

Mit seinem Softwaresystem NVP bietet Nicira verteilte virtuelle Netzwerke in Cloud-Rechenzentren, die unabhängig von der verwendeten Netzwerkhardware arbeiten sollen. Zu den ersten Kunden des Unternehmens zählen seit Februar 2012 AT&T, eBay, Fidelity Investments, NTT und Rackspace.

Mit NVP soll sich ein Netzwerk ähnlich betreiben lassen wie ein virtueller Server, was die Auslastungsraten der Hardware erhöhen und so die Kosten senken soll.

Die Verwaltung eines NVP-Netzwerks erfolgt durch eine verteilte Controller-Cluster-Architektur. Das System von Nicira bildet dazu eine Softwareschicht, die das physische Netzwerk wie eine IP-Backplane behandelt. So lassen sich virtuelle Netzwerke erzeugen, die die gleichen Eigenschaften haben wie physische Netzwerke, beispielsweise QoS-Regeln, L2-Erreichbarkeit sowie Stateful-Firewalling.

Virtuelle Netzwerke dynamisch erzeugen

Diese virtuellen Netzwerke können dynamisch erzeugt werden, so dass eine virtuelle Maschine innerhalb eines Rechenzentrums, aber auch zwischen Rechenzentren wandern kann, ohne dass der von ihr bereitgestellte Dienst unterbrochen wird.

Laut Nicira ist NVP kompatibel zu jeder derzeit vorhandenen Netzwerkhardware und kann ohne Unterbrechung in ein bestehendes Netzwerk integriert werden.

Gegründet haben Nicira Martin Casado und Nick McKeown von der Universität Stanford zusammen mit Scott Shenker von der Universität Berkeley.


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