Mainboards: Asus will andere Mainboard-Hersteller kaufen
Asus will konkurrierende Mainboard-Hersteller kaufen, um auf dem seit 2005 schwach wachsenden Markt stärker zu werden. Das berichtet die in Taiwan erscheinende Branchenzeitung Digitimes(öffnet im neuen Fenster) . Doch das Unternehmen hat den Bericht dementiert. Asus erklärte der Digitimes, dass das Unternehmen eine stabile Entwicklung im Mainboard-Markt erwarte. Es gäbe keine Pläne für Übernahmen oder Partnerschaften. Das Dementi muss aber nicht bedeuten, dass das Gerücht falsch ist.
Die beiden größten Mainboard-Hersteller sind Asus und Gigabyte – kleinere taiwanische Anbieter sind Micro-Star International (MSI), Elitegroup Computer System (ECS), ASRock und Biostar.
Branchenkreise hatten der Digitimes gesagt, dass Asus mit Übernahmen schnell mehr Umsatz generieren und so Kostenvorteile in der Produktion nutzen wolle. Asus wolle seine Führungsposition vor Gigabyte ausbauen. Alle Hersteller außer Gigabyte seien mögliche Ziele für einen Zukauf durch Asus. Doch die kleineren Marktteilnehmer würden ihre Unabhängigkeit bewahren wollen, und die Zustimmung der Kartellwächter sei fraglich, berichtet Digitimes.
ASRock wurde im Jahr 2002 von Asus ausgegründet. Gegenwärtig ist der taiwanische Auftragshersteller Pegatron der Eigner von ASRock. Pegatron ist im Jahr 2008 ebenfalls aus dem Asus-Konzern ausgegründet worden und fertigt Notebooks, Netbooks, Desktop-PCs, Spielekonsolen, mobile Geräte, Motherboards, TV-Karten, LCD-Fernseher, Smartphones, Set-Top-Boxen und Kabelmodems für Elektronikkonzerne an.
Laut unbestätigten Informationen sollen Gigabyte und Micro-Star International (MSI) geschäftliche Probleme haben.
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