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Nach schlechten Quartalszahlen: Zynga stürzt ab

Knapp 40 Prozent nach unten ist der Kurs von Zyngas Aktien nachbörslich gesackt, nachdem das Unternehmen seine Zahlen für das zweite Quartal 2012 vorgelegt hatte. Damit liegt Zynga rund 70 Prozent unter dem Ausgabewert der Aktie.
/ Jens Ihlenfeld
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Zynga-Chef Mark Pincus (Bild: Zynga)
Zynga-Chef Mark Pincus Bild: Zynga

Zyngas Umsatz ist im zweiten Quartal 2012 verglichen zum Vorjahr um 19 Prozent auf 332 Millionen US-Dollar gestiegen, doch das Unternehmen schreibt einen Nettoverlust von 22,8 Millionen US-Dollar. Im Vorjahr hatte es noch zu einem kleinen Gewinn von 1,39 Millionen US-Dollar gereicht. Damit bleibt das Unternehmen hinter den schon schlechten Prognosen von Analysten.

Zynga senkt zudem seinen Ausblick, da sich die Veröffentlichung neuer Spiele verzögert und die Nutzung bestehender Spiele durch zunehmenden Wettbewerb schneller zurückgehe als zunächst erwartet. Ursache seien Änderungen an Facebooks Plattform. Auch die Erwartungen an Draw Something wurden reduziert. Zynga hatte das Spiel samt dessen Entwicklers Omgpop vor kurzem für rund 150 bis 200 Millionen US-Dollar übernommen.

Im nachbörslichen Handel zeigten die Zahlen enorme Wirkung: Der Kurs der Zynga-Aktie sank um über 38 Prozent(öffnet im neuen Fenster) und riss auch Facebook mit nach unten. Facebooks Aktienkurs gab im nachbörslichen Handel über 7 Prozent ab(öffnet im neuen Fenster). Das Unternehmen wird heute seinen ersten Quartalsbericht seit dem Börsengang vorlegen.


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